Avinox M2S ersetzt M1 bei vielen E‑MTBs
Der neue Avinox M2S Motor folgt auf den zuvor als DJI Avinox M1 bekannten Antrieb. Da die Anschraubpunkte beider Motoren identisch sind, können zahlreiche Rahmen, die für den M1 entwickelt wurden, direkt auf den M2S umgerüstet werden. Viele Hersteller stellen ihre frischen E‑MTB-Modelle daher konsequent auf den M2S um.
Modelle und Marken im Überblick
Commencal rüstet das Meta Power SX DJI mit dem Avinox M2S aus. Das Aluminium-All-Mountain/Enduro setzt auf 160 mm Federweg vorn und hinten, Mullet-Laufräder (29″/27,5″), das VCS-Federungssystem sowie einen fest integrierten 800‑Wh‑Akku; ein Schnellladegerät gehört ab Werk dazu.
Velduro steigt mit dem E‑Enduro Rogue ein. Technisch im Fokus steht ein Hinterbau mit hohem Drehpunkt und Kettenumlenkung, von der Marke als „Mid‑Pivot‑Design“ bezeichnet. Je nach Setup sind 165 bis 172 mm Federweg möglich; per Flipchips lassen sich Progression, Laufradgröße am Heck (29″ oder 27,5″) und Geometrie anpassen. Das Rogue wird auch als Rahmenset angeboten.
Die deutsche Marke Steppenwolf aktualisiert das Carbon-Fully Tundra schrittweise auf M2S. Es bietet 160 mm Federweg, 29″-Laufräder und einen fest integrierten 800‑Wh‑Akku. Megamo stellt das Reason komplett auf M2S um; es gibt Aluminium- und leichtere Carbon-Varianten sowie zusätzlich die Größe XL. Das Reason kommt als robuste AM/Enduro-Version oder als gewichtsoptimiertes Reason Air.
Crussis aus Tschechien wechselt die breite Avinox-Palette vollständig auf M2S – inklusive günstigerer Modelle. Geboten werden Fullys und Hardtails (auch Aluminium) mit Dropper-Posts und 140 bzw. 130 mm Federweg; je nach Variante sind 600‑ oder 800‑Wh‑Akkus integriert. Unno stattet das edle Carbon-Enduro Mith nun ebenfalls mit dem M2S aus.
Aus China kommt das Teewing Flux One mit High‑Pivot-Fahrwerk, 180 mm an der Front und 170/178 mm am Heck sowie umfangreicher Geometrie- und Federwegs-Justage; es ist als 29er oder Mullet fahrbar. Crestline zeigt das Gravity‑Bike RS 181 mit 161–181 mm Federweg, Mullet- oder 29er-Option und einem 800‑Wh‑Akku, der nach unten aus dem geschlossenen Unterrohr herausgleitet. Forbidden frischt das Druid E auf M2/M2S auf und ergänzt mit dem Super‑Enduro Dreadnought E. Die Vollcarbon-Modelle setzen auf High‑Pivot, konsequentes Mullet-Setup und fest verbaute 600‑ oder 800‑Wh‑Akkus.
Einordnung
Das M2S‑Update zieht sich vom Aluminium‑Hardtail bis zum High‑End‑Carbon‑Enduro. Für den deutschen Markt ist besonders der Schritt der Marke Steppenwolf relevant. Dank identischer Motoraufnahmen zum M1 gelingt der Wechsel auf den leistungsstärkeren M2S in vielen bestehenden Rahmenplattformen ohne grundlegende Neuentwicklung.
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