AM‑Klasse 2026: 45‑km/h E‑Mopeds und E‑Scooter im Überblick
Die AM‑Klasse umfasst motorisierte Zweiräder mit maximal 45 km/h. Fahren dürfen sie 15‑Jährige mit passendem Führerschein sowie Inhaber der Pkw‑Klasse B. Ein aktueller Überblick zeigt, wie vielfältig der Markt der elektrischen L1e‑Fahrzeuge 2026 aufgestellt ist – von alltagstauglichen City‑Rollern bis zu stylischen Spezialkonzepten.
Marken und Modelle: von Honda bis Vespa
Honda startet mit dem EM1 e: ins Elektro‑Portfolio (geplant sind „zehn oder mehr“ E‑Modelle). Der City‑Roller setzt auf kleine, portable Akkus, zwei Fahrmodi (Econ, Standard) und eine hohe Lebensdauer von mindestens 2.500 Ladezyklen. Peugeot bringt den Kisbee SE als elektrisches AM‑Modell in vier Farben; mit optionaler zweiter Batterie sind im Eco‑Modus bis zu 110 km möglich, die Sitzhöhe liegt bei 769 mm. Piaggio positioniert den 1+ mit Voll‑LED, 5,5‑Zoll‑Display, USB‑Port und MIA‑App‑Konnektivität; im Eco‑Modus wird die Vmax auf 30 km/h begrenzt. Vespa bietet die Primavera Elettrica als 45‑km/h‑Version (optional auch 70 km/h) mit zweistufiger Rekuperation, herausnehmbarem 15‑kg‑Akku und drei Fahrmodi.
SEAT adressiert die AM‑Klasse mit dem Mó 50: drei Fahrmodi plus Rückwärtsgang, Smartphone‑Funktionen, belüftete Scheibenbremsen; im Sport‑Modus geht es in 3,9 s auf 45 km/h. Horwin stattet den EK1 u. a. mit Rundum‑LED, Tagfahrlicht, Tempomat, Rückwärtsgang und Stauraum aus.
Niu, Segway, Askoll: Updates und Konnektivität
Niu vernetzt den NQi Sport per App (drei Fahrmodi, Tempomat) und positioniert den UQi GT im Mofa‑Stil mit Auto‑LED, selbsttätig rückstellenden Blinkern, Bluetooth und Smart‑Unlock. 2026 wird Nius Dirt‑Bike‑Familie neu geordnet: Der XQi 300 kommt als L1e (45 km/h) oder als Off‑Roader (90 km/h); darüber rangieren XQi 400 und XQi 500 (bis 110 bzw. 120 km/h als Off‑Road), Sitzhöhen 840–875 mm, Reichweiten 60–100 km.
Segway aktualisiert sein Line‑up mit dem E150S (45 km/h). Dank integrierter 4G‑SIM sind E150S/E110S/E125S jederzeit ortbar – interessant fürs Sharing. Eckdaten: 12‑Zoll‑Räder, Nennleistung 2,2 kW, 0–45 km/h in 5,2 s; bis zu drei Akkus sind möglich (mit zwei Batterien bis 114 km, mit drei bis 171 km).
Askoll positioniert den eS2 EVO 2.8 als leichten City‑Scooter mit drei Fahrmodi und Rückwärtsgang; auf Wunsch sind zwei Akkus möglich, als Nachfolgemodell wird der XKP 45 genannt.
Govecs Flex und Metorbike: Besonderheiten im Detail
Der Govecs Flex bleibt trotz der im November 2025 gemeldeten Insolvenz des Herstellers als Lagerware erhältlich. Ausgestattet ist er mit 5‑Zoll‑TFT, Full‑LED, 16‑Zoll‑Rädern und Platz für zwei 9,4‑kg‑Akkus unter der Sitzbank; angegeben werden 45 km/h Spitze, Steigungen bis 15 % sowie praxisnahe Reichweiten von ca. 35–50 km (ein Akku) bzw. 80–100 km (zwei Akkus). Aus Schleswig‑Holstein kommt das Metorbike Classic 50 im Café‑Racer‑Stil mit programmierbarem Soundmodul; es bietet je nach Konfiguration 1,6–3,5 kWh Akku, 4,5–7 kW Leistung, 60–145 km Reichweite und 5–9,3 Stunden Ladezeit. Der Überblick zeigt: Die AM‑Klasse deckt 2026 vom vernetzten Stadt‑E‑Scooter bis zum charakterstarken E‑Moped eine große technische Bandbreite ab.
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