Deutschland-Premiere: NIU prÀsentiert den neuen FQiX 150 und FQiX 300
Auf der Motorradmesse in Dortmund sorgt der Hersteller NIU aktuell fĂŒr Aufmerksamkeit: Mit dem neuen FQiX stellt das Unternehmen eine komplett neue Modellserie vor, die vor allem eine jĂŒngere, technikaffine Zielgruppe ansprechen soll. Der Elektroroller wurde ursprĂŒnglich auf der EICMA in Mailand vorgestellt und feiert nun seine Deutschland-Premiere. Besonders auffĂ€llig ist das neue, deutlich sportlichere Design. WĂ€hrend frĂŒhere NIU-Modelle eher minimalistisch und funktional wirkten, geht der FQiX einen anderen Weg â aggressiver, moderner und klar urban ausgerichtet.
Mit dieser Modellreihe versucht NIU, die nĂ€chste Generation elektrischer StadtmobilitĂ€t zu definieren. Vernetzung, modernes Cockpit und ein komplett ĂŒberarbeitetes Design sollen zeigen, wohin sich die Marke kĂŒnftig entwickeln will.
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Neue Designsprache fĂŒr eine neue Zielgruppe
Der FQiX fÀllt sofort durch seine kantige und sportliche Optik auf. NIU verlÀsst hier bewusst die klassische Rollerform und orientiert sich stÀrker an modernen Performance-Scootern. Besonders die Frontpartie wirkt dynamischer und aggressiver als bei bisherigen Baureihen.
Auch bei den Farben setzt der Hersteller auf einen urbanen Look. KĂ€ufer können zwischen Camouflage, Silver und Black wĂ€hlen. Diese Varianten sollen vor allem jĂŒngere Fahrer ansprechen, die Wert auf IndividualitĂ€t und modernes Design legen.
Die klare Botschaft: Elektroroller sollen nicht nur praktisch sein, sondern auch Emotionen wecken.
Digitales Cockpit und smarte Funktionen
Technisch will NIU mit dem neuen FQiX ebenfalls MaĂstĂ€be setzen. Im Zentrum des Cockpits steht ein modernes 5-Zoll-TFT-Farbdisplay. Dort werden alle wichtigen Fahrinformationen dargestellt â von Geschwindigkeit ĂŒber Akkustand bis hin zu Navigationshinweisen.
Besonders interessant ist die sogenannte Niu-Link-Crown. Dabei handelt es sich um ein Bedienelement am Lenker, mit dem sich das gesamte MenĂŒ des Rollers steuern lĂ€sst. Fahrer können darĂŒber beispielsweise Navigation, Medienfunktionen oder Fahrzeuginformationen aufrufen, ohne die HĂ€nde vom Lenker nehmen zu mĂŒssen.
In Kombination mit der bekannten NIU-App entstehen zusĂ€tzliche Funktionen wie Fahrzeug-Tracking, Fahrdatenanalyse oder Sicherheitsfeatures. Damit wird der Roller zu einem vollstĂ€ndig vernetzten Fahrzeug â ein Trend, der sich immer stĂ€rker im Bereich urbaner ElektromobilitĂ€t durchsetzt.
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Zwei Modelle: FQiX 150 und FQiX 300
Der neue Roller wird in zwei verschiedenen Varianten angeboten, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.
Der FQiX 150 gehört zur Klasse der 45-km/h-Roller (L1e). Er richtet sich damit an Fahrer mit AM-FĂŒhrerschein oder an alle, die einen klassischen Stadtroller suchen.
Der stĂ€rkere FQiX 300 hingegen gehört zur L3e-Kategorie und erreicht bis zu 80 km/h. Damit bewegt sich dieses Modell bereits in der NĂ€he klassischer 125er-Roller und eignet sich auch fĂŒr lĂ€ngere Strecken oder schnellere Stadtverbindungen.
Beide Versionen nutzen Lithium-Ionen-Akkus mit 72 Volt und 28 Ah KapazitĂ€t. Diese Akkus lassen sich herausnehmen und bequem zu Hause oder im BĂŒro laden. Laut Hersteller soll eine maximale Reichweite von bis zu 150 Kilometern möglich sein â ein Wert, der im Alltag natĂŒrlich stark vom Fahrstil abhĂ€ngt.
Technische Daten im Ăberblick
Beim FQiX 300 liefert der Motor rund 4,9 PS beziehungsweise 3,6 kW Leistung und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 80 km/h. Das Modell besitzt zwei Akkus und erreicht laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern.
Der FQiX 150 ist etwas schwĂ€cher motorisiert und bringt rund 4,1 PS beziehungsweise 3,0 kW Leistung auf die StraĂe. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h. Die Reichweite wird mit rund 75 Kilometern angegeben.
Beide Varianten verfĂŒgen ĂŒber 14-Zoll-RĂ€der, eine 240-mm-Scheibenbremse vorne sowie eine 200-mm-Scheibenbremse hinten. Beim FQiX 300 kommen zusĂ€tzlich ABS und Traktionskontrolle zum Einsatz, wĂ€hrend der FQiX 150 unter anderem Fahrmodi, Tempomat und Rangierhilfe bietet.
Das fahrfertige Gewicht liegt je nach Modell zwischen etwa 110 und 125 Kilogramm. Die Sitzhöhe betrĂ€gt bei beiden Varianten rund 785 Millimeter, wodurch der Roller auch fĂŒr kleinere Fahrer gut zugĂ€nglich sein dĂŒrfte.
Marktstart und Preis
Die MarkteinfĂŒhrung der neuen FQiX-Serie ist aktuell fĂŒr das dritte Quartal 2026 geplant. Laut Hersteller sollen die Preise bereits bei rund 2.399 Euro beginnen.
Damit positioniert sich der Roller im hart umkÀmpften Segment der elektrischen Stadtroller. Gerade in Europa wÀchst dieser Markt kontinuierlich, da immer mehr StÀdte auf leise und emissionsfreie MobilitÀt setzen.
Ob der FQiX tatsĂ€chlich zum Bestseller wird, wird sich erst im Alltag zeigen. Klar ist jedoch: NIU versucht mit dieser Baureihe bewusst einen neuen Schritt zu gehen â weg vom klassischen Pendlerroller hin zu einem stĂ€rker lifestyleorientierten Elektrofahrzeug.
Elektrische MobilitÀt wird immer vielfÀltiger
Gerade im Bereich der urbanen ElektromobilitÀt verÀndert sich der Markt derzeit enorm schnell. Neben E-Scootern, E-Bikes und E-Rollern entstehen immer mehr neue Fahrzeugkonzepte.
FĂŒr viele Menschen ist der Elektroroller dabei eine spannende Alternative zum Auto â vor allem in groĂen StĂ€dten. Geringe Betriebskosten, leiser Betrieb und einfache Wartung machen diese Fahrzeuge zunehmend attraktiv.
Wenn Hersteller wie NIU gleichzeitig Design, Technik und KonnektivitÀt weiterentwickeln, könnte genau hier die nÀchste Generation urbaner MobilitÀt entstehen.
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Fazit: Ein spannender Neuzugang im E-Roller-Markt
Mit dem FQiX 150 und dem FQiX 300 zeigt NIU, wohin sich moderne Elektroroller entwickeln können. Sportlicheres Design, digitale Features und eine starke Vernetzung stehen klar im Mittelpunkt.
Ob die neue Serie tatsĂ€chlich eine jĂŒngere Zielgruppe erreicht, wird sich erst nach dem Marktstart zeigen. Die technischen Daten und der Einstiegspreis lassen jedoch darauf schlieĂen, dass NIU hier ein durchaus interessantes Gesamtpaket geschnĂŒrt hat.
FĂŒr Fans elektrischer ZweirĂ€der dĂŒrfte der FQiX jedenfalls eines der spannendsten Modelle sein, die 2026 auf den Markt kommen.
