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    Startseite | E-Scooter News | VMAX VX2 Lite vorgestellt: Vollgefederter E-Scooter ab 899 Euro im Check
    E-Scooter News

    VMAX VX2 Lite vorgestellt: Vollgefederter E-Scooter ab 899 Euro im Check

    1. Juni 2026
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    VMAX VX2 Lite im Check: Vollfederung, 70/90 km Reichweite, Blinker, App und SH15 Rabattcode. Lohnt sich der neue E-Scooter?
    Neuer VMAX VX2 Lite: günstiger Vollfeder-E-Scooter mit 500 W, 1.400 W Peak, 624/873 Wh Akku und SH15 Rabattcode.
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    1 VMAX NEW VX4
    2 Teverun Blade Mini Ultra
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    4 VMAX NEW VX4
    5 Coopop Rugged GS
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    VMAX VX2 Lite: Vollgefederter E-Scooter ab 899 Euro – ist das der neue Preis-Leistungs-Tipp?

    Der E-Scooter-Markt ist 2026 an einem interessanten Punkt angekommen. Vor ein paar Jahren ging es bei vielen Modellen vor allem darum, überhaupt legal, bezahlbar und halbwegs zuverlässig unterwegs zu sein. Heute erwarten viele Fahrerinnen und Fahrer deutlich mehr: bessere Federung, mehr Reichweite, ordentliche Reifen, Blinker, App-Anbindung, vernünftiges Licht und trotzdem bitte keinen Preis, bei dem man zweimal schlucken muss.

    Genau in diese Lücke fährt jetzt der neue VMAX VX2 Lite.

    Und ich sage es direkt: Der Name „Lite“ kann im ersten Moment etwas täuschen. Denn leicht im klassischen Sinne ist dieser E-Scooter mit 22,7 beziehungsweise 23,5 Kilogramm nicht wirklich. „Lite“ bedeutet hier eher: technisch etwas reduzierter, günstiger positioniert und bewusst auf das Wesentliche konzentriert.

    Das kann klug sein. Es kann aber auch Fragen aufwerfen.

    Denn am Ende entscheidet nicht nur ein Datenblatt darüber, ob ein E-Scooter im Alltag überzeugt. Entscheidend ist, ob Preis, Komfort, Leistung, Sicherheit und Verarbeitung zusammenpassen. Und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf den VMAX VX2 Lite.

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    Was ist der VMAX VX2 Lite überhaupt?

    Der VMAX VX2 Lite ist ein neuer vollgefederter E-Scooter im VMAX-Sortiment. Er positioniert sich als günstigerer Einstieg in die Welt der komfortableren VMAX-Modelle und soll genau die Nutzer ansprechen, die keine überladene Luxusmaschine suchen, aber trotzdem nicht mehr auf harten, ungefederten E-Scootern durch den Alltag rumpeln wollen.

    Man kann den VX2 Lite grob als vollgefederte Weiterentwicklung des bekannten VX2 Pro sehen. Gleichzeitig wirkt er wie eine abgespeckte Version des NEW VX2 Hub. Also weniger „alles maximal“, dafür günstiger, zugänglicher und vermutlich für viele Alltagspendler interessanter.

    Und genau das ist der Punkt: Nicht jeder braucht den teuersten E-Scooter. Nicht jeder fährt täglich 40 Kilometer. Nicht jeder will ein riesiges Display, High-End-Ausstattung und maximale Technikspielerei. Viele wollen einfach einen guten, stabilen, komfortablen und zuverlässigen Scooter für den Alltag.

    Der VX2 Lite will genau diese Zielgruppe abholen.

    Er kommt in Deutschland und Österreich in zwei Akkuvarianten auf den Markt: mit 13,0 Ah beziehungsweise 18,2 Ah Akku. In der Schweiz soll zusätzlich eine Variante mit 10,4 Ah Akku angeboten werden.

    Die große Frage lautet also: Ist der VMAX VX2 Lite wirklich ein cleverer Preis-Leistungs-Scooter, oder wurde an den falschen Stellen gespart?

    Die wichtigsten technischen Daten des VMAX VX2 Lite

    Hier einmal die wichtigsten Daten kompakt zusammengefasst:

    MerkmalVMAX VX2 Lite
    Motor500 W
    Peakleistung1.400 W
    ElektronikV-Core 25A
    Akkuvarianten DE/AT624 Wh und 873 Wh
    Reichweitebis 70 km oder bis 90 km
    Steigfähigkeitbis 28 %
    Gewicht22,7 kg / 23,5 kg
    Zuladung130 kg
    Reifen10 Zoll Tubeless
    BremseTrommelbremse vorne + Rekuperation hinten
    Federungvorne Öldruck, hinten Elastomer
    Licht60 Lux Frontlicht, Rücklicht, Bremslicht
    Blinkervorne und hinten
    SchutzklasseIPX6
    AppiOS und Android
    Preis899 Euro / 999 Euro UVP

    Auf dem Papier liest sich das ziemlich stark. Vor allem, wenn man den Preis danebenlegt.

    Die 70-km-Variante startet bei 899 Euro UVP. Die 90-km-Variante liegt bei 999 Euro UVP. Mit dem Rabattcode SH15 lassen sich zusätzlich 15 Euro sparen.

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    Warum der Preis beim VX2 Lite so interessant ist

    Ein vollgefederter E-Scooter unter 1.000 Euro ist inzwischen nicht mehr unmöglich, aber es ist immer noch ein Bereich, in dem man sehr genau hinschauen muss.

    Warum?

    Weil Vollfederung allein noch keinen guten Scooter macht.

    Ich habe in den letzten Jahren genug E-Scooter gesehen, bei denen Federung zwar auf dem Papier vorhanden war, in der Praxis aber entweder zu weich, zu hart, zu klapprig oder schlicht schlecht abgestimmt war. Eine schlechte Federung kann sogar nerviger sein als gar keine, wenn sie schwammig arbeitet oder dem Scooter ein unpräzises Fahrgefühl gibt.

    Beim VMAX VX2 Lite setzt VMAX vorne auf eine Öldruckfederung und hinten auf eine Elastomer-Federung. Das ist interessant, weil hier nicht einfach nur irgendeine kleine Feder verbaut wird, sondern offenbar ein abgestimmtes Komfortpaket entstehen soll.

    Gerade bei E-Scootern für den Alltag ist das wichtig. Viele Strecken bestehen eben nicht nur aus glattem Asphalt. Da kommen Bordsteinabsenkungen, Kopfsteinpflaster, Pflasterwege, schlechte Radwege, Kanaldeckel, kleine Schlaglöcher und Übergänge dazu. Wer täglich fährt, merkt sehr schnell, ob ein Scooter komfortabel ist oder ob jede Fahrt in den Handgelenken und Knien landet.

    Und genau hier kann der VX2 Lite spannend werden.

    Denn wenn VMAX den Fahrkomfort wirklich sauber abgestimmt hat, könnte dieser Scooter für viele Fahrerinnen und Fahrer interessanter sein als ein stärker ausgestattetes, aber deutlich teureres Modell.

    624 Wh oder 873 Wh Akku: Welche Variante macht mehr Sinn?

    Der VMAX VX2 Lite kommt in Deutschland und Österreich mit zwei Akkugrößen.

    Die kleinere Variante bietet 624 Wh und soll bis zu 70 Kilometer Reichweite ermöglichen. Die größere Variante kommt mit 873 Wh und soll bis zu 90 Kilometer Reichweite schaffen.

    Jetzt muss man bei Reichweitenangaben immer ehrlich bleiben. Laborwerte, Herstellerangaben und echte Alltagsreichweite sind selten identisch. Wer schwerer ist, viel Steigung fährt, oft beschleunigt, bei Kälte unterwegs ist oder viele Stop-and-go-Strecken fährt, wird weniger Reichweite sehen als im Idealfall.

    Das ist kein VMAX-spezifisches Thema. Das gilt für fast alle E-Scooter.

    Trotzdem sind 624 Wh und 873 Wh in dieser Preisklasse starke Werte. Besonders die große 90-km-Version für 999 Euro wirkt auf dem Papier sehr attraktiv.

    Ich würde es so einordnen:

    Die 70-km-Version dürfte für viele Pendler völlig ausreichen, wenn der Scooter für typische Alltagswege genutzt wird. Also zur Arbeit, zur Bahn, zum Einkaufen, in die Stadt oder für kleinere Touren am Wochenende.

    Die 90-km-Version ist spannender für alle, die mehr Reserve wollen. Nicht unbedingt, weil man jeden Tag 90 Kilometer fährt, sondern weil mehr Akkukapazität im Alltag entspannter ist. Man muss seltener laden, hat mehr Reserve bei Kälte und muss nicht ständig mit einem Auge auf den Akkustand schielen.

    Gerade wenn der Preisunterschied nur 100 Euro beträgt, würde ich persönlich sehr genau überlegen, ob die größere Variante nicht die vernünftigere Wahl ist.

    Denn beim E-Scooter-Kauf gilt fast immer: Akku kann man später nicht einfach günstig nachrüsten. Was du beim Kauf an Reichweite mitnimmst, bleibt im Alltag ein echter Vorteil.

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    500 Watt Motor und 1.400 Watt Peak: Reicht das im Alltag?

    Der VX2 Lite kommt mit einem 500-Watt-Motor und einer Peakleistung von 1.400 Watt. Dazu nennt VMAX eine V-Core 25A Elektronik.

    Das klingt erstmal nüchtern, ist aber für einen legalen Alltags-E-Scooter eine interessante Kombination. Denn entscheidend ist nicht nur die Wattzahl, sondern wie sauber die Leistung auf die Straße gebracht wird.

    Ein E-Scooter kann auf dem Papier stark wirken und sich trotzdem zäh anfühlen, wenn die Abstimmung nicht passt. Umgekehrt kann ein gut abgestimmter Scooter mit vernünftiger Elektronik im Alltag deutlich souveräner wirken, als die reinen Zahlen vermuten lassen.

    Die angegebene Steigfähigkeit von bis zu 28 Prozent ist ebenfalls bemerkenswert. Hier würde ich aber wie immer kritisch bleiben. Solche Werte hängen stark vom Fahrergewicht, Akkustand, Untergrund und der Dauer der Steigung ab.

    Ein kurzer steiler Abschnitt ist etwas anderes als ein langer Anstieg mit 100 Kilogramm Fahrergewicht und Gegenwind.

    Trotzdem: 500 Watt Motorleistung, 1.400 Watt Peak und 25A Elektronik sind für diese Preisklasse nicht schwach. Wenn die Beschleunigung sauber dosiert ist und der Scooter nicht nervös wirkt, dürfte der VX2 Lite im Alltag genügend Reserven haben.

    Wichtig ist mir aber: Wer ein Performance-Monster erwartet, ist hier falsch. Der VX2 Lite will kein maximal ausgestatteter High-End-Scooter sein. Er will ein vernünftiger, komfortabler und preislich attraktiver Alltagsbegleiter sein.

    Und genau daran sollte man ihn messen.

    Vollfederung als eigentlicher Kaufgrund

    Für mich ist die Vollfederung der eigentliche Kern dieses Modells.

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    Denn sind wir ehrlich: Viele E-Scooter-Fahrer kaufen nicht deshalb ein neues Modell, weil ihr alter Scooter nicht mehr fährt. Viele kaufen neu, weil sie mehr Komfort wollen.

    Die ersten Jahre des E-Scooter-Marktes waren geprägt von Modellen, die funktional waren, aber oft hart, klapprig oder unbequem. Kleine Reifen, keine Federung, mäßiges Licht und kaum Komfortreserven waren lange normal.

    Heute hat sich die Erwartung verändert. Wer regelmäßig fährt, will Komfort. Und das zurecht.

    Der VX2 Lite bringt vorne eine Öldruckfederung und hinten eine Elastomer-Federung mit. Das klingt nach einem Konzept, das auf Alltag und Stabilität ausgelegt ist. Vorne sollen Schläge kontrolliert aufgenommen werden, hinten soll zusätzlicher Komfort entstehen, ohne das Fahrzeug unnötig kompliziert oder schwer zu machen.

    Ob das in der Praxis perfekt funktioniert, muss ein echter Fahrtest zeigen. Aber die Richtung ist richtig.

    Gerade in Kombination mit 10-Zoll-Tubeless-Reifen könnte der VX2 Lite auf schlechten Wegen deutlich angenehmer sein als klassische starre Modelle. Tubeless-Reifen bieten in der Regel ein ruhigeres Abrollverhalten und reduzieren das Risiko klassischer Schlauchpannen.

    Auch hier gilt: Wartungsfrei ist nichts. Aber 10-Zoll-Tubeless ist für einen modernen Alltagsscooter inzwischen fast schon Pflicht, wenn man Komfort und Alltagstauglichkeit ernst nimmt.

    22,7 Kilogramm: Warum „Lite“ nicht automatisch leicht bedeutet

    Kommen wir zum vielleicht wichtigsten Missverständnis: Der VMAX VX2 Lite ist nicht wirklich ein leichter E-Scooter.

    22,7 Kilogramm bei der kleineren Variante und 23,5 Kilogramm bei der größeren Variante sind für einen vollgefederten Scooter zwar noch absolut im Rahmen, aber eben nicht leicht im Sinne von „mal eben locker in den dritten Stock tragen“.

    Wer täglich viele Treppen hat, sollte das ernst nehmen.

    Ich finde es deshalb wichtig, das Wort „Lite“ richtig einzuordnen. Hier geht es nicht um ultraleichtes Gewicht, sondern um eine reduzierte technische Positionierung im Vergleich zum größeren VX2 Hub. Also weniger Ausstattung, weniger High-End-Anspruch, günstigerer Einstieg.

    Das ist völlig legitim. Aber Käufer sollten nicht denken, sie bekommen hier einen Federungs-Scooter mit 16 oder 17 Kilogramm.

    Der VX2 Lite ist eher ein komfortabler Alltags-Scooter mit moderatem Gewicht. Für Pendler, Garagenbesitzer, Wohnungsflur, Keller mit Rampe oder ebenerdiges Abstellen dürfte das gut passen. Für tägliches Hochtragen über mehrere Etagen eher weniger.

    Das ist keine Schwäche, sondern eine ehrliche Einordnung.

    Denn Vollfederung, großer Akku, stabile Bauweise, 130 Kilogramm Zuladung und 10-Zoll-Tubeless-Reifen wiegen nun mal etwas.

    130 Kilogramm Zuladung: Ein wichtiges Alltagssignal

    Ein Punkt, den viele Käufer unterschätzen, ist die Zuladung.

    Der VMAX VX2 Lite ist mit 130 Kilogramm Zuladung angegeben. Das ist wichtig, weil viele E-Scooter weiterhin nur mit 100 oder 120 Kilogramm zugelassen beziehungsweise spezifiziert sind.

    Für größere Fahrer, schwerere Fahrerinnen und Fahrer oder Menschen mit Rucksack, Einkauf, Arbeitskleidung oder Zubehör ist eine höhere Zuladung ein echtes Kaufargument.

    Ich selbst achte bei E-Scootern immer stark darauf, ob ein Modell nur für Idealbedingungen gebaut wirkt oder ob es im Alltag auch mit realistischen Menschen funktioniert. Nicht jeder wiegt 70 Kilogramm. Nicht jeder fährt ohne Gepäck. Nicht jeder nutzt den Scooter nur bei Sonnenschein auf glattem Radweg.

    130 Kilogramm Zuladung geben hier mehr Reserve und zeigen, dass der VX2 Lite nicht nur als Spielzeug gedacht ist.

    Natürlich heißt das nicht automatisch, dass ein schwerer Fahrer dieselbe Reichweite und dieselbe Steigleistung erreicht wie ein leichter Fahrer. Aber die technische Auslegung wirkt auf dem Papier alltagstauglich.

    Blinker vorne und hinten: Gut, dass VMAX hier nicht spart

    Blinker sind für mich inzwischen kein Luxus mehr. Gerade bei E-Scootern im Straßenverkehr sind sie ein echtes Sicherheitsfeature.

    Der VMAX VX2 Lite bringt Blinker vorne und hinten mit. Das ist in dieser Preisklasse ein starkes Signal.

    Warum ist das wichtig?

    Weil Handzeichen auf dem E-Scooter in der Praxis oft schwierig sind. Wer auf schlechten Radwegen fährt, wer bremsen muss, wer nur eine Hand am Lenker hat oder wer bei Nässe unterwegs ist, merkt schnell: Ein sicher bedienbarer Blinker kann den Alltag deutlich entspannter machen.

    Natürlich ersetzt ein Blinker nicht den Schulterblick. Auch mit Blinker muss man aufmerksam fahren. Aber er verbessert die Sichtbarkeit und macht die eigene Fahrabsicht klarer.

    Dass VMAX beim VX2 Lite vorne und hinten Blinker verbaut, passt gut zur Positionierung als moderner Alltags-Scooter. Vor allem, weil absehbar immer mehr Käufer auf solche Sicherheitsfeatures achten.

    Dazu kommen 60 Lux Frontlicht, Rücklicht und Bremslicht. Auch das ist wichtig. Nicht nur, um selbst zu sehen, sondern um im Verkehr gesehen zu werden.

    Gerade in Deutschland, wo viele E-Scooter auch im Herbst und Winter genutzt werden, ist gutes Licht kein nettes Extra. Es ist Pflicht im echten Alltag.

    IPX6: Alltag ja, U-Boot nein

    Der VX2 Lite kommt mit IPX6-Schutz. Das bedeutet: Schutz gegen starkes Strahlwasser. Für den Alltag ist das ein guter Wert, vor allem wenn man bei wechselhaftem Wetter fährt.

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    Aber auch hier sollte man nicht übertreiben.

    IPX6 heißt nicht, dass man den Scooter baden, mit dem Hochdruckreiniger bearbeiten oder dauerhaft durch tiefe Wasserstellen jagen sollte. E-Scooter bleiben elektrische Fahrzeuge. Akku, Controller, Display, Steckverbindungen und Lager mögen keine Misshandlung.

    Trotzdem ist IPX6 in dieser Klasse stark und gibt mehr Sicherheit bei Regen, nassen Straßen und typischen Alltagsbedingungen.

    Für Pendler ist das wichtig. Denn wer den Scooter wirklich nutzt, fährt eben nicht nur bei perfektem Wetter.

    Neues LED-Display mit App-Anbindung

    Ein interessantes neues Feature ist das LED-Display, das mit der VMAX E-Scooter App gekoppelt werden kann.

    Über die App lassen sich bekannte Daten zum Scooter abrufen. Außerdem kann ein Fahrerprofil angelegt werden. Besonders spannend ist die Möglichkeit, sich den verbleibenden Reichweitenradius auf einer Karte anzeigen zu lassen.

    Das ist tatsächlich ein praktisches Feature.

    Denn viele Apps zeigen zwar Akkustand und Fahrdaten, aber ein Reichweitenradius auf der Karte kann im Alltag helfen, die verbleibende Strecke besser einzuschätzen. Gerade wenn man nicht nur eine feste Pendelstrecke fährt, sondern spontan unterwegs ist, kann so eine Funktion sinnvoll sein.

    Wichtig ist aber auch die Einschränkung: Eine Turn-by-Turn-Navigation auf dem Display ist nicht möglich.

    Das sollte man klar sagen. Wer erwartet, dass das Display wie ein Navigationsgerät funktioniert, wird enttäuscht. Die App-Anbindung ist sinnvoll, aber kein vollwertiges Navi im Display.

    Ich finde diese Ehrlichkeit wichtig, weil viele Käufer bei App-Funktionen schnell mehr erwarten, als am Ende wirklich geboten wird.

    Trommelbremse vorne und Rekuperation hinten: Vernünftig oder zu reduziert?

    Beim Bremssystem setzt der VX2 Lite auf eine Trommelbremse vorne und Rekuperation hinten.

    Das ist eine interessante Entscheidung.

    Trommelbremsen haben Vorteile: Sie sind relativ wartungsarm, geschützt verbaut und im Alltag oft unproblematisch. Gerade bei E-Scootern, die täglich genutzt werden, kann das sinnvoll sein.

    Auf der anderen Seite gibt es Fahrer, die eine Scheibenbremse wegen der direkteren Bremswirkung bevorzugen. Besonders sportliche Nutzer oder schwere Fahrer schauen hier genauer hin.

    Die Rekuperation hinten hilft zusätzlich beim Verzögern und kann Energie zurückgewinnen, auch wenn man sich davon keine Wunder erwarten sollte. Rekuperation ist eher ein Komfort- und Effizienzfeature als ein Reichweiten-Booster.

    Ob die Kombination aus Trommelbremse und Rekuperation wirklich überzeugt, hängt stark von der Abstimmung ab. Wenn die Bremse sauber greift, gut dosierbar ist und bei Nässe zuverlässig arbeitet, kann das im Alltag völlig ausreichend sein.

    Ich würde aber sagen: Wer sehr sportlich fährt oder maximale Bremsperformance erwartet, sollte diesen Punkt im Blick behalten.

    Der VX2 Lite ist kein Racing-Scooter. Er ist ein komfortorientierter Alltags-Scooter.

    Für wen ist der VMAX VX2 Lite geeignet?

    Der VX2 Lite dürfte besonders für Menschen spannend sein, die einen hochwertigen E-Scooter suchen, aber nicht direkt in die teuerste Klasse einsteigen wollen.

    Ich sehe ihn vor allem für Pendler, Stadtfahrer, Freizeitnutzer und alle, die mehr Komfort wollen, ohne gleich deutlich über 1.000 Euro auszugeben.

    Er passt zu Leuten, die sagen:

    Ich will Vollfederung.

    Ich will vernünftige Reichweite.

    Ich will Blinker.

    Ich will gute Verarbeitung.

    Ich will App-Anbindung.

    Ich will keinen übertriebenen Schnickschnack.

    Ich will einen fairen Preis.

    Genau für diese Zielgruppe ist der VX2 Lite interessant.

    Weniger passend ist er für Menschen, die einen besonders leichten Scooter suchen, jeden Tag mehrere Etagen tragen müssen oder maximale High-End-Ausstattung erwarten. Auch wer Turn-by-Turn-Navigation direkt auf dem Display will, bekommt das hier nicht.

    Aber das muss er auch nicht.

    Denn der VX2 Lite will bewusst reduziert sein. Und wenn diese Reduktion an den richtigen Stellen passiert, kann daraus ein sehr gutes Gesamtpaket werden.

    VMAX VX2 Lite vs. VX2 Pro und NEW VX2 Hub

    Spannend ist die Einordnung im VMAX-Sortiment.

    Der VX2 Lite kann als vollgefederte Version des VX2 Pro verstanden werden. Das macht ihn für viele VX2-Pro-Fans interessant, die sich genau diese Komfortsteigerung gewünscht haben.

    Gleichzeitig ist er eine „Lite“-Variante des NEW VX2 Hub. Also ein Modell für alle, denen der VX2 Hub vielleicht zu teuer, zu umfangreich oder zu stark auf maximale Ausstattung ausgelegt ist.

    Das ist strategisch sinnvoll.

    Denn nicht jeder Käufer will das Topmodell. Viele wollen ein gutes Mittelklassemodell, das sich hochwertig anfühlt, aber preislich noch erreichbar bleibt.

    Genau hier könnte VMAX einen Nerv treffen.

    Die Frage ist nur: Wie groß ist der Abstand zum NEW VX2 Hub in der Praxis wirklich? Und wie stark spürt man die reduzierte Ausstattung im Alltag?

    Das wird ein echter Test zeigen müssen.

    Auf dem Papier wirkt der VX2 Lite jedenfalls nicht wie ein billiger Kompromiss, sondern eher wie ein bewusst platzierter Alltags-Scooter mit Komfortfokus.

    Der Preis: 899 Euro und 999 Euro UVP

    Preislich wird es richtig interessant.

    Die 70-km-Version liegt bei 899 Euro UVP. Die 90-km-Version kostet 999 Euro UVP.

    Damit positioniert sich VMAX sehr offensiv. Denn Vollfederung, 10-Zoll-Tubeless-Reifen, Blinker vorne und hinten, 60 Lux Licht, IPX6, App-Anbindung und bis zu 873 Wh Akku sind in dieser Kombination nicht selbstverständlich.

    Natürlich muss man immer schauen, was andere Hersteller zu ähnlichen Preisen bieten. Aber rein vom Datenblatt wirkt der VX2 Lite stark.

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    Warum dieser Scooter für den Markt wichtig sein könnte

    Der VX2 Lite zeigt, wohin sich der E-Scooter-Markt bewegt.

    Früher war Vollfederung eher etwas für teurere Modelle. Heute rückt sie immer stärker in die Mittelklasse. Das ist gut für Verbraucherinnen und Verbraucher.

    Denn Komfort ist kein Luxusproblem. Komfort entscheidet darüber, ob ein E-Scooter wirklich genutzt wird oder nach ein paar Wochen in der Ecke steht.

    Ein unbequemer Scooter wird seltener gefahren. Ein komfortabler Scooter ersetzt eher kurze Autofahrten, macht mehr Spaß und fühlt sich sicherer an.

    Wenn ein Hersteller wie VMAX nun ein vollgefedertes Modell ab 899 Euro bringt, erhöht das den Druck auf andere Anbieter. Und genau davon profitieren am Ende die Käufer.

    Aber: Der Markt wird dadurch auch unübersichtlicher.

    Immer mehr Modelle werben mit Vollfederung, Reichweite, App und starken Leistungswerten. Deshalb reicht es nicht, nur Daten zu vergleichen. Man muss sich fragen: Wie fährt das Ding wirklich? Wie ist die Verarbeitung? Wie wirkt die Federung nach 500 Kilometern? Wie gut sind Ersatzteilversorgung, Service und Garantieabwicklung?

    Genau diese Fragen machen den Unterschied zwischen einem guten Datenblatt und einem guten E-Scooter.

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    Meine kritische Einschätzung zum VMAX VX2 Lite

    Ich finde den VMAX VX2 Lite auf dem Papier sehr spannend.

    Nicht, weil er alles neu erfindet. Das tut er nicht. Sondern weil er viele Dinge zusammenbringt, die für den Alltag wirklich wichtig sind.

    Vollfederung. Große Akkuoption. Gute Zuladung. Tubeless-Reifen. Blinker vorne und hinten. Ordentliches Licht. App-Anbindung. IPX6. Und das Ganze ab 899 Euro.

    Das ist ein Paket, das viele Käufer ansprechen dürfte.

    Aber ich würde trotzdem nicht blind nur auf die Zahlen schauen.

    Der Name „Lite“ muss richtig verstanden werden. Wer ein besonders leichtes Modell erwartet, liegt falsch. Wer maximale High-End-Technik erwartet, ebenfalls. Wer aber einen komfortablen Alltags-Scooter mit guter Ausstattung und fairem Preis sucht, sollte den VX2 Lite definitiv auf dem Zettel haben.

    Entscheidend wird am Ende der Praxistest.

    Wie gut arbeitet die Federung wirklich? Wie souverän zieht der Motor am Berg? Wie realistisch sind die Reichweitenangaben im Alltag? Wie gut dosierbar ist die Bremse? Wie stabil fühlt sich der Scooter bei höherem Fahrergewicht an? Und wie sauber funktioniert die App-Anbindung?

    Das sind die Fragen, die ein Datenblatt nicht abschließend beantworten kann.

    Aber als Ersteindruck ist der VX2 Lite stark positioniert.

    70 km oder 90 km: Welche Version würde ich wählen?

    Wenn ich zwischen der 70-km- und der 90-km-Version wählen müsste, würde ich persönlich ganz klar zur größeren Variante tendieren.

    Warum?

    Weil der Preisunterschied von 100 Euro im Verhältnis zum größeren Akku überschaubar wirkt. Die 90-km-Version bietet 873 Wh statt 624 Wh. Das ist ein deutlicher Unterschied.

    Mehr Akku bedeutet nicht nur mehr Reichweite. Es bedeutet auch mehr Reserve. Und Reserve ist im Alltag Gold wert.

    Du musst nicht so oft laden. Du hast bei Kälte mehr Puffer. Du kannst spontaner fahren. Und du nutzt den Akku im Alltag oft entspannter, weil du nicht ständig bis ganz leer fährst.

    Natürlich ist die größere Version mit 23,5 Kilogramm etwas schwerer. Aber der Unterschied zur kleineren Variante ist mit 0,8 Kilogramm überschaubar.

    Wenn also der Transport nicht das Hauptproblem ist, würde ich zur 90-km-Version greifen.

    Wer dagegen möglichst günstig einsteigen will und eher kurze Strecken fährt, kann mit der 70-km-Version vermutlich sehr glücklich werden.

    VMAX VX2 Lite für Pendler: Gute Idee?

    Für Pendler wirkt der VX2 Lite sehr passend.

    Warum?

    Weil Pendler meist keine extremen Spielereien brauchen, sondern Verlässlichkeit. Der Scooter muss morgens funktionieren, bei schlechtem Asphalt nicht nerven, genug Reichweite bieten, sichtbar sein und sich sicher fahren.

    Genau hier treffen Vollfederung, Tubeless-Reifen, Blinker, Licht, IPX6 und ordentliche Akkukapazität den Nerv.

    Auch die App-Funktion mit Reichweitenradius kann für Pendler interessant sein, vor allem wenn der Scooter nicht nur für eine feste Strecke genutzt wird.

    Einziger Punkt: Das Gewicht.

    Wer den Scooter täglich in den Zug hebt, in den Kofferraum packt oder Treppen hochträgt, sollte die 22,7 beziehungsweise 23,5 Kilogramm nicht unterschätzen. Das ist machbar, aber nicht angenehm für jeden Tag.

    Für Pendler mit ebenerdigem Abstellplatz, Garage, Büroparkplatz oder Aufzug sieht die Sache deutlich besser aus.

    VMAX VX2 Lite für Freizeit und Wochenendtouren

    Auch für Freizeitfahrer kann der VX2 Lite interessant sein.

    Gerade die 90-km-Version bietet genug Akku, um nicht nur kurze Stadtfahrten zu machen. Natürlich wird die echte Reichweite je nach Fahrergewicht, Strecke und Wetter niedriger ausfallen, aber die Akkureserve ist vorhanden.

    Vollfederung macht auch bei Wochenendtouren viel aus. Wer länger fährt, merkt Komfort noch stärker als auf kurzen Strecken.

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    Ein Scooter, der nach 10 Minuten okay wirkt, kann nach 45 Minuten trotzdem nerven. Gute Federung, vernünftige Reifen und eine stabile Plattform machen dann den Unterschied.

    In diesem Sinne könnte der VX2 Lite ein guter Kompromiss sein: nicht übertrieben teuer, aber komfortabel genug für mehr als nur die letzte Meile.

    Was mir besonders gefällt

    Mir gefällt, dass VMAX den VX2 Lite nicht nur über einen niedrigen Preis definiert.

    Es wäre einfach gewesen, einen günstigen Scooter zu bauen und an Sicherheitsfeatures zu sparen. Stattdessen sind Blinker vorne und hinten, 60 Lux Licht, Bremslicht, IPX6 und App-Anbindung dabei.

    Auch die 130 Kilogramm Zuladung finde ich stark.

    Dazu kommen die zwei Akkuvarianten, die den Scooter für unterschiedliche Nutzergruppen interessant machen.

    Die kleinere Version ist günstiger. Die größere Version bietet mehr Reserve. Das ist ein sinnvolles Modellangebot.

    Und die Vollfederung ist natürlich das zentrale Argument.

    Wenn VMAX hier wirklich eine gute Abstimmung hinbekommt, könnte der VX2 Lite einer der interessantesten E-Scooter in der Preisklasse unter 1.000 Euro werden.

    Was man kritisch sehen sollte

    Kritisch sehe ich vor allem drei Punkte.

    Erstens: Das Gewicht. „Lite“ klingt leichter, als der Scooter tatsächlich ist. 22,7 oder 23,5 Kilogramm sind für einen vollgefederten Scooter okay, aber nicht leicht.

    Zweitens: Die Bremse. Trommelbremse vorne und Rekuperation hinten können im Alltag völlig ausreichen. Trotzdem hätten manche Fahrer bei einem vollgefederten Scooter vielleicht eine Scheibenbremse erwartet. Ob das ein echter Nachteil ist, hängt von der Abstimmung ab.

    Drittens: Die App-Erwartung. Das neue Display ist mit der App koppelbar, aber es gibt keine Turn-by-Turn-Navigation auf dem Display. Das sollte man wissen, bevor man sich falsche Hoffnungen macht.

    Alles keine Dealbreaker. Aber Punkte, die man ehrlich einordnen muss.

    Mein vorläufiges Fazit zum VMAX VX2 Lite

    Der VMAX VX2 Lite ist einer dieser E-Scooter, bei denen ich sofort verstehe, warum viele Leute hinschauen werden.

    Er bringt genau die Features mit, die der Markt gerade verlangt: Vollfederung, ordentliche Reichweite, Blinker, Tubeless-Reifen, gutes Licht, App-Anbindung und eine alltagstaugliche Zuladung.

    Dazu kommt ein Preis, der mit 899 Euro beziehungsweise 999 Euro UVP ziemlich attraktiv wirkt.

    Ist er perfekt? Das wird erst ein echter Praxistest zeigen.

    Aber auf dem Papier wirkt der VX2 Lite nicht wie ein billiger Kompromiss. Er wirkt eher wie ein bewusst reduzierter, gut ausgestatteter Komfort-Scooter für alle, die gute Qualität wollen, aber nicht unnötig viel Schnickschnack bezahlen möchten.

    Und genau das könnte ihn für viele Käuferinnen und Käufer spannend machen.

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