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Elektromobilität braucht wieder Mut – warum prosimo zeigt, dass es noch echte Pioniere gibt
Wenn heute über Elektromobilität gesprochen wird, dann geht es meist um Stückzahlen, Förderprogramme, Reichweitenangst oder politische Zielmarken. Es geht um Quartalszahlen, Ladeinfrastruktur, neue Modelle – und oft auch um Enttäuschungen. Was dabei fast vollständig verloren geht, ist der Blick auf jene Menschen, die Elektromobilität nicht als Marktsegment betrachten, sondern als Haltung. Als handwerkliche, technische und gesellschaftliche Aufgabe.
Genau deshalb ist mir prosimo auf der Intermot in Köln so hängen geblieben. Vespa’s die teilweise 50 Jahre alt waren, wurde zu neuem Leben erweckt.
Nicht, weil dort der größte Stand war. Nicht, weil es die lauteste Präsentation gab. Sondern weil ich gemerkt habe: Hier steht jemand, der Elektromobilität nicht verwaltet, sondern lebt. Und der bereit ist, dafür Verantwortung zu übernehmen.
Begegnung auf der Intermot: kein Messestand, sondern ein Statement
Ich habe Simon Hische auf der Intermot getroffen – mitten im Trubel einer Messe, die sich selbst gerade neu sortiert. Weniger Aussteller als früher, weniger Glanz, dafür mehr Substanz an manchen Stellen. prosimo war eine davon.
Vor mir standen keine futuristischen Designstudien, keine Marketing-Grafiken, keine Versprechen für “irgendwann”. Vor mir standen alte Vespas. Echt. Greifbar. Und technisch komplett neu gedacht.
In diesem Moment wurde mir klar: Das hier ist kein Bastelprojekt. Das ist auch kein nostalgisches Spielzeug für Wohlhabende. Das ist ein industrieller Ansatz im besten Sinne – nur eben nicht von einem Konzern, sondern von einem Ingenieur, der verstanden hat, dass Fortschritt nicht zwangsläufig neu aussehen muss.
Was prosimo eigentlich macht – und warum das oft missverstanden wird
prosimo elektrifiziert klassische Vespas. Punkt. Aber dieser Satz wird der Sache nicht gerecht.
Denn es geht nicht darum, einen Verbrennungsmotor auszubauen und einen Elektromotor einzusetzen. Es geht darum, ein Fahrzeugkonzept aus den 50er-, 60er- oder 70er-Jahren technisch in die Gegenwart zu holen – ohne seine Identität zu zerstören.
Die Vespas bleiben Vespas. Optisch. Emotional. Kulturell.
Aber unter dem Blech arbeitet eine komplett neue Architektur.
Leistungswerte von bis zu 350 Nm Drehmoment und 130 km/h Höchstgeschwindigkeit zeigen, was möglich ist, wenn Elektromobilität nicht künstlich klein gerechnet wird. Gleichzeitig ist genau das der Punkt, an dem viele skeptisch werden – zu Recht.
Denn die Frage lautet nicht: Was ist möglich?
Die Frage lautet: Was ist sinnvoll, sicher und verantwortbar?
Und genau hier beginnt die eigentliche Arbeit von prosimo.
Hinter prosimo steht kein Zufall – sondern ein konsequenter Lebensweg
Simon Hische ist kein Gründer, der auf einen Trend aufgesprungen ist. Sein Werdegang liest sich nicht wie ein Pitchdeck, sondern wie eine technische Biografie.
Kfz-Mechatroniker-Ausbildung.
Meisterbrief in Kfz-Technik.
Studium der Elektrotechnik und Informatik.
Das ist kein Zufall, sondern eine logische Entwicklung. Seit 2016 beschäftigt er sich intensiv mit der Elektrifizierung von Vespa-Projekten. Nicht als Nebenschauplatz, nicht als Hobby – sondern als langfristiges Ziel.
Was viele unterschätzen: Elektromobilität ist kein Software-Problem. Sie ist ein Systemproblem. Mechanik, Elektrik, Thermik, Sicherheit, Zulassung – alles greift ineinander. Wer das nicht verstanden hat, scheitert früher oder später.
Simon Hische scheint das sehr früh verstanden zu haben.
Warum prosimo-Kits keine Handelsware sind – und warum das entscheidend ist
prosimo-Kits sind keine Importprodukte, keine umgelabelten Standardlösungen, keine Baukästen aus Fernost. Sie werden in Deutschland entwickelt, montiert, getestet und zertifiziert.
Jedes einzelne Kit wird am Firmensitz in Springe, Niedersachsen, konfektioniert. Jedes einzelne Kit wird geprüft. Nicht stichprobenartig. Sondern konsequent.
Besonders wichtig: Viele zentrale Komponenten entstehen in Zusammenarbeit mit regionalen Partnerunternehmen. Dazu gehören unter anderem:
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ECU und Steuerungstechnik
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Konstruktionsteile
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Schwingen
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Kabelbäume
Das ist aufwendig. Das ist teuer. Und genau deshalb machen es so wenige.
Aber genau das ist auch der Grund, warum prosimo heute dort steht, wo andere nie hingekommen sind.
Elektromobilität als Wertschöpfung – nicht als Wegwerfprodukt
Was mich an prosimo wirklich überzeugt hat, ist der Gedanke dahinter. Alte Vespas werden nicht ersetzt, sondern weiterentwickelt. Sie bleiben im Bestand. Sie bleiben Teil des Straßenbilds. Sie bleiben nutzbar.
Das ist Elektromobilität als Wertschöpfungskreislauf.
Statt neue Fahrzeuge zu produzieren, Ressourcen zu verbrauchen und bestehende Technik zu entsorgen, wird Bestehendes genutzt. Das ist ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich intelligent und kulturell wertvoll.
Gerade in Deutschland, wo Elektromobilität oft an Förderquoten und Neuzulassungen gemessen wird, ist dieser Ansatz fast schon unbequem. Denn er stellt eine einfache Frage:
Warum reden wir so viel über Nachhaltigkeit – und ersetzen trotzdem funktionierende Fahrzeuge?
Leistung als Machbarkeitsbeweis – nicht als Verkaufsargument
350 Nm Drehmoment. 130 km/h Spitze.
Das klingt spektakulär. Und ja, das ist es auch.
Aber prosimo nutzt diese Zahlen nicht als reines Verkaufsargument. Sie dienen vielmehr als technischer Beweis, dass Elektromobilität im klassischen Zweiradbereich weit mehr leisten kann, als viele glauben.
Gleichzeitig ist klar: Nicht jede Vespa muss so fahren. Nicht jeder Umbau wird diese Werte nutzen. Aber die Tatsache, dass es möglich ist, zeigt, wie viel Potenzial in sauber entwickelter Elektrotechnik steckt.
Und genau hier trennt sich Basteln von Ingenieursarbeit.
TÜV, Recht und Realität – der schwierigste Teil der Elektrifizierung
Elektromobilität scheitert selten an der Technik. Sie scheitert an der Zulassung.
prosimo bewegt sich bewusst innerhalb des rechtlichen Rahmens. Die Kits sind TÜV-zertifiziert. Die Dokumentation ist vollständig. Die Umbauten sind nachvollziehbar.
Das ist mühsam. Das ist zeitintensiv. Und es ist der Grund, warum viele Projekte nie über den Prototyp hinauskommen.
prosimo zeigt: Es geht – wenn man bereit ist, den langen Weg zu gehen.
Warum der Auftritt auf der Intermot mehr war als nur Messepräsenz
Der prosimo-Auftritt auf der Intermot war ein Signal. Kein lautes, kein aggressives – sondern ein klares.
Er zeigte: Elektromobilität im Zweiradbereich muss nicht zwangsläufig von Konzernen kommen. Sie kann auch aus Werkstätten entstehen. Aus Ingenieursköpfen. Aus Überzeugung.
Zwischen großen Marken und globalen Playern wirkte prosimo fast leise. Und genau deshalb war es so stark.
Mein Blick auf prosimo – bewusst ohne Probefahrt
Ich bin keine prosimo-Vespa gefahren. Das sage ich bewusst. Meine Einschätzung basiert auf Gesprächen, Technikverständnis und Beobachtung.
Und genau deshalb ist sie ehrlich.
prosimo wirkt nicht wie ein Projekt, das auf schnellen Erfolg aus ist. Es wirkt wie ein Projekt, das bleiben will. Das wachsen will – aber nicht um jeden Preis.
Fazit: Elektromobilität braucht wieder mehr Ingenieure – und weniger Buzzwords
prosimo steht für eine Elektromobilität, die nicht laut sein muss, um relevant zu sein. Für eine Mobilität, die Bestehendes respektiert, statt es zu ersetzen.
In einer Zeit, in der viele Hersteller verschwinden, fusionieren oder scheitern, ist prosimo ein Beispiel dafür, dass Tiefe wichtiger sein kann als Tempo.
Und genau deshalb sollte man hinschauen.
Verlinkungen & Kontakte
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Website: https://www.prosimo.de/
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Telefon: +49 151 55656397
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E-Mail: info@prosimo.de
Adresse:
prosimo GmbH
Im Loffenkamp 1
31832 Springe
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