NIU NQiX 150: Der 45-km/h-E-Roller, den 2026 plötzlich alle haben wollen
Es gibt Fahrzeuge, bei denen man schon beim ersten Blick merkt: Da passiert gerade etwas. Nicht, weil sie laut sind. Nicht, weil sie künstlich auf dicke Hose machen. Sondern weil sie genau diesen Nerv treffen, den viele Menschen im Alltag suchen: bezahlbar, modern, elektrisch, praktisch und irgendwie trotzdem emotional.
Genau so ein Kandidat ist für mich der NIU NQiX 150.
Wir waren zu Besuch im NIU Flagship Store Mense in Oelde und konnten uns den NIU NQiX 150 genauer anschauen und testen. Und ich sage es direkt: Ich verstehe inzwischen ziemlich gut, warum dieser 45-km/h-Elektroroller ständig ausverkauft ist.
Der Preis liegt aktuell bei 2.699 Euro. Dafür bekommt man einen 45-km/h-E-Roller mit 2.600 Watt Motorleistung, herausnehmbarem 72-V-/28-Ah-Lithium-Ionen-Akku, bis zu 70 km Reichweite, App-Anbindung, Traktionskontrolle, Auto-Hold-Funktion, hydraulischen Scheibenbremsen und einem ziemlich erwachsenen Auftritt. NIU selbst positioniert den NQiX 150 als smarten, wendigen Stadtroller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und 2.600 Watt Leistung.
Und genau da wird es spannend: Ist das nur ein weiterer hübscher E-Roller mit App und Marketingversprechen? Oder ist der NIU NQiX 150 tatsächlich einer dieser Roller, die 2026 für viele Pendler, Stadtfahrer und E-Mobilitäts-Neulinge richtig Sinn ergeben?
Ich nehme euch mit in meine Eindrücke.
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Besuch im NIU Flagship Store Mense in Oelde
Unser Test und erster intensiver Eindruck entstanden nicht irgendwo auf einem Parkplatz zwischen zwei Terminen, sondern direkt beim NIU Flagship Store Mense in Oelde.
Adresse:
NIU Flagship Store Mense
Oelder Tor 39
59302 Oelde
Telefon: 05241 9302568
Der Standort ist für mich deshalb interessant, weil es hier nicht nur um Onlineverkauf geht. Mense sitzt in Ostwestfalen, bietet Beratung, Service, Übergabeinspektion, Probefahrten und deutschlandweite Lieferung an. Der NIU Flagship Store Mense bewirbt sich selbst als offizieller NIU-Onlineshop mit Service, Zubehör, Versand aus Deutschland und Werkstattterminen für NIU-Roller.
Und genau das ist bei einem E-Roller wichtig. Ich sage es immer wieder: Ein Fahrzeug ist nicht nur ein Preis auf einer Website. Ein Fahrzeug ist am Ende auch Service, Ansprechpartner, Ersatzteile, Übergabequalität und die Frage: Wer hilft mir, wenn etwas nicht funktioniert?
Gerade bei E-Rollern unterschätzen viele Käufer diesen Punkt massiv. Ein günstiger Onlinepreis ist schön. Aber wenn man später bei App-Problemen, Akku-Fragen, Bremsen, Reifen oder Fehlermeldungen allein dasteht, wird aus dem vermeintlichen Schnäppchen schnell Frust.
Deshalb finde ich es gut, dass der NIU NQiX 150 bei Mense als Neufahrzeug inklusive Übergabeinspektion angeboten wird. Das Fahrzeug wird fertig montiert geliefert, und der Kundenservice kommt aus Ostwestfalen. Das klingt erstmal unspektakulär, ist aber in der Praxis Gold wert.
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Warum ist der NIU NQiX 150 ständig ausverkauft?
Die einfache Antwort: Weil er ziemlich viel richtig macht.
Die ehrlichere Antwort: Weil er genau in diese Lücke fällt, die viele Menschen suchen.
Nicht jeder möchte einen großen E-Roller mit 80 oder 100 km/h fahren. Nicht jeder will sofort mehrere tausend Euro mehr ausgeben. Nicht jeder braucht ein Fahrzeug für die Landstraße. Viele suchen schlicht einen zuverlässigen, modernen, stylischen 45-km/h-Elektroroller für den Alltag.
Für den Weg zur Arbeit.
Für die Stadt.
Für kleine Einkäufe.
Für den Weg zum Bahnhof.
Für die schnelle Runde durch den Ort.
Für Menschen, die keinen Verbrennerroller mehr wollen.
Für Leute, die sagen: Ich will elektrisch fahren, aber bitte bezahlbar.
Genau hier setzt der NIU NQiX 150 an.
Der aktuelle Preis von 2.699 Euro ist für einen smarten 45-km/h-E-Roller mit dieser Ausstattung durchaus attraktiv. Auch beim Autohaus Mense wird der NQiX 150 in einer Aktion ab 2.699 Euro inklusive Mehrwertsteuer geführt.
Dass der Roller aktuell ausverkauft ist, passt ins Bild. Wenn ein Fahrzeug den richtigen Preis trifft, optisch überzeugt und von einer bekannten Marke kommt, dann passiert genau das: Die Nachfrage zieht an.
Aber man muss trotzdem kritisch bleiben. Ausverkauft heißt nicht automatisch perfekt. Ausverkauft heißt erstmal nur: Viele wollen ihn haben.
Die Frage ist: Sollte man ihn auch wirklich kaufen?
Design: Der NQiX 150 sieht nicht nach Verlegenheitslösung aus
Ich habe in den letzten Jahren viele elektrische 45-km/h-Roller gesehen. Einige wirkten wie klassische Verbrennerroller mit Akku. Andere sahen aus wie ein Designexperiment, bei dem niemand wusste, ob es Roller, Möbelstück oder Sci-Fi-Requisite werden sollte.
Der NIU NQiX 150 wirkt anders.
Er ist modern, kantig genug, aber nicht übertrieben. Er bleibt klar als NIU erkennbar, wirkt aber frischer und erwachsener als viele ältere Modelle. Dieses typische NIU-Gesicht ist noch da, aber insgesamt steht der Roller satter auf der Straße.
Die verfügbaren Farben sind Grau-Matt, Schwarz-Matt, Weiß-Glanz und eine Limited Edition Anniversary. Das ist clever, weil NIU hier keine wilden Experimente macht, sondern Farben anbietet, die im Alltag funktionieren.
Grau-Matt wirkt technisch und hochwertig.
Schwarz-Matt wirkt sportlich und urban.
Weiß-Glanz wirkt sauber, modern und sichtbar.
Die Limited Edition spricht eher die Fans an, die etwas Besonderes wollen.
Mir persönlich gefällt am NQiX 150, dass er nicht versucht, ein Motorrad zu sein. Er bleibt ein kompakter Elektroroller, aber eben einer mit Präsenz. Und das ist wichtig. Wer 2.699 Euro ausgibt, möchte nicht das Gefühl haben, ein Übergangsfahrzeug gekauft zu haben.
Technische Daten des NIU NQiX 150
Die wichtigsten technischen Eckdaten sind schnell erklärt:
Motorleistung: 2.600 W
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
Reichweite: bis zu 70 km
Akku: 72 V, 28 Ah Lithium-Ionen
Ladezeit: ca. 3 Stunden
Bremsen: hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten
Vorderradbremse: 240 mm
Hinterradbremse: 200 mm
App-Anbindung: ja
Display: Farbdisplay
Traktionskontrolle: ja
Auto-Hold-Funktion: ja
Stauraum unter dem Sitz: vorhanden
Zulassungsklasse: 45-km/h-Elektroroller
Mehrere Händlerdaten bestätigen die Grundwerte: 45 km/h Höchstgeschwindigkeit, rund 70 km Reichweite, 72-V-/28-Ah-Akku, etwa 3 Stunden Ladezeit und hydraulische Scheibenbremsen.
Interessant ist dabei vor allem die Kombination aus 72-Volt-System, 28-Ah-Akku und kurzer Ladezeit. 72 Volt sind in dieser Klasse angenehm, weil der Roller dadurch nicht so angestrengt wirken muss. Natürlich darf man bei 45 km/h keine Rakete erwarten. Aber ein E-Roller muss im Stadtverkehr sauber anfahren, souverän mitschwimmen und an Steigungen nicht sofort einknicken.
Genau da trennt sich bei 45-km/h-Rollern oft die Spreu vom Weizen.
45 km/h: Reicht das im Alltag?
Jetzt kommen wir zu einer der wichtigsten Fragen: Reichen 45 km/h?
Meine ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wo du fährst.
In der Stadt, in Wohngebieten, auf Kurzstrecken und auf typischen Pendelwegen ist ein 45-km/h-E-Roller absolut sinnvoll. Du bist deutlich schneller und entspannter unterwegs als mit vielen E-Scootern, du sitzt bequem, du kannst zu zweit fahren, du hast Stauraum und du bist im Alltag wettergeschützter unterwegs als auf einem kleinen Tretroller.
Aber: 45 km/h sind nicht überall angenehm.
Auf Landstraßen, auf schnelleren Ortsverbindungen oder dort, wo Autos ständig mit 60 bis 70 km/h an dir vorbeiziehen, kann ein 45er Roller nerven. Nicht, weil er schlecht ist, sondern weil die Fahrzeugklasse begrenzt ist.
Das muss man ehrlich sagen.
Der NIU NQiX 150 ist kein Ersatz für einen 80- oder 100-km/h-Roller. Wer regelmäßig aus der Stadt raus muss oder längere Überlandstrecken fährt, sollte eher Richtung NQiX 300, NQiX 500 oder andere stärkere Klassen schauen. Auch ein Testbericht zum NQiX 150 ordnet ihn klar als gut vernetzten 45-km/h-Stadtroller ein und empfiehlt für häufige Fahrten über Stadtränder hinaus eher stärkere Varianten.
Aber genau das macht den NQiX 150 nicht schlechter. Man muss ihn nur richtig einordnen.
Für die Stadt: stark.
Für Pendler im Nahbereich: sehr interessant.
Für längere Überlandstrecken: eher nicht ideal.
Für preisbewusste E-Roller-Einsteiger: extrem spannend.
Der Akku: 72 V, 28 Ah und bis zu 70 km Reichweite
Der Akku ist bei einem E-Roller immer eines der wichtigsten Themen. Beim NIU NQiX 150 sprechen wir über einen 72-V-/28-Ah-Lithium-Ionen-Akku. Das ergibt rechnerisch rund 2 kWh Energieinhalt.
NIU und Händler nennen bis zu 70 km Reichweite.
Jetzt müssen wir sauber bleiben: “Bis zu 70 km” bedeutet nicht, dass jeder Fahrer immer 70 km schafft.
Reichweite hängt ab von:
Fahrergewicht
Außentemperatur
Reifendruck
Fahrmodus
Topografie
Stop-and-go-Anteil
Gegenwind
Zuladung
Alter des Akkus
Fahrstil
Ein leichter Fahrer in der Stadt bei milden Temperaturen kann deutlich bessere Werte sehen als jemand mit viel Gewicht, kaltem Wetter und vielen Steigungen.
Trotzdem ist die Akkugröße für einen 45-km/h-Roller ordentlich. Im Alltag dürfte der NQiX 150 für viele typische Pendelstrecken völlig reichen. Wer täglich 10 bis 20 km fährt, muss nicht jeden Tag laden. Wer 30 bis 40 km fährt, sollte die Ladeplanung ernster nehmen, kommt aber ebenfalls gut klar.
Die Ladezeit von etwa 3 Stunden ist ein echter Vorteil. Das macht den Roller alltagstauglich. Abends laden, morgens fahren. Oder während der Arbeit nachladen, wenn es möglich ist.
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Herausnehmbarer Akku: Für viele ein Kaufargument
Ein Punkt, der im Alltag enorm wichtig ist: Ist der Akku herausnehmbar?
Beim NQiX 150 wird der Akku als herausnehmbar geführt. 1000PS nennt für das 2026er Modell ebenfalls einen herausnehmbaren 72-V-/28-Ah-Akku, 70 km Reichweite und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Das ist wichtig für alle, die keine Garage mit Steckdose haben.
Viele Menschen wohnen zur Miete. Viele haben keinen festen Stellplatz. Viele können keinen Roller direkt an der Steckdose laden. Dann wird ein fest verbauter Akku schnell zum Problem.
Ein herausnehmbarer Akku löst nicht alles, aber sehr viel. Man kann ihn mit in die Wohnung nehmen, im Büro laden oder im Keller an eine geeignete Steckdose hängen. Natürlich sollte man dabei immer auf Sicherheit achten: nicht auf brennbaren Unterlagen laden, keine beschädigten Ladegeräte verwenden, nicht unbeaufsichtigt in fragwürdigen Umgebungen laden und nur Originalzubehör nutzen.
Aber grundsätzlich ist ein herausnehmbarer Akku für diese Fahrzeugklasse ein riesiger Praxisvorteil.
Fahrgefühl: Nicht laut, nicht hektisch, sondern sauber und smart
Was mir beim NIU NQiX 150 gefällt: Er fühlt sich nicht wie ein billiger Stadtroller an.
Viele elektrische 45er haben das Problem, dass sie entweder zu schwach anfahren oder sich billig abgestimmt anfühlen. Beim NQiX 150 wirkt das Gesamtpaket deutlich runder. Die Leistungsentfaltung ist angenehm, der Roller ist nicht nervös, aber auch nicht träge.
Natürlich bleibt es ein 45-km/h-Roller. Man darf also keine Wunder erwarten. Aber im Stadtverkehr zählt nicht nur Topspeed. Da zählen Anfahrverhalten, Bremsgefühl, Übersicht, Wendigkeit und Vertrauen.
Der NQiX 150 wirkt genau für diesen Alltag gemacht.
An Ampeln ist die Auto-Hold-Funktion ein praktisches Detail. Gerade an Steigungen oder im Stop-and-go kann das angenehm sein. Die Traktionskontrolle ist ebenfalls sinnvoll, vor allem bei nasser Fahrbahn, Laub, schlechten Straßen oder rutschigen Markierungen.
Braucht man das zwingend? Nein.
Ist es schön, wenn es drin ist? Absolut.
Und genau solche Details machen den Unterschied zwischen “elektrischer Roller” und “moderner E-Roller”.
Bremsen und Sicherheit: Hydraulische Scheibenbremsen sind Pflicht
Beim Thema Bremsen bin ich ziemlich direkt: An einem Roller, der im Straßenverkehr mit 45 km/h unterwegs ist, will ich keine halbgare Lösung.
Der NIU NQiX 150 setzt auf hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten. Vorne wird eine 240-mm-Scheibe genannt, hinten 200 mm. Diese Werte tauchen auch in Händlerangaben auf.
Das ist gut.
Hydraulische Bremsen bieten meist bessere Dosierbarkeit, weniger Handkraft und ein wertigeres Bremsgefühl als einfache mechanische Systeme. Natürlich kommt es immer auf Abstimmung, Reifen und Wartung an. Eine gute Bremse muss sauber eingefahren, regelmäßig geprüft und bei Bedarf gewartet werden.
Aber die Basis stimmt.
Auch die LED-Beleuchtung ist wichtig. Gerade E-Roller sind leise. Sichtbarkeit ist deshalb ein echtes Sicherheitsargument. Wenn ein Fahrzeug fast geräuschlos unterwegs ist, muss es optisch umso präsenter sein.
App, Tracking und smarte Funktionen: Spielerei oder echter Nutzen?
NIU war schon früh eine Marke, die E-Roller nicht nur als Fahrzeug, sondern als vernetztes Produkt verstanden hat.
Beim NQiX 150 gehören App-Funktionen, Fahrstatistiken, Tracking und Diebstahlschutz zum Konzept. NIU nennt außerdem die NIU Link Crown als Bedienkonzept am Lenker, über das Einstellungen, Routen, Anrufe und Fahrmodi gesteuert werden können.
Jetzt kann man fragen: Braucht ein Roller das alles?
Meine Antwort: Nicht jeder braucht es. Aber viele werden es lieben.
Gerade bei einem E-Roller ist es praktisch, wenn man Akkustand, Standort, Fahrdaten und Sicherheitsfunktionen im Blick hat. Wenn der Roller draußen steht, beruhigt eine gute App-Anbindung. Wenn man täglich pendelt, sind Fahrstatistiken interessant. Wenn Updates kommen, sind OTA-Funktionen hilfreich.
Aber ich bleibe skeptisch bei allem, was zu stark von Software abhängt. Ein Roller muss auch dann gut sein, wenn die App mal zickt. Ein Fahrzeug darf nicht nur wegen seiner digitalen Features überzeugen. Es muss mechanisch, elektrisch und ergonomisch stimmen.
Beim NQiX 150 wirkt es für mich so, als wären die smarten Funktionen ein echter Zusatznutzen und nicht nur ein Marketingaufkleber.
Stauraum und Alltag: Hier wird der Roller erwachsen
Ein großer Vorteil gegenüber E-Scootern ist der Stauraum.
Unter dem Sitz bietet der NIU NQiX 150 ein Staufach. Das macht im Alltag viel aus. Handschuhe, Schloss, Ladekabel, Regenkleidung, kleine Einkäufe – all das ist mit einem Roller deutlich entspannter als mit einem klassischen E-Scooter.
Auch der Sitzkomfort für zwei Personen ist ein Argument. Natürlich muss man realistisch bleiben: Zwei Erwachsene plus Gepäck wirken sich auf Reichweite und Fahrleistung aus. Aber die Möglichkeit ist da.
Für viele Haushalte kann so ein 45er E-Roller ein Zweitfahrzeug ersetzen. Nicht das Auto komplett. Aber viele kurze Fahrten.
Und genau da wird es interessant: Die meisten Autofahrten im Alltag sind kurz. Für genau diese Wege ist ein Roller wie der NQiX 150 gemacht.
Preis: Sind 2.699 Euro fair?
Bei 2.699 Euro muss man differenzieren.
Verglichen mit einem einfachen E-Scooter ist das viel Geld.
Verglichen mit einem Auto ist es fast nichts.
Verglichen mit vielen E-Rollern ist es attraktiv.
Verglichen mit billigen No-Name-Rollern ist es teurer, aber wahrscheinlich sinnvoller.
Der Preis wirkt aus meiner Sicht fair, weil NIU hier Marke, Technik, Akku, App, Bremsen, Design und Alltagstauglichkeit kombiniert.
Natürlich gibt es günstigere 45-km/h-E-Roller. Aber dann muss man sehr genau schauen: Wie ist der Service? Wie ist die Ersatzteilversorgung? Wie ist die App? Wie ist die Verarbeitung? Gibt es Händler? Gibt es Probefahrtmöglichkeiten? Wer repariert das Ding?
Der NIU NQiX 150 punktet hier über das Gesamtpaket.
Und beim NIU Flagship Store Mense kommt noch der stationäre Ansprechpartner dazu. Das kann am Ende mehr wert sein als 100 Euro Preisunterschied im Netz.
Aktion bei Mense: NQiX 150 oder NQiX 500 kaufen und KQi 100P gratis dazu
Besonders spannend ist die Aktion beim NIU Flagship Store Mense: Beim Kauf eines NIU NQiX 150 oder NQiX 500 gibt es einen NIU KQi 100P gratis dazu, solange der Vorrat reicht. Laut Mense gilt die Aktion nur vor Ort im NIU Flagship Store in Oelde und nicht online.
Das ist natürlich ein starkes Argument für alle, die ohnehin mit dem Kauf spielen.
Aber ich sage auch hier: Nicht nur wegen einer Aktion kaufen. Erst prüfen, ob der NQiX 150 wirklich zum eigenen Fahrprofil passt. Wenn ja, ist so ein Zusatzangebot natürlich stark. Wenn nein, hilft auch ein gratis E-Scooter nicht.
Wer Interesse hat, sollte direkt beim NIU Flagship Store Mense nachfragen, ob die Aktion noch läuft und ob Fahrzeuge verfügbar sind.
NIU Flagship Store Mense
Oelder Tor 39
59302 Oelde
Telefon: 05241 9302568
Für wen passt der NIU NQiX 150?
Der NQiX 150 passt aus meiner Sicht besonders gut für:
Pendler im Stadt- und Nahbereich
Menschen ohne Lust auf Parkplatzsuche
Fahrer mit AM-, B- oder passender Fahrerlaubnis
E-Roller-Einsteiger
Schüler, Azubis und Studierende mit passendem Führerschein
Berufspendler mit kurzen Wegen
Haushalte mit Zweitfahrzeugbedarf
Menschen, die elektrisch fahren wollen, aber keine 5.000 Euro ausgeben möchten
Alle, die Wert auf App, Design und Service legen
Weniger ideal ist er für:
lange Überlandstrecken
regelmäßige Fahrten auf schnellen Straßen
Menschen, die täglich 60 bis 70 km ohne Nachladen fahren müssen
Fahrer, die dauerhaft mit zwei Personen und viel Gepäck unterwegs sind
alle, die 80 oder 100 km/h brauchen
Das ist keine Kritik. Das ist die ehrliche Einordnung.
Ein 45-km/h-Roller ist ein 45-km/h-Roller. Punkt.
Warum der NQiX 150 2026 so gut in die Zeit passt
2026 ist ein spannendes Jahr für Elektromobilität. Viele Menschen sind genervt von hohen Autokosten, teuren Werkstattbesuchen, Parkplatzstress und steigenden Lebenshaltungskosten. Gleichzeitig wollen viele nicht komplett auf Mobilität verzichten.
E-Bikes sind stark, aber nicht für jeden ideal. E-Scooter sind praktisch, aber bei Wetter, Komfort und Stauraum begrenzt. Autos sind bequem, aber teuer. Öffentliche Verkehrsmittel funktionieren je nach Region mal gut, mal gar nicht.
Ein 45-km/h-E-Roller sitzt genau zwischen diesen Welten.
Er ist günstiger als ein Auto.
Komfortabler als ein E-Scooter.
Schneller als ein Fahrrad.
Alltagstauglicher als viele Kleinstfahrzeuge.
Leiser und sauberer als ein Verbrennerroller.
Der NIU NQiX 150 trifft diesen Punkt ziemlich gut.
Mein persönliches Fazit nach dem Besuch bei NIU Mense
Nach unserem Besuch im NIU Flagship Store Mense in Oelde und dem Test des NIU NQiX 150 bleibt bei mir ein ziemlich klares Bild hängen.
Der NQiX 150 ist kein Roller, der mit extremen Zahlen prahlen muss. Er ist kein 100-km/h-Geschoss. Er ist kein Showbike. Er ist auch kein Luxusroller.
Er ist ein sehr moderner, smarter, gut ausgestatteter 45-km/h-Elektroroller zu einem Preis, der viele Menschen abholen dürfte.
2.699 Euro sind kein Taschengeld. Aber für das Gesamtpaket wirkt der Preis fair. Vor allem, wenn man bedenkt, dass hier eine bekannte Marke, ein ordentliches Akku-System, App-Anbindung, hydraulische Bremsen, gute Alltagstauglichkeit und ein Händlernetz dahinterstehen.
Dass der Roller ständig ausverkauft ist, überrascht mich deshalb nicht. NIU hat hier offenbar genau verstanden, was viele Kunden suchen: keinen überteuerten Lifestyle-Gegenstand, sondern einen alltagstauglichen E-Roller mit modernem Auftritt.
Würde ich blind kaufen? Nein. Ich würde immer Probefahrt machen.
Würde ich ihn auf die Liste setzen, wenn jemand einen 45-km/h-E-Roller für 2026 sucht? Ganz klar ja.
Und genau deshalb dürfte der NIU NQiX 150 eines der spannendsten 45-km/h-Modelle des Jahres sein.
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