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    Startseite | Neue Technologien | Aktuelle Federungssysteme bei eKFV E-Scootern: Überblick
    Neue Technologien Technik und Innovation

    Aktuelle Federungssysteme bei eKFV E-Scootern: Überblick

    16. März 2025
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    Straffe oder weiche E-Scooter-Federung? Lerne alle Systeme kennen und finde das perfekte Modell für dein Gewicht und Einsatzprofil.
    Du suchst den besten eKFV-Scooter mit Federung? Hier findest du Tabellen, Erfahrungsberichte & Tipps, damit dein Scooter richtig federt.
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    1 E-Scooter-Federvarianten von Scherenfederung bis Vollfederung erklärt
    2 Überblickstabelle: Welche eKFV-E-Scooter haben welche Federung?
    3 VMAX (Deutschland)
    4 ePowerFun
    5 Ninebot by Segway
    6 Xiaomi
    7 Trittbrett (Original)
    8 Navee
    9 Teverun
    10 RCB
    11 Evercross
    12 SoFlow
    13 (SoFlow SO4 Pro Max & SO4 Pro GT)
    14 2. Erklärung der gängigen Federungsarten bei E-Scootern
    15 Vakole EMT29
    16 Pure McLaren Flex
    17 Futura Dora
    18 3. Worauf Nutzer achten sollten
    19 Erfahrungsbericht ePowerFun ePF-Pulse und ePF-Pulse Plus
    20 Fazit
    21 Pure McLaren Flex
    22 VMAX NEW VX4
    23 Coopop Rugged GS

    E-Scooter-Federvarianten von Scherenfederung bis Vollfederung erklärt

    In diesem Beitrag möchte ich euch einen detaillierten Überblick über die aktuellen Federungssysteme bei eKFV-zugelassenen E-Scootern geben. Als Influencer für Elektromobilität teste ich jedes Jahr dutzende E-Scooter, E-Bikes und Sonderfahrzeuge, besuche Messen, Hersteller, Importeure sowie Händler und teile meine Erfahrungen mit der Community. Ich selbst fahre bereits seit über 10 Jahren verschiedenste E-Scooter – sowohl mit als auch ohne Federung. Dabei habe ich schnell gemerkt, wie wichtig eine passende Federung für den Fahrkomfort und die Sicherheit ist.

    Gerade wer auf unebenen Wegen unterwegs ist – sei es Kopfsteinpflaster, schlechte Radwege oder leichte Schotterstrecken – profitiert enorm von einem guten Dämpfungssystem. Andererseits erhöhen zusätzliche Federgabeln und Stoßdämpfer das Gewicht und den Preis eines Scooters. Deswegen ist es wichtig, sich vor dem Kauf klar zu machen, wo und wie man am häufigsten fährt.

    Wenn ihr meinen Youtube-Kanal „Scooterhelden“ (über 126.000 Follower) kennt, wisst ihr, dass ich regelmäßig Outdoor-Livestreams auf meinem Zweitkanal „ScooterheldenLive“ mache und dort die unterschiedlichsten E-Scooter auf Herz und Nieren teste. Falls ihr meine Kanäle noch nicht abonniert habt, würde ich mich freuen, wenn ihr vorbeischaut!

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    Überblickstabelle: Welche eKFV-E-Scooter haben welche Federung?

    Um euch eine komprimierte Übersicht zu geben, habe ich die gängigsten eKFV-Scooter und ihre jeweiligen Federungssysteme in einer Tabelle zusammengestellt. Neu hinzugekommen sind hier natürlich auch die Modelle ePF-Pulse und ePF-Pulse Plus von ePowerFun, die ich gerne gesondert hervorhebe.

    VMAX (Deutschland)

    Modell Federungssystem Details
    VX2 Pro Keine Federung (nur 10″ Luftreifen) – City-Scooter, Luftreifen dämpfen leicht
    – Sehr kompakt, dafür eher hartes Fahrgefühl auf unebenem Untergrund
    VX2 Extreme Keine Federung (nur 10″ Luftreifen) – Robuster Aufbau, aber bislang ohne Stoßdämpfer
    – Geplant: 2025-Modell mit Teleskopgabel & Heckschwinge
    VX4 Vorne Federgabel, hinten Schwingfeder – Front ~5 cm Federweg, hinten Federbein
    – Hoher Fahrkomfort auf unebenen Wegen
    VX5 / VX5 Pro Keine Federung (8,5–9″ Luftreifen) – Leichter Commuter-Scooter für die Stadt
    – Dämpfung rein über Luftreifen, entsprechend hart auf Pflaster

    ePowerFun

    Modell Federungssystem Details
    ePF-1 Hinterradfederung (dual) – Zwei Schraubenfedern an der Hinterachse
    – Keine Frontfederung, 8,5″ Luftreifen vorne
    – Einfach einstellbare Vorspannung
    ePF-1 Pro Hinterradfederung (dual) – Wie ePF-1, aber mit 10″ Reifen
    – Größerer Akku & stabileres Fahrverhalten
    ePF-2 (Start/City) Keine Federung (10″ Luftreifen) – Keine Stoßdämpfer, relies solely on Luftreifen
    – Fokus auf geringes Gewicht und Alltagstauglichkeit
    ePF-2 XT Vollfederung (vorne & hinten) – Teleskop-Federgabel vorne + Federbein hinten
    – Spürbar mehr Komfort, speziell für unebenere Wege
    ePF-Pulse Vollfederung (vorne & hinten) – Neuere Modellreihe (ab 2024)
    – Straffe, aber wirksame Federn vorn & hinten
    – Kräftiger 48 V-Heckmotor (500 W nominal, ~1200 W peak)
    ePF-Pulse Plus Vollfederung (vorne & hinten), optimiert – Weiterentwickelte Federung mit spürbar weicherem Ansprechverhalten
    – Einstellbare/tauschbare Federsets (optional) für verschiedene Fahrergewichte
    – Noch stärkerer Motorcontroller (~1600 W peak), mehr Reserven & hoher Fahrkomfort

    Ninebot by Segway

    Modell Federungssystem Details
    Air T15D Keine Federung (7,5″ Vollgummi) – Ultrakompakt, sehr leicht
    – Komfort sehr eingeschränkt auf holprigen Wegen
    E22D/E25D/E45D Keine Federung (9″ Vollgummi mit Schaumeinlage) – Gummireifen dämpfen minimal, dennoch hart auf unebenen Strecken
    F20D/F30D/F40D Keine Federung (10″ Luftreifen) – 10″ Luftreifen sorgen für etwas Abrollkomfort
    – Auf Kopfsteinpflaster jedoch recht ruckelig
    Max G30D (II) Keine Federung (10″ Luftreifen) – Bewährtes Stadtkonzept, aber ohne Stoßdämpfer
    – Sehr gute Reichweite, solide Bauweise
    Max G2D Vollfederung (hydraulisch vorne, Feder hinten) – Spürbar besserer Komfort als G30D
    – Front: hydraulischer Dämpfer, Heck: doppelte Schraubenfeder
    P65D Keine Federung (10,5″ Luftreifen) – Premium-Scooter ohne Federbeine
    – Reifen sind groß und relativ komfortabel, aber echte Federung fehlt
    GT1D Vollfederung (hydraulisch, vorne & hinten) – Doppelte A-Arm-Federung vorne, hydraulisch gedämpft
    – Heck ebenfalls hydraulisch gedämpft, einstellbar, sehr hochwertiges Fahrwerk
    GT2D Vollfederung (hydraulisch, vorne & hinten) – Noch stärkerer Antrieb als GT1D
    – Hochpreisig und recht schwer
    ZT3 Pro D (neu) Vollfederung (hydraulisch, vorne)** – Zukünftiges High-End-Modell (2024/2025), laut Segway in Planung
    – Voraussichtlich Doppel-Arm-Federung vorne + Federbein hinten, hydraulisch gedämpft
    GT3D (neu) Vollfederung (hydraulisch, v/h)** – Weiterentwicklung der GT-Serie mit Dual-Motor
    – Ähnlich GT2D, genaue Daten zur eKFV-Variante noch unklar

    Xiaomi

    Modell Federungssystem Details
    Mi Scooter Essential/1S/Pro2 Keine Federung (8,5″ Luft) – Nur Luftreifen als Dämpfung
    – Kompakter City-Flitzer, günstig, auf glattem Asphalt ausreichend
    Mi Scooter 3/4/4 Pro Keine Federung (9–10″ Luft) – Größere Räder, etwas mehr Komfort
    – Nach wie vor keine Stoßdämpfer, auf Kopfsteinpflaster relativ ruppig
    Mi Scooter 4 Ultra Vollfederung (vorne & hinten) – Erstes Xiaomi-Modell mit echter Federung
    – 2 Federbeine (vorn/hinten), deutlich weniger Vibrationen auf schlechtem Untergrund

    Trittbrett (Original)

    Modell Federungssystem Details
    Kalle Keine Federung (10″ Honeycomb-Reifen) – Rein durch Wabenreifen leichter Dämpfungseffekt
    – Günstiger, leichter Scooter, eher hart auf unebenem Untergrund
    Emma Keine Federung (8,5–10″ Reifen, teils Luft) – Leichter E-Scooter (~14 kg)
    – Schlichtes Setup, für Asphalt gut geeignet
    Sultan Frontfederung (dual) – MTB-inspirierte Federgabel vorne
    – Hinten keine eigene Federung (10″ Luftreifen)
    Fritz Vollfederung (vorne & hinten) – Federgabel vorn & Federbein(e) hinten, ~14 cm Federweg
    – Für schwere Fahrer (bis 150 kg) geeignet, Vorspannung teils einstellbar
    Paul Keine Federung (11″ Luftreifen) – Extrabreite 11″-Luftreifen für Dämpfung
    – Solides Rollverhalten, gute Reichweite
    Hilde Vollfederung (hydraulisch v/h, einstellbar) – Hydraulische Federgabel vorne, DNM-Federbein hinten
    – 11″ Offroad-Reifen, sehr komfortabel auch auf Wald-/Schotterwegen

    Navee

    Modell Federungssystem Details
    N40 / V40 / V40 Pro Vollfederung (variiert, z.T. Schwingarm) – Teilweise Federgabel vorne + Feder hinten
    – Je nach Modell Vollgummi- oder Luftreifen, Komfortlevel schwankt
    N65 / N65i Keine Federung (10″ Luftreifen) – Reichweite (~65 km), keine Stoßdämpfer
    – Solide auf Asphalt, etwas hart auf Schlaglöchern
    S65 Vollfederung (Torsionsfeder / Blattfeder) – Besondere Blattfederkonstruktion für geschmeidiges Fahrverhalten
    – Sehr komfortabel, ideal für Kopfsteinpflaster
    S60 (variiert) Frontfederung (dual), hinten ungefedert – Doppelfeder vorn (ähnlich MTB-Federgabel)
    – Hinten keine Federn, 10″ Reifen

    Teverun

    Modell Federungssystem Details
    Fighter Mini Eco (DE) Vollfederung (vorne & hinten) – Einfache Schraubenfeder-Dämpfer, ausreichend für Stadtverkehr
    – Dual-Motor-Scooter mit starker Beschleunigung, eKFV abgeregelt
    Fighter Mini Pro (DE) Vollfederung (hydraulisch, vorn & hinten) – Hochwertige KKE-Dämpfer, einstellbar
    – Sehr geschmeidiges Fahrverhalten, robuste Bauweise (trotz 20 km/h-Limit)

    RCB

    Modell Federungssystem Details
    EV85F ABE Vollfederung (vorne & hinten) – 8,5″ Räder, zwei Federbeine vorne und hinten
    – Budget-E-Scooter, aber erstaunlich komfortabel für kurze City-Fahrten
    EV10Z ABE Vollfederung (vorne & hinten) – Größere 10″-Räder für mehr Abrollkomfort
    – Federung vorne wie hinten (Schraubenfedern), nicht einstellbar
    EV10K Pro ABE Vollfederung (vorne & hinten) – Stärkerer Motor/Akku, verbesserte Dämpfer
    D5 / D5 Pro ABE Vollfederung (hydraulisch v/h) – „Fat-Tire“-Cityroller (breite 10″ Reifen)
    – Vorne doppelte hydraulische Dämpfer, hinten Federbein
    – Bis zu 35 kg Eigengewicht
    D7 / D7 Pro ABE Vollfederung (hydraulisch v/h) – High-End-Dualmotor-Scooter mit ~27 Ah Akku
    – Sehr robustes Fahrwerk, Federhärte anpassbar
    – Für hohe Zuladung und lange Distanzen

    Evercross

    Modell Federungssystem Details
    H5 Vollfederung (vorne & hinten) – Doppelstoßdämpfer vorne an Lenkeraufhängung, 2 Federbeine hinten
    – Oft mit Sitz erhältlich
    – Meist Vollgummireifen, Umbau auf Luft empfehlenswert
    EV06E Keine Federung (8″ Reifen) – Kleiner Einsteiger-Scooter, nur einfache Luft- oder Wabenreifen
    – Komfort eingeschränkt, eher Kurzstrecke und glatte Wege

    SoFlow

    Modell Federungssystem Details
    SO1 / SO1 Pro Keine Federung (8″ Luftreifen) – Klein, leicht, nur minimale Dämpfung durch den Reifen
    SO2 / SO2+ / SO2 Air Keine Federung (10″ Luft) – Größere Räder für etwas mehr Komfort, dennoch harte Abstimmung auf Pflaster
    SO3 Keine Federung (10″ Luftreifen) – Für ~800 € wäre eine Federung wünschenswert, Komfort aber noch akzeptabel laut Tests
    SO4 / SO4 Pro (Gen2) Keine Federung (10″ Luft) – Hochwertigere Ausstattung (Blinker etc.), jedoch keine Federelemente
    SO6 Keine Federung (10″ Luftreifen) – Ehem. 1&1-Leih-Scooter, robust, aber bei größeren Unebenheiten deutlich harte Stöße

    (SoFlow SO4 Pro Max & SO4 Pro GT)

    Modell Federung vorne Federung hinten Besonderheiten (Federung)
    SoFlow SO4 Pro Max Verstellbare Doppelfederung (Federgabel)​ Doppelfederung (zweifache Federbeine)​ Vollfederung vorne & hinten; vordere Feder härteverstellbar, hinten nicht einstellbar​
    . 10″ Tubeless-Luftreifen mit Pannenschutz-Gel ergänzen den Fahrkomfort​
    .
    SoFlow SO4 Pro GT Hydraulische Doppelfederung (Federgabel)​ Verstellbare pneumatische Federung​ Premium-Vollfederung; vorne hydraulische Dämpfer für feinere Ansprache, hinten anpassbares Luftfederbein (Härte einstellbar)​
    . Weltweit einzigartiges, individuell anpassbares Fahrwerk für hohen Komfort​

    SoFlow SO4 Pro Max – Federungssystem: Der SO4 Pro Max ist erstmals bei SoFlow vollgefedert, d.h. er besitzt Federung an beiden Rädern. Vorne kommt eine Federgabel mit zweifacher Feder zum Einsatz, deren Härte einstellbar ist, und hinten sind zwei Federbeine verbaut​

    2. Erklärung der gängigen Federungsarten bei E-Scootern

    Damit ihr versteht, was hinter Begriffen wie „Schwingarmfederung“ oder „hydraulisch gedämpfter Federgabel“ steckt, habe ich im Folgenden die wichtigsten Federungssysteme kurz erläutert.

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    Scherenfederung / Schwingarmfederung
    Bei dieser Bauweise ist das (Vorder-)Rad an einem kleinen Schwingarm montiert, der über eine Schraubenfeder und ggf. einen Stoßdämpfer bewegt wird. Die Konstruktion ist oft sehr kompakt und kostengünstig. Nachteil: Der Federweg ist meist begrenzt und die Dämpfung eher rudimentär. Auf Kopfsteinpflaster kann es passieren, dass die Federung „nachschwingt“, wenn keine hydraulische Dämpfung vorhanden ist.

    Federgabel
    Wie beim Fahrrad oder Motorrad ist das Vorderrad in einer Gabel mit integrierten Federn gelagert. Manche Modelle haben nur einfache Stahlfedern, andere zusätzlich eine Öldämpfung oder Luftfeder-Kartuschen. Das bringt merklich mehr Komfort und Sicherheit, da das Vorderrad besser am Boden bleibt und Stöße sanft abgefedert werden. Allerdings erhöht eine Federgabel das Gesamtgewicht und kann Wartungsaufwand (z.B. Ölwechsel oder Dichtungen) bedeuten.

    Hinterrad-Federung (z.B. Federbein)
    Gerade am hinteren Teil des Scooters lohnt sich eine Federung, da Schläge sonst direkt auf Rücken und Knie wirken. Häufig ist das Hinterrad an einer Schwinge befestigt, die über ein bis zwei Schraubenfedern (ggf. mit Öl-/Gasdämpfer) abgefedert wird. Die so genannte „Heckfederung“ kann den Komfort deutlich steigern, erfordert aber einen stabilen Rahmen und wiegt etwas mehr.

    Polymer- / Elastomer-Federung
    Einige Hersteller verwenden Gummi- oder Kunststoffblöcke statt Metallfedern. Vorteil: wartungsfrei, keine klappernden Teile, kompakt und leise. Nachteil: begrenzter Federweg und Abhängigkeit von Temperatur (bei Kälte härter, bei Wärme weicher). Zudem kann das Material mit der Zeit ermüden.

    Luftfederung
    Im engeren Sinne versteht man darunter Gas- oder Luftdämpfer, ähnlich wie hochwertige Mountainbike-Dämpfer. Sie sind fein einstellbar, aber rar und teuer im E-Scooter-Segment. Häufiger ist mit „Luftfederung“ schlicht gemeint, dass der Scooter Luftreifen nutzt. Tatsächlich dämpfen größere Luftreifen (z.B. 10 Zoll) schon einiges weg und werden von vielen Herstellern als „Federung“ vermarktet, obwohl keine separaten Stoßdämpfer verbaut sind.

    3. Worauf Nutzer achten sollten

    Aus meiner langjährigen Testerfahrung habe ich gelernt, dass Federung kein reines Luxusmerkmal ist. Besonders, wenn ihr öfter auf Pflaster oder unebenen Strecken unterwegs seid, kann eine (Voll-)Federung über Komfort und Fahrspaß entscheiden. Hier meine wichtigsten Tipps:

    Einsatzprofil
    Fahrt ihr 90 % eurer Strecken auf glattem Asphalt? Dann kann ein Scooter mit reinen Luftreifen (ohne Stoßdämpfer) ausreichen. Sobald jedoch Kopfsteinpflaster, abgesenkte Bordsteine oder Feldwege hinzukommen, werdet ihr eine echte Federung schätzen lernen. Denkt daran: Je schlechter die Straßen, desto wichtiger werden Federgabel und/oder Heckfederung.

    Fahrergewicht
    Mit meinen rund 80 kg konnte ich schon feststellen, dass manche einfacheren Federungen noch okay sind. Schwerere Fahrer (100 kg+), die z.B. den Scooter als tägliches Pendelfahrzeug nutzen, sollten unbedingt auf ein stabiles, verstellbares Fahrwerk achten. Andernfalls schlägt die Federung dauerhaft durch oder lässt den Roller schnell schwammig wirken.

    Federweg & Dämpfung
    Ein größerer Federweg (etwa 50 mm oder mehr) erhöht den Komfort signifikant. Fehlt eine hydraulische Dämpfung, kann die Feder nachschwingen. Bei 20 km/h ist das weniger kritisch als bei höheren Geschwindigkeiten, kann aber trotzdem nerven. Wer es richtig komfortabel und professionell möchte, sollte Ausschau nach Modellen mit „hydraulischer“ oder „ölgedämpfter“ Federung halten.

    Wartung & Qualität
    Mehr Mechanik bedeutet mehr Wartung. Bei einer Federgabel solltet ihr regelmäßig prüfen, ob die Tauchrohre sauber sind und kein Öl austritt. Schraubverbindungen bei Schwingarmen können sich lockern, insbesondere bei rauen Fahrbedingungen. Auch klappernde Federn können auftreten. Es lohnt sich also, auf hochwertige Komponenten zu achten.

    Reifen als Teil des Systems
    Luftreifen sind ein simpler, aber effektiver Weg, Vibrationen abzufedern. 10-Zoll-Reifen mit moderatem Luftdruck (z.B. 2,5–3 bar) erhöhen den Fahrkomfort oft spürbar. Feste Gummi- oder Wabenreifen reduzieren zwar das Pannenrisiko, sind aber spürbar härter. Eine gute Vollfederung kann das zwar abmildern, aber es bleibt ein Kompromiss.

    Erfahrungsbericht ePowerFun ePF-Pulse und ePF-Pulse Plus

    Da ich sehr oft nach den neuen ePowerFun-Modellen gefragt werde, möchte ich hier kurz meine Eindrücke schildern:

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    • ePF-Pulse: Ein E-Scooter mit Vollfederung (vorne und hinten), der auf einen 48 V-Heckmotor setzt. Schon die Basisversion hat ordentlich Drehmoment und meistert Steigungen souverän. Die Federung ist relativ straff, was mir persönlich auf ebenen Straßen gefällt, aber auf holprigem Pflaster anfangs noch etwas „sportlich-hart“ wirken kann. Nach ein paar Kilometern fährt sie sich aber geschmeidiger ein.

    • ePF-Pulse Plus: Das „Plus“-Modell hat eine weiterentwickelte Federung und einen stärkeren Controller (bis zu 1600 W Peak). Das Upgrade macht sich bemerkbar: Die Federn sprechen weicher an und sind insgesamt komfortabler. Zusätzlich erlaubt ePowerFun optionale Feder-Sets, um die Abstimmung auf verschiedene Fahrergewichte anzupassen. Wer gerne mehr Reserven beim Beschleunigen und maximalen Fahrkomfort sucht, fährt mit dem Pulse Plus richtig gut.

    Beide Modelle sind natürlich eKFV-zugelassen, rollen auf 10-Zoll-Luftreifen und bringen durch den 48 V-Antriebsstrang ordentlich Wumms – was in steilen Städten definitiv hilfreich sein kann. Mit 20–25 kg sind sie nicht ultraleicht, aber für eine echte Vollfederung immer noch relativ kompakt.

    Fazit

    Aus meiner Sicht ist die Federung eines der Schlüsselelemente bei E-Scootern. Ohne ein gewisses Maß an Dämpfung sind Fahrten auf unebenen Wegen schnell unangenehm und können sogar die Sicherheit beeinträchtigen. Wer regelmäßig über Pflaster, Wurzeln, Schotter oder einfach schlechte Straßen fährt, sollte definitiv zu einem Modell mit Vollfederung greifen. Leute, die lediglich kurze Stadtwege auf glattem Asphalt zurücklegen, kommen auch mit Luftreifen ohne weitere Dämpfer gut zurecht.

    In jedem Fall lohnt sich eine Probefahrt: Nur so könnt ihr wirklich beurteilen, wie sich der Scooter anfühlt. Achtet auf Geräusche, Nachschwingen und ob die Federung zu weich oder zu hart wirkt. Schaut nach der max. Zuladung und ob die Federsysteme für euer Gewicht ausgelegt sind. Günstige E-Scooter sparen oft an der Federung, was man beim Fahren schnell merkt. Teurere Modelle können sich lohnen, wenn sie dadurch ein langlebiges, komfortables Fahrwerk bieten.

    Wenn ihr up to date bleiben möchtet, schaut gerne bei meinen Kanälen vorbei:

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    Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch einen guten Überblick über die verschiedenen Federungssysteme gegeben und hilft euch, den passenden E-Scooter zu finden. Viel Spaß beim Testen und allzeit sichere Fahrt!

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