ePowerFun ePF-3 und ePF-SKATE: Zwei neue E-Scooter, die 2026 richtig spannend machen
ePowerFun legt nach. Und zwar nicht nur mit irgendeinem kleinen Modellupdate, sondern mit zwei neuen E-Scootern, die ziemlich klar zeigen, wohin die Reise bei der Marke gehen soll: mehr Eigenständigkeit, mehr Power, mehr Reichweite und gleichzeitig ein Modell, das preislich richtig frech in den Markt reingrätscht.
Es geht um den neuen ePF-3 und den ePF-SKATE.
Und ich sage es direkt: Genau solche Modelle braucht der deutsche E-Scooter-Markt. Nicht noch den nächsten austauschbaren 0815-Scooter mit ein bisschen Blinker, ein bisschen App und viel Marketing-Blabla. Sondern Fahrzeuge, bei denen man merkt, dass jemand verstanden hat, was viele Fahrerinnen und Fahrer wirklich wollen.
Mehr Druck am Berg.
Mehr Akku.
Mehr Alltagstauglichkeit.
Mehr Fahrspaß.
Und bitte nicht zu Preisen, bei denen man sich fragt, ob man gerade einen E-Scooter oder einen gebrauchten Kleinwagen kaufen soll.
Wer sich die neuen Modelle anschauen möchte, findet ePowerFun hier:
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Die Grundlage für diesen Artikel ist die neue Presseinfo zu den ePowerFun-Modellen 2026, in der der ePF-3 als Power-E-Scooter mit enormer Reichweite und der ePF-SKATE als kompakter „GTI E-Scooter“ für die letzte Meile vorgestellt werden.
Warum diese beiden neuen ePowerFun-Modelle wichtig sind
Ich beobachte den E-Scooter-Markt jetzt seit vielen Jahren. Und ganz ehrlich: Viele Hersteller haben lange versucht, E-Scooter vor allem über Optik, Displaygröße oder irgendwelche App-Spielereien zu verkaufen. Das ist nett, aber am Ende zählt auf der Straße etwas anderes.
Kommt der Scooter den Berg hoch?
Wie fährt er sich, wenn der Akku nicht mehr bei 100 Prozent steht?
Ist die Bremse dosierbar?
Ist das Fahrverhalten stabil?
Wie viel Reichweite bleibt im echten Alltag übrig?
Und ganz wichtig: Fühlt sich das Fahrzeug nach Vertrauen an oder nach Kompromiss?
ePowerFun hatte in den letzten Jahren schon immer diesen etwas eigenen Weg. Nicht maximal laut, nicht maximal protzig, aber technisch oft näher an dem, was Fahrer wirklich interessiert. Beim neuen ePF-3 und ePF-SKATE sieht man das wieder ziemlich deutlich.
Der ePF-3 zielt auf alle, die Reichweite, Leistung und Stabilität wollen. Der ePF-SKATE dagegen geht in eine andere Richtung: klein, leicht, kompakt, aber trotzdem nicht langweilig.
Und genau diese Aufteilung finde ich clever. Denn nicht jeder braucht einen riesigen Reichweiten-Scooter. Aber auch nicht jeder will einen schwachen Leicht-Scooter, der bei der ersten Steigung die weiße Fahne hisst.
Hier entstehen zwei sehr unterschiedliche Antworten auf zwei sehr reale Fragen im Markt.
ePF-3: Der neue Reichweiten-Scooter mit ordentlich Druck
Der ePF-3 ist für mich die größere Ansage der beiden Modelle. ePowerFun beschreibt ihn als Power-E-Scooter mit enormer Reichweite. Und wenn man sich die technischen Eckdaten anschaut, versteht man auch warum.
Der ePF-3 kommt mit Motor und Controller aus dem ePF-PULSE+ Umfeld. Das bedeutet: Hier geht es nicht nur um irgendeinen nominell starken Motor, sondern um ein System, das offenbar auf kräftige, feinfühlige und dauerhafte Leistungsabgabe ausgelegt ist.
Laut Presseinfo stehen beim ePF-3 1600 Watt Peak-Leistung im Raum. Dazu kommt ein Extra-Drehmoment und besonders spannend: ePowerFun spricht davon, dass es kein Abschalten oder keine Leistungsreduktion auch an langen steilen Steigungen geben soll.
Das ist ein Punkt, bei dem ich hellhörig werde.
Denn Peak-Leistung auf dem Papier ist das eine. Dauerhaft souveränes Verhalten am Berg ist etwas völlig anderes. Viele Scooter können kurz stark wirken. Aber wenn es länger bergauf geht, wenn Fahrergewicht, Temperatur und Akkustand zusammenkommen, dann trennt sich die Prospektwelt ziemlich schnell von der Realität.
Wenn der ePF-3 das wirklich so umsetzt, wie angekündigt, dann dürfte er gerade für schwerere Fahrer, hügelige Regionen und Pendler mit anspruchsvollen Strecken interessant werden.
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Der Akku des ePF-3: 864 Wh oder 1200 Wh – das ist eine Kampfansage
Beim Akku wird es richtig spannend. Der ePF-3 soll in zwei Akkuvarianten kommen.
Einmal mit 864 Wh und einmal mit 1200 Wh.
Das ist für einen legalen E-Scooter im deutschen Markt schon eine ordentliche Ansage. Die kleinere Variante soll laut ePowerFun etwa 100 Kilometer Reichweite ermöglichen, die große Variante mit 1200 Wh sogar etwa 140 Kilometer. Wichtig ist aber: Laut Presseinfo steht die Testfahrt für diese Werte noch aus.
Und genau hier muss man ehrlich bleiben.
Herstellerreichweiten sind immer mit Vorsicht zu genießen. Das gilt nicht nur für ePowerFun, sondern für praktisch alle Hersteller. Gewicht, Temperatur, Reifendruck, Fahrmodus, Steigungen, Stop-and-Go, Wind und Fahrstil können die tatsächliche Reichweite massiv beeinflussen.
Trotzdem ist die Akku-Kapazität ein echter Hinweis darauf, wohin die Reise geht. 1200 Wh sind nicht nur ein bisschen mehr Akku. Das ist für viele Fahrer der Unterschied zwischen „ich lade ständig nach“ und „ich fahre entspannt mehrere Tage“.
Gerade Pendler könnten davon profitieren. Wer täglich 15, 20 oder 25 Kilometer fährt, möchte nicht jeden Abend nervös auf die Akkuanzeige schauen. Ein großer Akku sorgt nicht nur für Reichweite, sondern auch für Gelassenheit.
Und genau das ist im Alltag oft mehr wert als jede Marketingzahl.
22 km/h: Nah am legalen Limit
Auch beim Top Speed bleibt ePowerFun nah an dem, was in Deutschland legal möglich ist. Der ePF-3 wird mit 22 km/h angegeben, also ganz nah am Limit.
Das klingt nach wenig, ist aber im Alltag relevant. Denn zwischen einem Scooter, der dauerhaft träge bei 19 bis 20 km/h herumdümpelt, und einem Scooter, der stabil am oberen zulässigen Bereich fährt, liegen gefühlt Welten.
Gerade auf längeren Radwegen oder Pendelstrecken macht das einen Unterschied.
Natürlich bleibt die gesetzliche Grundlage in Deutschland klar: E-Scooter sind auf 20 km/h ausgelegt, mit entsprechender Toleranz. Aber Fahrzeuge, die diese Toleranz sauber und kontrolliert nutzen, fühlen sich im Alltag einfach runder an.
Und genau hier hat ePowerFun in der Vergangenheit oft gezeigt, dass man die deutsche Regelwelt ziemlich gut verstanden hat.
Zero-Start oder Kick-Start: Endlich Wahlfreiheit
Ein Punkt, den viele Fahrer lieben werden: Beim ePF-3 soll per App wählbar sein, ob man Zero-Start oder Kick-Start nutzen möchte.
Das ist so ein Detail, über das man trefflich streiten kann.
Die einen sagen: Kick-Start ist sicherer, weil der Scooter nicht versehentlich losfährt. Die anderen sagen: Zero-Start ist im Alltag einfach komfortabler, besonders wenn man häufig an Ampeln, Kreuzungen oder in der Stadt unterwegs ist.
Ich persönlich finde Wahlfreiheit hier absolut sinnvoll. Warum sollte man Fahrer künstlich bevormunden, wenn die Technik beides kann?
Gerade bei erfahrenen Nutzern ist Zero-Start ein Komfortgewinn. Aber ich würde trotzdem jedem raten: Wer das nutzt, sollte wissen, was er tut. Ein kräftiger Scooter mit direktem Antrieb ist kein Spielzeug.
Bremsen beim ePF-3: Trommelbremse vorne, E-Bremse hinten, Rekuperation
Beim Bremssystem setzt ePowerFun auf eine Kombination aus Trommelbremse vorne und elektrischer Motorbremse hinten mit Rekuperation.
Vorne sitzt eine wartungsarme Trommelbremse. Der vordere Bremshebel bekommt einen Hall-Sensor, der die hintere E-Bremse dosiert zuschaltet. Zusätzlich gibt es hinten eine E-Bremse mit Daumenregler, was bei ePowerFun inzwischen fast schon ein Markenzeichen ist.
Das klingt erstmal technisch, ist im Alltag aber ziemlich wichtig.
Eine gute E-Bremse kann enorm viel Verschleiß sparen. Wer viel fährt, weiß: Bremsbeläge, Scheiben, Nachstellen, Geräusche und Verschleiß können auf Dauer nerven. Eine sauber dosierbare elektrische Bremse nimmt viel Arbeit aus dem mechanischen System.
Aber auch hier gilt: Die Abstimmung entscheidet.
Eine zu aggressive E-Bremse fühlt sich ruppig an. Eine zu schwache bringt wenig. Wenn ePowerFun die Charakteristik über die App einstellbar macht, ist das ein Pluspunkt. Denn Fahrergewicht, Fahrstil und persönliche Vorlieben sind unterschiedlich.
Wer sich für den ePF-3 interessiert, sollte also nicht nur auf Akku und Watt schauen, sondern auch auf genau solche Details. Denn sie entscheiden darüber, ob ein Scooter im Alltag wirklich Spaß macht.
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Fahrwerk, Chassis und Geometrie: Der ePF-3 will kompakt bleiben
Interessant finde ich, dass der ePF-3 trotz großer Akkus und starker Technik offenbar nicht zu einem riesigen Schiff werden soll.
ePowerFun spricht von bewährter Geometrie, extra steifem Chassis, kompakten Abmessungen, stabilem Fahrverhalten, gutem Geradeauslauf und direkter Lenkung. Sogar der sogenannte Einhandtest wird erwähnt.
Jetzt muss man natürlich sagen: Einhandfahren ist im Straßenverkehr keine Empfehlung. Aber als Hinweis auf Stabilität und Geradeauslauf ist das schon verständlich.
Ein Scooter darf nicht nervös sein. Gerade bei 22 km/h, schlechten Radwegen, Kopfsteinpflaster oder wechselndem Untergrund merkt man sofort, ob der Rahmen sauber arbeitet oder ob alles irgendwie flattert.
Ein extra steifes Chassis klingt daher nach einer vernünftigen Entscheidung. Denn mehr Akku bedeutet auch mehr Gewicht. Und mehr Gewicht braucht mehr Struktur.
Beim ePF-3 soll die Zuladung bei 140 kg liegen. Das ist stark und für viele Menschen wichtig, die bei anderen Scootern immer wieder an Grenzen stoßen. E-Scooter dürfen nicht nur für 70-Kilo-Testfahrer gedacht sein. Der Alltag ist vielfältiger.
Licht, Blinker und Bedienung: Endlich wird Ergonomie ernst genommen
Der ePF-3 bekommt laut Presseinfo sechs Blinker mit deaktivierbarem Blinkerton, einen neuen 60-Lux-Scheinwerfer im Lenkerkopf mit Höhenverstellung und ein starkes Rücklicht mit Bremslichtfunktion.
Das klingt zunächst nach Standard, ist aber im E-Scooter-Bereich leider noch lange nicht selbstverständlich.
Gute Beleuchtung ist keine Spielerei. Sie ist Sicherheit. Gerade in der dunklen Jahreszeit oder bei Regen merkt man sehr schnell, ob ein Scooter nur irgendwie leuchtet oder ob er tatsächlich gut sichtbar ist und den Weg vernünftig ausleuchtet.
Besonders spannend finde ich den ergonomischen Blinkerschalter. ePowerFun spricht von exklusivem ePF-Design, intuitiver Bedienung ohne Hinschauen und Bedienung mit Daumen oder Zeigefinger.
Genau solche Kleinigkeiten können im Alltag den Unterschied machen.
Denn was bringt ein Blinker, wenn man ihn nur umständlich findet, falsch bedient oder beim Abbiegen ständig nach unten schauen muss? Sicherheit entsteht nicht nur durch das Vorhandensein von Technik, sondern durch deren gute Bedienbarkeit.
Weitere Details beim ePF-3
Der ePF-3 bringt eine ganze Reihe interessanter Details mit.
Dazu gehören NFC-Schlüsselkarte, Akkustand-Prozentanzeige im Stand, integrierte Handyhalterung für SP-Connect-Lösungen, Federgabel vorne, Tubeless-Reifen mit Geleinlage, doppelt gesicherter Klappmechanismus, USB-C Stromanschluss und drei Fahrmodi.
Die Wasserschutzklasse wird mit IP65 angegeben. Auch das ist für Alltagsfahrer relevant, weil E-Scooter nicht nur bei Sonnenschein genutzt werden.
Beim Preis wird es dann richtig interessant.
Die 864-Wh-Version soll 799 Euro kosten.
Die 1200-Wh-Version soll 939 Euro kosten.
Wenn diese Preise so in den Markt kommen, wird das spannend. Denn gerade die große Akkuvariante klingt preislich sehr aggressiv. Natürlich müssen wir Fahrverhalten, Verarbeitung, Reichweite und Langzeiterfahrung noch real prüfen. Aber auf dem Papier ist das schon eine klare Ansage.
ePF-SKATE: Der kleine GTI unter den E-Scootern?
Kommen wir zum zweiten Modell: dem ePF-SKATE.
Und hier wird die Geschichte ganz anders.
Während der ePF-3 der Reichweiten- und Power-Pendler ist, wirkt der ePF-SKATE wie der kleine freche Stadtflitzer. ePowerFun nennt ihn selbst den „GTI E-Scooter“. Das ist natürlich eine große Ansage, aber ich verstehe, was gemeint ist.
Der ePF-SKATE soll nur 15,9 kg wiegen, nur 1,07 Meter lang sein, 1200 Watt Peak-Leistung bieten, mit 48 Volt arbeiten und ein sehr flaches Trittbrett bekommen.
Das klingt nach einem Scooter, der nicht versucht, alles zu sein. Sondern nach einem Fahrzeug für die letzte Meile, für den Kofferraum, für die Bahn, für urbane Strecken, für Leute, die etwas Kompaktes wollen, aber keine Lust auf lahme Minimaltechnik haben.
Und genau dieser Ansatz gefällt mir.
Denn kleine Scooter sind oft zu schwach. Sie sind leicht, ja. Aber sobald es leicht bergauf geht oder man etwas schwerer ist, wirken sie schnell überfordert. Der ePF-SKATE könnte genau diese Lücke schließen: kompakt und leicht, aber trotzdem mit echter Leistungsreserve.
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1200 Watt Peak, 48 Volt und 432 Wh Akku
Der ePF-SKATE kommt laut Presseinfo mit 1200 Watt Peak-Leistung, 48-Volt-System und 432 Wh Akku. Die Reichweite wird mit etwa 45 Kilometern angegeben, wobei auch hier die Testfahrt noch aussteht.
45 Kilometer klingen für einen kompakten Letzte-Meile-Scooter erstmal ordentlich. Realistisch muss man auch hier sagen: Im Alltag wird das je nach Fahrer, Strecke und Wetter weniger sein. Aber 432 Wh sind für diese Gewichtsklasse interessant.
Der ePF-SKATE ist nicht als Langstreckenmonster gedacht. Dafür gibt es den ePF-3. Der SKATE ist eher der Scooter, den man schnell mitnimmt, schnell verstaut und trotzdem mit Spaß fährt.
Und genau da passt auch die Leistung.
1200 Watt Peak in einem nur 15,9 kg schweren Scooter könnten richtig Laune machen. Vorausgesetzt, die Abstimmung ist sauber und das Fahrwerk bleibt kontrollierbar.
Klein, flach, direkt: Warum der ePF-SKATE spannend sein könnte
Die Geometrie des ePF-SKATE setzt auf niedrige Trittfläche, niedrige Lenkerhöhe, stabiles Fahrverhalten trotz geringer Abmessungen, guten Geradeauslauf und direkte Lenkung.
Das ist ein wichtiger Punkt.
Kleine Scooter können schnell nervös werden. Kurzer Radstand, kleine Räder, geringes Gewicht – das kann Spaß machen, kann aber auch unruhig wirken. Wenn ePowerFun hier ein stabiles Fahrverhalten hinbekommt, könnte der SKATE ein richtig guter Stadt-Scooter werden.
Die 9-Zoll-Reifen sind ebenfalls interessant. Nicht winzig, aber auch nicht riesig. Dazu kommen Tubeless-Reifen mit Geleinlage. Das ist sinnvoll, denn gerade bei kompakten Scootern möchte niemand ständig mit Plattfuß am Straßenrand stehen.
Die maximale Zuladung liegt beim ePF-SKATE bei 110 kg. Das ist solide, aber natürlich weniger als beim ePF-3. Wer deutlich mehr Zuladung braucht oder viel Gepäck fährt, sollte eher zum großen Modell schauen.
Bremsen und Licht beim ePF-SKATE
Auch der ePF-SKATE bekommt vorne eine Trommelbremse und hinten eine elektrische Motorbremse mit Rekuperation. Der Bremshebel arbeitet mit Hall-Sensor, dazu kommt der Daumenregler für die hintere E-Bremse.
Das zeigt: ePowerFun übernimmt das Bremskonzept nicht nur in den großen Modellen, sondern bringt es auch in den kompakten Scooter.
Das finde ich gut. Denn ein kleiner Scooter darf nicht bedeuten, dass man bei Sicherheit und Kontrolle spart.
Auch bei der Beleuchtung gibt es sechs Blinker, einen 60-Lux-Scheinwerfer im Lenkerkopf mit Höhenverstellung und ein starkes Rücklicht mit Bremslichtfunktion.
Gerade beim ePF-SKATE ist das wichtig. Kleine Scooter verschwinden im Verkehr optisch schneller. Gute Sichtbarkeit ist deshalb keine Nebensache.
Preis des ePF-SKATE: 499 Euro sind eine Ansage
Jetzt kommt der Punkt, der viele interessieren dürfte: Der ePF-SKATE soll 499 Euro kosten.
Und damit wird er richtig spannend.
Ein kompakter 48-Volt-Scooter mit 1200 Watt Peak, 432 Wh Akku, 22 km/h, Blinkern, USB-C, Tubeless-Reifen mit Geleinlage, App-Funktionen und einstellbarer Gas- und Bremscharakteristik für 499 Euro?
Das ist auf dem Papier stark.
Natürlich muss man abwarten, wie sich das Modell im echten Alltag schlägt. Wie stabil ist der Klappmechanismus? Wie gut ist die Verarbeitung? Wie komfortabel ist das Fahrverhalten auf schlechten Wegen? Wie realistisch sind Reichweite und Performance?
Aber rein von der Positionierung her könnte der ePF-SKATE ein ziemlich gefährlicher Gegner für viele günstige City-Scooter werden.
Vor allem, weil er nicht nach billigem Minimal-Scooter klingt, sondern eher nach kompaktem Spaßgerät mit Alltagstauglichkeit.
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ePF-3 oder ePF-SKATE: Welcher passt zu wem?
Ich würde die beiden Modelle ziemlich klar unterscheiden.
Der ePF-3 ist für alle, die viel fahren. Für Pendler. Für Reichweitenfahrer. Für Menschen mit längeren Strecken. Für Nutzer, die mehr Akku und mehr Zuladung brauchen. Für Fahrer, die nicht ständig laden wollen. Und für alle, die sich am Berg nicht mit müder Leistung zufriedengeben möchten.
Der ePF-SKATE ist dagegen für alle, die einen kompakten, leichten und trotzdem kräftigen Scooter suchen. Für Stadtfahrer. Für die letzte Meile. Für Leute, die den Scooter häufiger tragen, verstauen oder im Auto mitnehmen wollen. Für Menschen, die keinen riesigen Roller brauchen, aber trotzdem Fahrspaß wollen.
Das ist aus meiner Sicht die Stärke dieser neuen Modellstrategie.
ePowerFun versucht nicht, mit einem Modell alle glücklich zu machen. Stattdessen kommen zwei Scooter, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.
Und das ist ehrlicher.
Denn ein perfekter Scooter für alle existiert nicht. Wer das behauptet, verkauft meistens nur Marketing.
Was ich kritisch hinterfragen würde
So spannend die neuen Modelle klingen, ich würde trotzdem nicht alles ungeprüft feiern.
Beim ePF-3 muss man sehen, wie sich das Gewicht im Alltag bemerkbar macht. Die große Akkuvariante dürfte natürlich kein Federgewicht sein. Wenn jemand regelmäßig Treppen steigen muss, kann ein Reichweitenmonster schnell unpraktisch werden.
Auch die reale Reichweite muss getestet werden. 100 oder 140 Kilometer sind starke Werte, aber echte Scooterhelden-Tests zeigen oft: Der Alltag ist härter als das Datenblatt.
Beim ePF-SKATE interessiert mich vor allem das Fahrgefühl. Kleine, leichte Scooter mit viel Leistung können extrem viel Spaß machen, aber sie müssen stabil bleiben. Gerade bei schlechten Radwegen, Kanten, nasser Fahrbahn oder hektischem Stadtverkehr darf ein Scooter nicht nervös werden.
Auch die Ergonomie muss stimmen. Niedrige Trittfläche und niedrige Lenkerhöhe können gut sein, aber für große Fahrer kann das je nach Körpergröße auch ein Thema werden.
Und dann ist da natürlich immer die Frage: Wie gut ist die Verfügbarkeit? Wie schnell kommt Service? Wie sauber läuft die Ersatzteilversorgung?
ePowerFun hat sich beim Thema Service in der Community einen guten Ruf erarbeitet. Aber neue Modelle müssen sich diesen Ruf immer wieder neu verdienen.
Warum ePowerFun hier eine starke Position einnimmt
Was mir an ePowerFun grundsätzlich gefällt: Die Marke wirkt nicht so, als würde sie blind jedem Trend hinterherlaufen.
Man merkt, dass hier viel aus Community-Feedback, echten Fahrprofilen und deutschem Marktverständnis entsteht.
Der ePF-3 ist kein Show-Scooter für Prospektbilder. Er wirkt wie ein Fahrzeug für Leute, die wirklich Kilometer machen.
Der ePF-SKATE ist kein langweiliges Einstiegsmodell. Er wirkt wie ein kleiner, frecher Stadtflitzer mit Leistung.
Beide Modelle zeigen, dass ePowerFun verstanden hat: Der Markt braucht nicht nur „noch mehr Modelle“, sondern bessere Antworten auf echte Nutzung.
Und genau das macht diese Vorstellung interessant.
Mein erstes Fazit zum ePF-3
Der ePF-3 könnte einer der spannendsten Reichweiten-Scooter 2026 werden.
1600 Watt Peak, große Akkuoptionen mit 864 Wh oder 1200 Wh, 140 kg Zuladung, Federgabel vorne, Tubeless-Reifen mit Geleinlage, 60-Lux-Licht, sechs Blinker, NFC, USB-C und ein Preis ab 799 Euro – das ist ein Paket, das man ernst nehmen muss.
Vor allem die 1200-Wh-Version für 939 Euro könnte viele Käufer neugierig machen.
Aber: Ich will ihn fahren. Ich will wissen, ob er am Berg wirklich so souverän bleibt. Ich will sehen, wie sich die große Akkuvariante im Handling anfühlt. Ich will die Bremsabstimmung testen. Und ich will sehen, wie nah die Reichweite im Alltag an den angekündigten Werten liegt.
Auf dem Papier aber: starke Ansage.
Mein erstes Fazit zum ePF-SKATE
Der ePF-SKATE könnte ein kleiner Überraschungshit werden.
499 Euro, 15,9 kg, 1200 Watt Peak, 48 Volt, 432 Wh Akku, 9-Zoll-Reifen, Blinker, E-Bremse, App-Einstellungen und Zero-Start-Option – das klingt nach einem sehr attraktiven Paket für Stadtfahrer.
Wenn ePowerFun hier ein stabiles Fahrverhalten hinbekommt, könnte der SKATE genau das werden, was viele suchen: ein bezahlbarer, kompakter E-Scooter, der nicht langweilt.
Ich finde die Bezeichnung „GTI E-Scooter“ mutig. Aber sie macht neugierig.
Und genau das ist bei einem neuen Modell nicht verkehrt.
Kaufen oder abwarten?
Meine ehrliche Einschätzung: Wer ohnehin gerade einen E-Scooter sucht und ePowerFun im Blick hat, sollte diese beiden Modelle definitiv auf die Liste setzen.
Der ePF-3 ist spannend für Reichweite und Power.
Der ePF-SKATE ist spannend für Preis, Gewicht und Fahrspaß.
Trotzdem würde ich bei beiden Modellen auf echte Tests achten. Datenblätter sind wichtig, aber sie ersetzen keine Probefahrt. Gerade Reichweite, Komfort, Bremsgefühl und Fahrstabilität muss man erleben.
Wer aber schon jetzt reinschauen möchte:
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Und natürlich gilt auch hier: Wenn wir die neuen ePowerFun-Modelle in die Finger bekommen, wird nicht nur das Datenblatt vorgelesen. Dann wird gefahren, getestet, hinterfragt und eingeordnet.
Denn am Ende zählt nicht, was auf der Folie steht.
Am Ende zählt, was auf der Straße passiert.

