Himiway D5 2.0 20 Zoll im Test: Warum dieses E-Bike für mich zu den besten Bikes der letzten Zeit gehört
Es gibt E-Bikes, die man auspackt, kurz fährt und dann relativ schnell einordnen kann. Solide. Okay. Nett gemacht. Vielleicht mit ein paar Schwächen, vielleicht mit einem starken Motor, vielleicht mit guter Ausstattung, aber am Ende doch irgendwie erwartbar.
Und dann gibt es Bikes, bei denen man nach den ersten Kilometern merkt: Moment mal, hier passiert gerade etwas anderes.
Das Himiway D5 2.0 20″ gehört für mich ganz klar in diese zweite Kategorie. Und ich sage das nicht leichtfertig. Wer Scooterhelden kennt, weiß: Ich bin nicht dafür bekannt, jedes neue E-Bike sofort in den Himmel zu loben. Gerade bei Fatbikes, SUV-Bikes und kräftigen Alltags-E-Bikes schaue ich inzwischen sehr genau hin. Denn der Markt ist voll geworden. Viele Hersteller versprechen Komfort, Power, Reichweite und Alltagstauglichkeit. Aber auf der Straße, auf Schotter, am Berg oder bei längeren Touren trennt sich dann sehr schnell die Werbung von der Realität.
Beim Himiway D5 2.0 20 Zoll war mein erster Eindruck aber tatsächlich ungewöhnlich stark. Nicht, weil es einfach nur dicke Reifen hat. Nicht, weil es mit 2.299 Euro in einer interessanten Preisklasse liegt. Und auch nicht, weil Himiway inzwischen eine bekannte Marke im E-Bike-Bereich ist.
Der Grund ist ein anderer: Dieses Bike lässt sich erstaunlich umfangreich einstellen. Und genau das macht im Alltag einen riesigen Unterschied.
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Ein 20-Zoll-Fatbike, das nicht nur stark aussieht
Optisch macht das Himiway D5 2.0 20″ sofort klar, in welche Richtung es geht. Das ist kein filigranes Citybike für den Sonntagsausflug zum Bäcker. Das ist ein kompaktes, kräftiges, vollgefedertes E-Bike mit 20 x 4.0 Zoll Reifen, tiefem Schwerpunkt und einem sehr präsenten Auftritt.
Aber genau hier wird es interessant. Viele Fatbikes sehen stark aus, fahren sich aber im Alltag eher schwerfällig. Zu hoch, zu breit, zu träge, zu wenig feinfühlig. Beim D5 2.0 mit 20-Zoll-Rädern wirkt das anders. Die kompakteren Laufräder geben dem Bike mehr Kontrolle, der niedrige Einstieg macht es zugänglicher und die breite Bereifung sorgt für Stabilität.
Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die kein klassisches hohes Fatbike wollen, ist das spannend. Himiway gibt beim Standardmodell eine Körpergröße von 150 bis 191 cm an. Das ist eine ziemlich breite Zielgruppe. Die Überstandshöhe liegt bei nur 43 cm. In der Praxis bedeutet das: Man kommt leichter auf das Bike, steht sicherer und hat gerade beim Anhalten deutlich mehr Vertrauen.
Das klingt nach einem kleinen Detail, ist aber im Alltag entscheidend. Wer mit einem schweren E-Bike unterwegs ist, will nicht jedes Mal beim Ampelstopp das Gefühl haben, gegen das Rad kämpfen zu müssen.
Und ja, das D5 2.0 20″ ist mit 36 kg kein Leichtgewicht. Das muss man ehrlich sagen. Aber durch die Bauform, den niedrigen Schwerpunkt und die 20-Zoll-Räder wirkt es kontrollierbarer, als es die nackte Zahl vermuten lässt.
Warum die Einstellmöglichkeiten für mich der große Pluspunkt sind
Ich habe in den letzten Jahren viele E-Bikes getestet. Dabei fällt mir immer wieder ein Problem auf: Manche Bikes sind technisch stark, aber zu starr abgestimmt. Sie fahren so, wie der Hersteller es vorgibt. Punkt.
Beim Himiway D5 2.0 20″ ist das anders.
Hier kann man sehr viel anpassen. Und genau das macht dieses Bike für mich so spannend. Es geht nicht nur darum, irgendeine Unterstützungsstufe zu wählen. Das Bike bietet verschiedene Modi, unterschiedliche Sensorlogiken und ein Fahrverhalten, das sich stärker auf den eigenen Stil abstimmen lässt.
Es gibt einen Automatikmodus, bei dem das System die Unterstützung selbst anpasst. Das ist vor allem dann angenehm, wenn man einfach fahren möchte, ohne ständig zwischen den Stufen hin und her zu schalten.
Dann gibt es den manuellen Modus mit fünf Unterstützungsstufen. Klassisch, vertraut und für viele Fahrer wahrscheinlich die bevorzugte Einstellung.
Besonders spannend wird es aber beim Wechsel zwischen Drehmoment-Modus und Trittfrequenz-Modus. Der Drehmoment-Modus reagiert auf die tatsächliche Kraft, die man auf das Pedal bringt. Das fühlt sich natürlicher und direkter an. Wer stärker tritt, bekommt mehr Unterstützung. Wer locker rollt, bekommt weniger.
Der Trittfrequenz-Modus arbeitet gleichmäßiger. Hier geht es stärker um konstante Unterstützung, was gerade auf entspannten Strecken oder bei höheren Geschwindigkeiten angenehm sein kann.
Und genau diese Wahlmöglichkeit ist Gold wert. Denn nicht jeder Fahrer mag dasselbe Fahrgefühl. Manche wollen eine sehr direkte, sportliche Unterstützung. Andere wollen ein sanftes, gleichmäßiges Rollen. Beim D5 2.0 kann man sich deutlich besser an das eigene Fahrverhalten herantasten.
Das ist für mich einer der Gründe, warum ich sage: Das Himiway D5 2.0 20″ ist eines der besten Bikes, die wir seit Langem getestet haben.
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Motor, Sensorik und Fahrgefühl: 90 Nm sind eine Ansage
Technisch setzt Himiway beim D5 2.0 20″ auf einen 48V-Motor mit 250 Watt Nennleistung und 90 Nm Drehmoment. Für ein legales E-Bike in Deutschland ist das eine sehr kräftige Ansage. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h, wie es für ein Pedelec vorgeschrieben ist.
Wichtig ist aber: 90 Nm bedeuten nicht automatisch, dass ein Bike gut fährt. Entscheidend ist, wie diese Kraft eingesetzt wird. Ein Motor kann auf dem Papier stark sein und sich trotzdem ruppig, verzögert oder unharmonisch anfühlen.
Beim D5 2.0 wirkt die Kraftentfaltung angenehm kontrollierbar. Besonders im Drehmoment-Modus bekommt man ein Fahrgefühl, das besser zum eigenen Pedaldruck passt. Das ist gerade bei einem schweren Bike mit breiten Reifen wichtig. Denn hier will man nicht, dass der Motor einfach stumpf anschiebt. Man will Kontrolle.
An Anstiegen merkt man dann, warum dieses Bike so viel Spaß macht. Die 90 Nm helfen, das Gewicht und die breiten Reifen souverän nach vorne zu bringen. Natürlich bleibt es ein Pedelec und kein Motorrad. Aber für Waldwege, Schotter, Pendelstrecken mit Steigungen oder längere Touren ist diese Leistungscharakteristik ein echter Vorteil.
Der Automatikmodus ist dabei besonders interessant für Fahrer, die nicht ständig darüber nachdenken wollen, welche Unterstützungsstufe gerade passt. Das System unterstützt situationsabhängig und liefert am Berg mehr Power. Im Alltag kann das sehr angenehm sein.
Ich bin grundsätzlich skeptisch bei solchen Automatikversprechen. Denn oft klingt das in der Werbung besser, als es später fährt. Aber beim D5 2.0 gehört diese Funktion tatsächlich zu den Features, die den Alltag vereinfachen können.
Komfort: Vollfederung, breiter Sattel und verstellbarer Vorbau
Beim Komfort macht Himiway einiges richtig.
Vorne arbeitet eine hydraulische Federgabel mit 90 mm Federweg, Lockout und einstellbarem Rebound. Hinten gibt es laut Hersteller 100 mm Federweg am Hinterrad. Das ist für ein Bike dieser Klasse schon eine ordentliche Ansage.
Gerade in Kombination mit den 20 x 4.0 Zoll Kenda/Himiway-Reifen entsteht ein sehr komfortorientiertes Fahrgefühl. Dicke Reifen schlucken ohnehin schon einiges weg. Zusammen mit einer brauchbaren Federung wird daraus ein Bike, das auf schlechten Wegen, Kopfsteinpflaster, Schotter oder Waldwegen deutlich entspannter wirkt als viele klassische E-Bikes.
Natürlich muss man auch hier ehrlich bleiben: Ein vollgefedertes Fatbike ist kein High-End-Mountainbike. Wer damit wirklich harte Trails ballern will, ist in einer anderen Fahrzeugkategorie besser aufgehoben. Aber für Alltag, Touren, Feldwege, Waldwege und schlechte Radwege ist diese Kombination extrem angenehm.
Ein weiteres Detail, das ich wirklich gut finde, ist der verstellbare Vorbau. Der Winkel lässt sich bis zu 60 Grad anpassen. Das klingt unspektakulär, ist aber im Alltag enorm wichtig. Denn Sitzposition entscheidet darüber, ob ein Bike nach 10 Minuten gut wirkt oder nach 50 Kilometern immer noch angenehm ist.
Viele Menschen kaufen E-Bikes online. Nicht jeder hat die Möglichkeit, jedes Modell vorher beim Händler perfekt probezufahren. Wenn ein Bike dann mehr Einstellmöglichkeiten bietet, ist die Chance deutlich größer, eine gute Sitzposition zu finden.
Dazu kommt der extra breite 260 mm DDK-Sattel mit Memory-Schaum. Auch hier gilt: Sattelkomfort ist subjektiv. Aber Himiway geht klar in Richtung Komfort und nicht in Richtung sportlich-hart. Für die Zielgruppe dieses Bikes ist das genau richtig.
20 Zoll statt klassisches großes Fatbike: Warum das Sinn ergibt
Viele verbinden Fatbikes mit großen, wuchtigen Rahmen und riesigem Auftritt. Das Himiway D5 2.0 20″ geht einen etwas anderen Weg. Die 20-Zoll-Laufräder machen das Bike kompakter, niedriger und im Handling zugänglicher.
Das hat mehrere Vorteile.
Erstens: Der Einstieg fällt leichter. Gerade durch die niedrige Überstandshöhe von 43 cm fühlt sich das Bike weniger einschüchternd an.
Zweitens: Der Schwerpunkt liegt tiefer. Das sorgt für mehr Stabilität, vor allem beim langsamen Fahren, Anhalten oder Rangieren.
Drittens: Das Bike wirkt trotz seines Gewichts kontrollierbarer. Wer schon einmal ein schweres großes E-Bike in engen Situationen manövrieren musste, weiß, wie wichtig das ist.
Die Kehrseite? 20-Zoll-Fatbikes rollen anders als große 26-Zoll- oder 27,5-Zoll-Bikes. Sie können agiler wirken, aber auf sehr langen Strecken oder bei hohen Geschwindigkeiten fühlen sich größere Laufräder manchmal ruhiger an. Beim D5 2.0 wird dieser Effekt aber durch die breiten 4.0-Zoll-Reifen gut abgefangen.
Für mich ist diese Bauform besonders spannend für Menschen, die ein kräftiges, komfortables und vielseitiges E-Bike suchen, aber kein riesiges Bike fahren wollen.
Akku und Reichweite: Bis zu 110 km, aber mit realistischer Einordnung
Himiway verbaut einen 48V 15Ah Akku mit Samsung/LG 21700 Zellen. Die angegebene Reichweite mit Pedalunterstützung liegt bei bis zu 110 km.
Jetzt kommt der Punkt, an dem man als Tester sauber bleiben muss: Herstellerreichweiten sind immer Idealwerte. Das gilt nicht nur für Himiway, sondern für die gesamte Branche.
Die tatsächliche Reichweite hängt massiv von Fahrergewicht, Unterstützungsstufe, Gelände, Temperatur, Reifendruck, Wind, Fahrstil und Zuladung ab. Gerade bei einem 36 kg schweren Fatbike mit 4.0-Zoll-Reifen sollte man nicht erwarten, dass man im höchsten Unterstützungsmodus permanent 110 km fährt.
Aber: Der 48V 15Ah Akku ist für diese Klasse ordentlich dimensioniert. Dazu kommt ein 48V 3.0A Ladegerät, das im Vergleich zu vielen Standardladern etwas zügiger arbeitet. Die Batterie ist IPX6 bewertet, das gesamte Bike IPX5. Das ist für den Alltag wichtig, denn ein E-Bike muss nicht nur bei Sonnenschein funktionieren.
Für Pendler, Wochenendtouren, Camping, Ausflüge und längere Freizeitfahrten ist die Akkuausstattung aus meiner Sicht passend. Wer jeden Tag extrem lange Strecken fährt oder dauerhaft mit hoher Unterstützung unterwegs ist, sollte die Reichweite aber realistisch kalkulieren.
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Bremsen, Licht und Sicherheit: Hier wurde nicht billig gedacht
Bei einem schweren E-Bike mit hoher Zuladung sind gute Bremsen Pflicht. Himiway setzt beim D5 2.0 20″ auf hydraulische Tektro-Scheibenbremsen. Vorne arbeitet eine 203-mm-Bremsscheibe, hinten eine 180-mm-Scheibe.
Das ist eine sinnvolle Kombination. Vorne braucht man bei kräftigen Bikes mehr Bremsleistung, hinten geht es stärker um Stabilität und Kontrolle. Die Bremshebel verfügen zudem über eine Stromabschaltung, was bei E-Bikes dieser Art wichtig ist.
Auch beim Licht macht Himiway keine halbe Sache. Vorne ist ein integriertes Hochleistungs-LED-Licht mit 130 Lux beziehungsweise 800 Lumen verbaut. Der Winkel ist verstellbar. Das ist ein Detail, das ich sehr begrüße, denn Licht ist nur dann gut, wenn es auch sinnvoll ausgerichtet werden kann.
Hinten ist ein Rücklicht mit Bremsanzeige integriert. Gerade im Stadtverkehr ist das ein Pluspunkt. Viele Autofahrer unterschätzen E-Bikes, besonders wenn diese kräftig beschleunigen und zügig unterwegs sind. Sichtbarkeit ist deshalb nicht nur Komfort, sondern Sicherheit.
Ein Kritikpunkt bleibt für mich allgemein bei vielen E-Bikes dieser Klasse: Blinker wären langfristig wünschenswert. Gerade bei breiten, schweren E-Bikes, die auch im urbanen Verkehr genutzt werden, wäre eine integrierte Blinkerlösung sinnvoll. Das ist kein Muss, aber meiner Meinung nach ein Feature, das in den nächsten Jahren wichtiger werden wird.
Display und Bedienung: Einfach, aber modern genug
Das D5 2.0 20″ hat ein 3,5 Zoll helles Farbdisplay mit Bluetooth und verstellbarem Betrachtungswinkel. Geschwindigkeit, Akkustand und Unterstützungsmodus sind dadurch gut sichtbar.
Ich mag es, wenn ein Display nicht zu verspielt ist. Natürlich sehen riesige Smart-Displays beeindruckend aus. Aber auf dem Fahrrad zählt vor allem: Kann ich die Informationen schnell erfassen? Kann ich die Unterstützung ändern, ohne abgelenkt zu werden? Ist das Display bei Sonne brauchbar?
Himiway setzt hier auf eine moderne, aber nicht übertriebene Lösung. Die Bedienung erfolgt bequem mit dem Daumen. Der Daumengasgriff ist in Deutschland natürlich ein sensibles Thema, weil E-Bikes als Pedelec rechtlich nur bis 25 km/h mit Tretunterstützung funktionieren dürfen. Der Gehmodus liegt bei 3 bis 6 km/h. Entscheidend ist immer die deutsche Rechtskonformität der jeweiligen Ausführung.
Die Kombination aus Farbdisplay, Daumenbedienung und verschiedenen Fahrmodi macht das Bike angenehm zugänglich. Gerade Fahrer, die nicht technisch tief einsteigen wollen, profitieren davon. Wer wiederum gerne Feinabstimmung betreibt, bekommt genug Optionen, um das Fahrverhalten anzupassen.
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: der Gepäckträger.
Das Himiway D5 2.0 20″ kommt mit einem MIK-HD-kompatiblen Gepäckträger. Die Belastbarkeit liegt bei 27 kg. Das ist ordentlich und macht das Bike deutlich alltagstauglicher.
MIK ist ein praktisches Klicksystem, mit dem sich Zubehör schnell wechseln lässt. Packtaschen, Körbe, Boxen, Haustierträger oder Kindersitze lassen sich je nach Kompatibilität deutlich einfacher montieren und abnehmen.
Das ist wichtig, weil das D5 2.0 eben nicht nur ein Spaßbike sein will. Es soll auch im Alltag funktionieren. Einkaufen, Pendeln, Ausflug mit Gepäck, kleine Transporte – genau dafür ist ein stabiler Gepäckträger entscheidend.
Die maximale zulässige Nutzlast liegt bei 200 kg. Das ist eine starke Ansage und macht das Bike auch für schwerere Fahrer oder viel Zuladung interessant. Natürlich sollte man immer die Einzelgrenzen beachten, insbesondere beim Gepäckträger. Aber grundsätzlich ist das D5 2.0 sehr robust ausgelegt.
Shimano 8-Gang und 52T Kettenblatt: Solide statt experimentell
Beim Antrieb setzt Himiway auf eine Shimano 8-Gang-Schaltung mit 11-34T Freilauf und 52T Kettenblatt. Das ist keine exotische High-End-Schaltung, aber eine robuste und nachvollziehbare Lösung.
Für ein E-Bike dieser Klasse passt das gut. Man bekommt genug Bandbreite für Alltag, Steigungen und entspanntes Rollen. In Verbindung mit dem kräftigen Motor ist die Schaltung vor allem dazu da, die Trittfrequenz angenehm zu halten.
Wichtig ist: Bei kräftigen E-Bikes sollte man sauber schalten. Nicht unter maximaler Last brutal durch die Gänge drücken. Das gilt für jedes E-Bike. Wer ordentlich mit der Schaltung umgeht, hat länger Freude am Antrieb.
Die Kombination aus 8-Gang-Schaltung, 90 Nm Motor und umschaltbarer Sensorik macht das D5 2.0 vielseitig. Es fährt sich nicht wie ein rein sportliches Bike, sondern eher wie ein komfortabler Allrounder mit ordentlich Reserven.
Gewicht: 36 kg muss man ehrlich einordnen
Jetzt kommen wir zu einem Punkt, den man nicht schönreden sollte: Das Himiway D5 2.0 20″ wiegt 36 kg.
Das ist viel. Punkt.
Wer sein E-Bike regelmäßig in den Keller tragen muss, in eine Wohnung ohne Aufzug bringen will oder häufig in den Kofferraum heben möchte, sollte sich das sehr genau überlegen. Dieses Bike ist nicht dafür gemacht, mal eben locker getragen zu werden.
Aber das Gewicht kommt nicht aus dem Nichts. Vollfederung, großer Akku, stabiler Rahmen, Fatbike-Reifen, Gepäckträger, hohe Nutzlast – all das wiegt. Entscheidend ist also die Frage: Passt das Bike zum eigenen Alltag?
Für jemanden, der ebenerdig laden kann, eine Garage hat, das Bike am Wohnmobil nutzt, lange Touren fährt oder ein komfortables Freizeit- und Alltagsbike sucht, ist das Gewicht weniger problematisch.
Für jemanden im dritten Stock ohne Aufzug ist es wahrscheinlich das falsche Bike.
Genau diese ehrliche Einordnung ist wichtig. Ein gutes Bike ist nicht automatisch für jeden das richtige Bike.
Für wen ist das Himiway D5 2.0 20″ ideal?
Aus meiner Sicht passt das D5 2.0 20″ besonders gut zu Menschen, die ein komfortables, kräftiges und vielseitiges E-Bike suchen.
Es ist spannend für Pendler, die schlechte Radwege, Kopfsteinpflaster oder Schotterstücke auf der Strecke haben. Es ist spannend für Camper, die ein robustes Bike für den Urlaub suchen. Es ist spannend für Freizeitfahrer, die nicht nur auf Asphalt bleiben wollen. Und es ist spannend für alle, die ein Bike möchten, das sich stark an die eigene Fahrweise anpassen lässt.
Gerade die umfangreichen Einstellmöglichkeiten sind für mich das große Argument. Leistungsstufe, Geschwindigkeitsbereich, Ansprechverhalten, Drehmoment- oder Trittfrequenz-Modus, Automatik oder manuelle PAS-Stufen – das ist deutlich mehr als nur „Stufe 1 bis 5 und fertig“.
Das Bike richtet sich nicht an Gewichtsfetischisten. Es richtet sich nicht an Rennradfahrer. Und es richtet sich auch nicht an Menschen, die ein möglichst unauffälliges Citybike suchen.
Es richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort, Stabilität, Reserven und Anpassbarkeit wollen.
Und genau da liefert es richtig stark ab.
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Preis: 2.299 Euro – gerechtfertigt oder zu teuer?
Das Himiway D5 2.0 20″ liegt bei 2.299 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bezahlen lässt es sich laut Shop auch ab 109 Euro pro Monat mit Klarna. Zusätzlich gibt es aktuell einen Duo-Rabatt von 200 Euro beim Kauf des D5 2.0 mit einem Zweitrad, wobei bestimmte Modelle ausgenommen sind.
Ist das günstig? Nein, nicht im klassischen Sinne.
Ist es überzogen? Aus meiner Sicht ebenfalls nicht.
Man bekommt ein vollgefedertes 20-Zoll-Fatbike mit 90 Nm Motor, Samsung/LG-Zellen, hydraulischen Scheibenbremsen, starkem Licht, MIK-HD-Gepäckträger, hoher Nutzlast, Farbdisplay, verschiedenen Unterstützungslogiken und sehr vielen Einstellmöglichkeiten.
Natürlich gibt es günstigere E-Bikes. Aber die Frage ist immer: Was können die wirklich? Wie fahren sie? Wie gut sind sie einstellbar? Wie stabil ist der Rahmen? Wie sinnvoll ist die Ausstattung?
Beim D5 2.0 20″ habe ich den Eindruck, dass Himiway nicht einfach nur ein weiteres Fatbike gebaut hat, sondern versucht hat, die typischen Schwächen solcher Bikes anzugehen: zu hoch, zu träge, zu wenig individuell anpassbar.
Das Ergebnis ist ein Bike, das in der Praxis sehr erwachsen wirkt.
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Meine ehrliche Einschätzung nach dem Test
Ich habe in letzter Zeit viele Bikes gesehen, die auf den ersten Blick spannend wirken. Manche überzeugen dann im Detail, andere fallen auseinander, sobald man genauer hinschaut.
Das Himiway D5 2.0 20″ gehört für mich klar zu den positiven Überraschungen. Nicht, weil es perfekt ist. Kein Bike ist perfekt. Das Gewicht ist hoch. Die Bauform ist nicht für jeden Alltag geeignet. Und wer ein superleichtes, sportliches E-Bike sucht, wird hier nicht glücklich.
Aber wenn man dieses Bike als das betrachtet, was es sein will, dann ergibt es verdammt viel Sinn.
Es ist ein komfortables, kräftiges, vollgefedertes 20-Zoll-E-Bike mit Fatbike-Charakter, viel Zuladung, guter Ausstattung und außergewöhnlich vielen Einstellmöglichkeiten. Und genau diese Einstellbarkeit hebt es für mich deutlich von vielen anderen Bikes ab.
Ich finde es immer stark, wenn ein Hersteller dem Fahrer mehr Kontrolle gibt. Nicht jeder Mensch fährt gleich. Nicht jede Strecke ist gleich. Nicht jeder will dieselbe Unterstützung. Beim Himiway D5 2.0 kann man das Bike stärker an sich selbst anpassen. Das ist ein echter Mehrwert.
Deshalb sage ich ganz offen: Das Himiway D5 2.0 20″ ist eines der besten Bikes, die wir seit Langem getestet haben.
Wer ein robustes, komfortables und individuell einstellbares E-Bike sucht, sollte sich dieses Modell definitiv anschauen.
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Technische Daten Himiway D5 2.0 20″ im Überblick
Modell: Himiway D5 2.0 20″ eBike
Preis: 2.299 Euro
Rahmen: Aluminiumlegierung, Tiefeinsteiger
Laufräder: 20 Zoll
Reifen: Kenda x Himiway 20 x 4.0
Motor: 48V, 250W, 90 Nm
Akku: 48V, 15Ah, IPX6
Zellen: Samsung/LG 21700
Ladegerät: 48V, 3.0A
Display: 3,5 Zoll Farbdisplay mit Bluetooth
Sensor: Drehmoment / Trittfrequenz umschaltbar
Unterstützung: Automatikmodus + 5 PAS-Stufen
Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Reichweite: bis zu 110 km mit Pedalunterstützung
Vorderradgabel: hydraulisch, 90 mm Federweg, Lockout, Rebound einstellbar
Hinterradfederung: 100 mm Federweg
Bremsen: Tektro hydraulische Scheibenbremsen
Bremsscheiben: 203 mm vorne, 180 mm hinten
Schaltung: Shimano 8-Gang
Frontlicht: 130 Lux / 800 Lumen
Rücklicht: integriert mit Bremsanzeige
Gepäckträger: MIK-HD-kompatibel
Gepäckträgerbelastung: 27 kg
Maximale Nutzlast: 200 kg
Gewicht: 36 kg
Überstandshöhe: 43 cm
Empfohlene Körpergröße: 150 bis 191 cm
Mein Fazit: Starkes Bike mit echtem Mehrwert
Das Himiway D5 2.0 20″ ist kein beliebiges E-Bike. Es ist ein kräftiges Komfort-Fatbike für Menschen, die mehr wollen als nur einen Motor und dicke Reifen.
Mich überzeugt vor allem, dass Himiway hier nicht nur auf Optik setzt, sondern auf Fahrbarkeit. Der tiefe Einstieg, die 20-Zoll-Räder, die Vollfederung, der verstellbare Vorbau, die Sensorwahl und die vielen Einstellmöglichkeiten machen das Bike im Alltag deutlich besser, als man es bei vielen klassischen Fatbikes erlebt.
Natürlich muss man das Gewicht akzeptieren. 36 kg sind eine Ansage. Aber wer damit leben kann, bekommt ein E-Bike, das richtig viel kann und sich erstaunlich individuell fahren lässt.
Für mich ist das D5 2.0 20″ eines der spannendsten Himiway-Bikes aktuell – und eines der besten Bikes, die wir seit Langem getestet haben.
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