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    Startseite | E-Scooter News | VMAX VX2 Lite im Test: Zero Start, Vollfederung und starke App
    E-Scooter News

    VMAX VX2 Lite im Test: Zero Start, Vollfederung und starke App

    16. Juli 2026
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    VMAX VX2 Lite im Test: Vollfederung, Zero Start, starke App und bis zu 90 km Reichweite. Mit Code SH15 15 Euro sparen.
    VMAX VX2 Lite kaufen? Der Test zeigt Stärken, Akkuvarianten, Zero Start und Alltagstauglichkeit. Mit SH15 zusätzlich sparen.
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    Der VMAX VX2 Lite wirkt auf den ersten Blick wie die vernünftige Alternative zu den immer größeren, schwereren und teureren Performance-Scootern. Nach meinem Test würde ich ihn allerdings nicht als abgespecktes Modell bezeichnen. Dafür bietet er mit seinem 48-Volt-System, bis zu 1.400 Watt Spitzenleistung, Vollfederung, Zero Start, einer umfangreichen App und bis zu 874 Wattstunden Akkukapazität wirklich viel.

    „Lite“ bedeutet hier nicht schwach oder billig. Der Name steht eher für einen E-Scooter, der die wichtigen Eigenschaften eines modernen Langstreckenmodells bietet, dabei aber nicht unnötig übertreibt.

    Besonders positiv ist mir die Abstimmung aufgefallen. Der VMAX VX2 Lite fährt sich kräftig, komfortabel und erwachsen. Gleichzeitig bleibt er mit 22,7 beziehungsweise 23,5 Kilogramm für einen vollgefederten E-Scooter mit 624 oder sogar 874 Wattstunden vergleichsweise moderat beim Gewicht. Genau diese Kombination macht ihn für Pendler, größere Fahrer und alle interessant, die nicht nur auf perfekten Radwegen unterwegs sind.

    Den VMAX VX2 Lite für Deutschland findet ihr hier:

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    1 Wandler A/E Allrad
    2 Swexa Prestige
    3 Lankeleisi MG600 lite
    4 Wandler A/E Allrad
    5 Dukawey Fugl 3.0
    6 Swexa Prestige

    VMAX VX2 Lite im Test: Viel mehr als ein abgespeckter E-Scooter

    Ich beschäftige mich inzwischen seit über elf Jahren intensiv mit Elektromobilität. In dieser Zeit habe ich erlebt, wie E-Scooter immer leistungsfähiger, komfortabler und technisch aufwendiger geworden sind.

    Gleichzeitig beobachte ich eine Entwicklung, die mir nicht uneingeschränkt gefällt: Viele neue Modelle werden immer schwerer. Ein großer Akku, eine massive Federung und breite Offroad-Reifen sehen auf dem Datenblatt beeindruckend aus. Wenn der Scooter am Ende aber 30, 35 oder sogar 40 Kilogramm wiegt, verliert er für viele Menschen einen entscheidenden Teil seiner Alltagstauglichkeit.

    Genau deshalb finde ich den VMAX VX2 Lite so spannend.

    Er ist kein ultraleichter City-Scooter, den man mit einer Hand durch den Bahnhof trägt. Das wäre bei dieser Ausstattung unrealistisch. Er ist aber auch kein schwerer Koloss, den man nur noch mit Mühe in den Kofferraum bekommt.

    VMAX verbindet einen großen Akku, ein stabiles Chassis, zehn Zoll große Tubeless-Reifen und eine Federung an Vorder- und Hinterrad mit einem Gewicht ab 22,7 Kilogramm. Die große 874-Wh-Version wiegt 23,5 Kilogramm. Im Vergleich zu vielen Wettbewerbern in dieser Akku- und Komfortklasse ist das moderat.

    Für mich ist das einer der wichtigsten Punkte des gesamten Scooters. Leistung und Reichweite sind nur dann etwas wert, wenn ich das Fahrzeug tatsächlich gerne benutze. Beim VX2 Lite wirkt das Verhältnis aus Stabilität, Akkukapazität, Komfort und Gewicht gut ausbalanciert.

    Die wichtigsten technischen Daten des VMAX VX2 Lite

    Der VMAX VX2 Lite wird in Deutschland derzeit mit zwei Akkugrößen angeboten. Beide Varianten besitzen einen 48-Volt-Antrieb, 500 Watt Nennleistung und bis zu 1.400 Watt Peakleistung.

    MerkmalVX2 Lite 70 kmVX2 Lite 90 km
    Preis zum Zeitpunkt des Beitrags899 Euro999 Euro
    Akku48 V / 13 Ah48 V / 18,2 Ah
    Akkukapazität624 Wh874 Wh
    Maximale Herstellerreichweitebis zu 70 kmbis zu 90 km
    Gewicht22,7 kg23,5 kg
    Nennleistung500 Watt500 Watt
    Spitzenleistungbis zu 1.400 Wattbis zu 1.400 Watt
    SteuerungV-Core 25AV-Core 25A
    Maximale Zuladung130 kg130 kg
    Steigfähigkeit laut Herstellerbis zu 28 %bis zu 28 %
    Reifen10 Zoll Tubeless10 Zoll Tubeless
    Federung vorneÖldruck-FedergabelÖldruck-Federgabel
    Federung hintenElastomer-DämpfungElastomer-Dämpfung
    Bremse vorneTrommelbremseTrommelbremse
    Bremse hintenelektronische Rekuperationelektronische Rekuperation
    Blinkervorne und hintenvorne und hinten
    Frontlicht60 Lux60 Lux
    SchutzklasseIPX6IPX6
    Ladezeitetwa 6,5 Stundenetwa 9 Stunden

    In Deutschland ist die 20-km/h-Ausführung mit Straßenzulassung die richtige Wahl für den öffentlichen Straßenverkehr. VMAX bietet zusätzlich eine 25-km/h-Version an, weist bei dieser aber ausdrücklich darauf hin, dass sie in Deutschland keine ABE besitzt.

    Im Schweizer Shop gibt es zusätzlich eine kleinere 500-Wh-Version mit bis zu 50 Kilometern Herstellerreichweite. Sie wiegt 21,9 Kilogramm und kostet zum Zeitpunkt dieses Beitrags 799 CHF. Die Varianten mit 624 und 874 Wattstunden kosten 899 beziehungsweise 999 CHF.

    Das Gewicht ist für diese Akkuklasse erstaunlich moderat

    Beim Begriff „Lite“ denken viele wahrscheinlich zuerst an einen besonders leichten E-Scooter. Mit 22,7 beziehungsweise 23,5 Kilogramm lässt sich der VX2 Lite natürlich nicht mit einem ungefederten City-Scooter vergleichen, der nur einen kleinen 300-Wh-Akku besitzt.

    Ein solcher Vergleich wäre aber auch nicht fair.

    Entscheidend ist, was ich für das Gewicht bekomme. In der großen Version stecken 874 Wattstunden Akkukapazität. Hinzu kommen eine Federung vorne und hinten, zehn Zoll große Luftreifen, ein kräftiger 48-Volt-Antrieb, Blinker an beiden Fahrzeugenden und ein stabil dimensioniertes Chassis für bis zu 130 Kilogramm Zuladung.

    Aus meiner Erfahrung mit vielen E-Scootern ist ein Gewicht von 23,5 Kilogramm in dieser Klasse absolut vernünftig. Vergleichbare Langstreckenmodelle mit Vollfederung und großem Akku landen schnell oberhalb von 25 Kilogramm. Besonders massive Touring-Scooter überschreiten teilweise deutlich die 30-Kilogramm-Marke.

    Der VX2 Lite bleibt dagegen in einem Bereich, in dem ich ihn noch alleine in einen Kofferraum heben, im Keller bewegen oder ein kurzes Stück tragen kann. Natürlich möchte ich auch diesen Scooter nicht täglich fünf Stockwerke hochtragen. Für ein solches Nutzungsszenario wäre ein deutlich kleineres Fahrzeug sinnvoller.

    Innerhalb seiner Fahrzeugklasse empfinde ich das Gewicht aber nicht als Nachteil. Im Gegenteil: VMAX schafft hier einen guten Kompromiss. Der Scooter wirkt während der Fahrt satt und stabil, ohne sich beim Transport wie ein kleines Elektromotorrad anzufühlen.

    Gerade bei der 874-Wh-Version ist das aus meiner Sicht eine echte Stärke.

    500 Watt und bis zu 1.400 Watt Peakleistung

    Der Hinterradmotor des VMAX VX2 Lite besitzt eine Nennleistung von 500 Watt. Kurzzeitig kann das System laut Hersteller bis zu 1.400 Watt Spitzenleistung abrufen. Gesteuert wird der Antrieb über den V-Core-Controller mit 25 Ampere. VMAX gibt eine maximale Steigfähigkeit von bis zu 28 Prozent an.

    Solche Peakwerte sollte man grundsätzlich nicht isoliert betrachten. Ein E-Scooter fährt nicht automatisch gut, nur weil eine hohe Wattzahl auf der Verpackung steht. Entscheidend sind auch die Spannung, der Controller, die Software, die Gasannahme und die Art, wie die Leistung auf die Straße gebracht wird.

    Beim VX2 Lite passt die Abstimmung für mich sehr gut zum Einsatzzweck.

    Der Scooter reagiert kräftig, aber nicht nervös. Die Beschleunigung wirkt kontrollierbar und erwachsen. Gerade bei einem Fahrzeug mit Zero Start ist das wichtig. Ein aggressiv abgestimmter Gashebel würde im Stadtverkehr eher stören als helfen.

    Der Hinterradantrieb bringt zusätzliche Vorteile. Beim Beschleunigen verlagert sich ein Teil des Fahrergewichts nach hinten. Dadurch wird das angetriebene Rad belastet und kann seine Kraft vernünftig auf den Boden übertragen.

    Auch schwerere Fahrer profitieren von den Leistungsreserven. Ich gehöre mit meiner Größe und meinem Gewicht nicht zu den typischen 75-Kilogramm-Testfahrern, die für Hersteller-Reichweitenmessungen verwendet werden. Deshalb merke ich relativ schnell, ob ein Scooter nur auf dem Datenblatt kräftig wirkt oder unter realer Belastung souverän bleibt.

    Der VX2 Lite macht nicht den Eindruck eines einfachen Einstiegsscooters. Er besitzt genügend Reserven für Brücken, normale Steigungen, Gegenwind und alltägliche Beschleunigungsvorgänge.

    Die Herstellerangabe von bis zu 28 Prozent Steigfähigkeit ist dennoch als Maximalwert zu verstehen. Fahrergewicht, Länge der Steigung, Akkustand, Temperatur und Untergrund beeinflussen das Ergebnis erheblich. Eine kurze Auffahrt lässt sich nicht mit einem kilometerlangen Anstieg vergleichen.

    Für den normalen Alltag empfinde ich die Motorisierung jedoch als sehr passend.

    Zero Start ist für mich ein echter Vorteil

    Einer der größten Vorteile des VMAX VX2 Lite ist für mich die Zero-Start-Funktion.

    Beim klassischen Kickstart muss der E-Scooter zunächst angeschoben werden. Erst wenn sich das Fahrzeug bereits bewegt, reagiert der Gashebel. Diese Lösung kann für Einsteiger sinnvoll sein, weil der Scooter nicht versehentlich aus dem Stand beschleunigt.

    Wer regelmäßig fährt, wird Zero Start aber schnell zu schätzen wissen.

    Mit aktivierter Funktion kann der VX2 Lite direkt aus dem Stand losfahren. Ich muss mich an der Ampel nicht erst mit einem Fuß abstoßen, anschließend den Fuß auf das Trittbrett stellen und gleichzeitig den Gashebel bedienen. Ich halte an, warte und kann anschließend kontrolliert wieder anfahren.

    Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit. Im täglichen Stop-and-go macht es aber einen deutlichen Unterschied.

    Besonders angenehm ist Zero Start in diesen Situationen:

    • beim häufigen Anhalten an Ampeln
    • im dichten Stadtverkehr
    • beim Anfahren an leichten Steigungen
    • mit einem schweren Rucksack
    • bei längeren Pendelstrecken mit vielen Kreuzungen
    • für Fahrer, die nicht bei jedem Start kräftig antreten möchten

    Für mich ist Zero Start kein unnötiges Spielzeug, sondern ein echtes Komfortmerkmal. Wer täglich mit dem E-Scooter unterwegs ist, merkt den Unterschied bereits nach kurzer Zeit.

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    Natürlich verlangt die Funktion auch einen bewussten Umgang. Beim Rangieren sollte man nicht unachtsam an den Gashebel kommen. Beide Hände gehören kontrolliert an den Lenker, und beim Aufsteigen sollte der Scooter sicher stehen.

    Die Leistungsabgabe des VX2 Lite ist aber angenehm dosierbar. Dadurch fühlt sich Zero Start nicht hektisch an. Der Scooter schießt nicht unkontrolliert nach vorne, sondern lässt sich sauber in Bewegung setzen.

    Genau so sollte diese Funktion umgesetzt sein.

    Vollfederung vorne und hinten

    Der zweite große Pluspunkt ist die Federung.

    Vorne arbeitet eine 47 Millimeter große Öldruck-Federgabel. Am Hinterrad setzt VMAX auf eine Elastomer-Dämpfung. Der Hersteller kombiniert das System mit zehn Zoll großen Tubeless-Luftreifen.

    In den vergangenen Jahren hat sich meine Einschätzung zum Thema Federung deutlich verändert. Früher konnte ich bei einem einfachen City-Scooter noch akzeptieren, wenn er komplett ungefedert war. Inzwischen sind E-Scooter leistungsfähiger geworden, die Strecken werden länger und viele Menschen nutzen sie täglich.

    Auf deutschen Radwegen bedeutet das: Kopfsteinpflaster, Wurzelaufbrüche, abgesenkte Bordsteine, Schlaglöcher und notdürftig geflickter Asphalt.

    Ein ungefederter Scooter gibt einen großen Teil dieser Schläge direkt an Füße, Knie, Rücken und Handgelenke weiter. Das ist auf zwei Kilometern vielleicht noch akzeptabel. Auf einer längeren Pendelstrecke wird es anstrengend.

    Der VX2 Lite fährt deutlich erwachsener.

    Die Vordergabel nimmt harte Stöße aus der Lenkung. Die Elastomer-Dämpfung am Heck beruhigt das Trittbrett und verhindert, dass der Scooter auf jeder Unebenheit unkontrolliert springt.

    Mir gefällt, dass die Federung nicht nur auf dem Datenblatt vorhanden ist. Sie passt zum Charakter des Fahrzeugs. Der VX2 Lite soll kein extremer Offroad-Scooter sein. Er ist ein komfortabler Allrounder für Stadt, Land, schlechte Radwege und befestigte Schotterabschnitte.

    Tiefe Schlaglöcher oder hohe Bordsteine bleiben natürlich Hindernisse. Zehn Zoll große Räder können die Physik nicht überlisten. Die Vollfederung sorgt aber dafür, dass der normale Alltag wesentlich entspannter wird.

    Gerade zusammen mit der großen Akkukapazität ergibt das Sinn. Wer 30, 40 oder mehr Kilometer fahren möchte, braucht nicht nur Reichweite. Er braucht auch ein Fahrwerk, das diese Strecke angenehm macht.

    Zehn Zoll Tubeless-Reifen ergänzen das Fahrwerk

    VMAX verwendet vorne und hinten zehn Zoll große Tubeless-Luftreifen. Das bedeutet, dass sich kein klassischer Schlauch im Reifen befindet. Das Risiko eines eingeklemmten Schlauchs entfällt dadurch, auch wenn ein Tubeless-Reifen natürlich nicht vollständig pannensicher ist.

    Für den Fahrkomfort sind Luftreifen aus meiner Sicht weiterhin die beste Lösung.

    Vollgummireifen reduzieren zwar das klassische Pannenrisiko, verschlechtern aber häufig Komfort, Grip und Fahrgefühl. Gerade auf nassen Straßen oder schlechtem Untergrund möchte ich nicht auf die Eigendämpfung eines vernünftigen Luftreifens verzichten.

    Zusammen mit der Öldruckgabel und dem hinteren Elastomer entsteht beim VX2 Lite ein stimmiges Gesamtpaket. Die Reifen filtern kleinere Vibrationen, während die eigentliche Federung die größeren Schläge übernimmt.

    Wichtig bleibt der korrekte Luftdruck. VMAX legt seinen maximalen Reichweitenangaben unter anderem drei Bar Reifendruck zugrunde. Für zahlreiche aktuelle VMAX-Modelle empfiehlt der Hersteller abhängig vom Fahrergewicht ungefähr 2,5 bis 3,0 Bar.

    Ich würde den Druck regelmäßig kontrollieren. Zu wenig Luft erhöht den Rollwiderstand, reduziert die Reichweite und kann das Fahrverhalten verschlechtern. Gerade bei schwereren Fahrern sollte der Reifen nicht unnötig weich gefahren werden.

    Zwei starke Akkuvarianten für Deutschland

    In Deutschland stehen zwei Varianten zur Wahl:

    Die kleinere Version besitzt 624 Wattstunden und wird mit bis zu 70 Kilometern Reichweite beworben. Die große Ausführung bietet 874 Wattstunden und soll unter idealen Bedingungen bis zu 90 Kilometer schaffen. Der Preisunterschied beträgt zum Zeitpunkt dieses Beitrags 100 Euro.

    Das finde ich bemerkenswert.

    Für 100 Euro Aufpreis wächst die Kapazität um 250 Wattstunden. Das entspricht einem Plus von rund 40 Prozent. Gleichzeitig erhöht sich das Fahrzeuggewicht lediglich von 22,7 auf 23,5 Kilogramm.

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    Wer nur kurze Strecken fährt und den Scooter regelmäßig laden kann, wird mit 624 Wattstunden bereits gut versorgt sein. Diese Akkugröße ist alles andere als klein.

    Die 874-Wh-Version halte ich trotzdem für besonders attraktiv. Sie bietet nicht nur mehr theoretische Reichweite, sondern vor allem mehr Reserven.

    Ein größerer Akku bedeutet im Alltag:

    • seltener laden
    • mehr Spielraum bei Kälte
    • mehr Reserve für schwerere Fahrer
    • entspannteres Fahren bei Gegenwind
    • längere Touren ohne Reichweitenangst
    • geringere Entladetiefe auf kurzen Alltagsstrecken

    Gerade der letzte Punkt wird häufig übersehen. Wer für seinen Arbeitsweg nur einen Teil der Kapazität benötigt, muss den Akku nicht ständig bis an seine untere Grenze fahren.

    Für die große Version werden aktuell 999 Euro aufgerufen. Mit unserem Rabattcode SH15 reduziert sich der Preis um weitere 15 Euro, sofern der Code im Warenkorb erfolgreich angewendet wird.

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    Wie realistisch sind 70 oder 90 Kilometer Reichweite?

    VMAX weist transparent darauf hin, dass die maximale Reichweite unter idealen Bedingungen ermittelt wird. Genannt werden unter anderem eine Außentemperatur von 20 bis 25 Grad, 75 Kilogramm Fahrergewicht, eine ebene Strecke, konstante Geschwindigkeit, wenig Stop-and-go, der Eco-Modus und drei Bar Reifendruck.

    Das ist bei E-Scootern üblich.

    Kein seriöser Käufer sollte erwarten, dass eine 100 Kilogramm schwere Person bei niedrigen Temperaturen, Gegenwind und vielen Steigungen exakt denselben Wert erreicht.

    Die reale Reichweite hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:

    • Fahrergewicht
    • Außentemperatur
    • Gegenwind
    • Steigungen
    • Reifendruck
    • Fahrmodus
    • Beschleunigungsverhalten
    • Anzahl der Stopps
    • Straßenbelag
    • Akkualter

    Ich betrachte Herstellerreichweiten deshalb vor allem als Vergleichswert. Sie zeigen, welche Variante grundsätzlich mehr Energie zur Verfügung stellt. Eine Garantie für jede individuelle Strecke sind sie nicht.

    Trotzdem lässt sich aus der Akkukapazität einiges ableiten. 624 und 874 Wattstunden sind solide Größen. Selbst wenn die maximale Werksangabe im persönlichen Alltag nicht erreicht wird, bleiben vernünftige Reserven.

    Meine Empfehlung lautet grundsätzlich: Plant euren Akku nicht so knapp, dass der tägliche Weg genau der maximal angegebenen Reichweite entspricht.

    Wer regelmäßig 30 bis 40 Kilometer fährt, wird mit der großen Variante deutlich entspannter unterwegs sein. Wer nur fünf Kilometer zur Arbeit und fünf Kilometer zurückfährt, kann dagegen auch mit 624 Wattstunden mehrere Tage auskommen.

    Die VMAX-App ist mehr als ein einfaches Dashboard

    Die App ist eine weitere Stärke des VX2 Lite. Ich habe inzwischen viele E-Scooter-Apps gesehen, die kaum mehr können als Geschwindigkeit und Akkustand anzeigen. Bei VMAX wirkt das Konzept deutlich weitergedacht.

    Die VMAX E-SCOOTER App ist für aktuelle iOS- und Android-Smartphones verfügbar. Sie verbindet sich über Bluetooth mit dem Scooter und zeigt unter anderem Ladestand, Reichweite und Fahrzeugstatus an.

    Richtig interessant wird es bei der Navigation.

    Die App kann Kartenmaterial für verschiedene Regionen herunterladen. Bei der Reichweitenberechnung berücksichtigt sie nicht nur den Akkustand, sondern auch persönliche Daten, Höheninformationen und die Straßenqualität. Dadurch soll die auf der Karte dargestellte Reichweite realistischer werden als eine einfache Prozentanzeige.

    Zusätzlich können Adressen und interessante Orte gesucht, Routen aufgezeichnet und Navigationsanweisungen angezeigt oder vorgelesen werden. Auch der Import von GPX-Strecken ist vorgesehen. Sinkt die Restreichweite während einer Tour schneller als erwartet, kann die Route auf Wunsch neu berechnet werden.

    Das ist tatsächlich ziemlich cool.

    Gerade mit der 874-Wh-Version lädt der VX2 Lite zu längeren Touren ein. Dann ist es hilfreich, nicht zwischen mehreren Apps wechseln zu müssen. Scooterstatus, Navigation, Reichweitenabschätzung und Fahrtenhistorie befinden sich in einer Anwendung.

    Die App ist trotzdem keine Voraussetzung, um einfach loszufahren. Das finde ich wichtig. Ein E-Scooter sollte auch ohne dauerhaft verbundenes Smartphone funktionieren.

    Für technikinteressierte Fahrer bietet die Anwendung aber einen echten Mehrwert. Sie wirkt nicht wie ein nachträglich eingebautes Marketing-Gimmick, sondern wie eine sinnvolle Ergänzung des Fahrzeugs.

    In Kombination mit Zero Start, den unterschiedlichen Fahrmodi und den Navigationsfunktionen hebt sich der VX2 Lite damit von vielen einfacheren Konkurrenzmodellen ab.

    Cockpit, Display und Bedienung

    Das Display ist übersichtlich aufgebaut und liefert die Informationen, die ich während der Fahrt wirklich benötige. Dazu gehören Geschwindigkeit, Akkustand, Fahrmodus, Beleuchtung und weitere Statussymbole.

    Ich bin grundsätzlich kein Fan davon, ein Cockpit mit unnötigen Anzeigen zu überladen. Auf einem E-Scooter muss ich die wichtigsten Informationen schnell erkennen können, ohne lange auf das Display zu schauen.

    Beim VX2 Lite wirkt die Bedienung logisch und aufgeräumt.

    Eco- und Sportmodus erlauben es, die Leistungsabgabe an die jeweilige Situation anzupassen. Im normalen Alltag dürfte der Sportmodus für viele Fahrer die bevorzugte Wahl sein. Wer Reichweite optimieren oder besonders entspannt fahren möchte, kann den Eco-Modus nutzen. Beide Fahrmodi gehören laut Hersteller zur Ausstattung.

    Die Verbindung zur App erweitert das Cockpit, ohne es zu ersetzen. Das ist für mich die richtige Lösung: Direkt am Scooter befinden sich die grundlegenden Informationen, während Planung, Navigation und detailliertere Auswertungen auf dem Smartphone stattfinden.

    Blinker vorne und hinten erhöhen die Alltagssicherheit

    Der VMAX VX2 Lite besitzt Blinker an der Vorder- und Hinterseite. Hinzu kommen ein 60-Lux-Frontlicht, ein Rücklicht und ein Bremslicht.

    Blinker sind für mich bei einem modernen E-Scooter kein Luxus mehr.

    Ein Handzeichen auf einem Fahrrad ist relativ unkompliziert. Auf einem E-Scooter mit kleinen Rädern und schmalem Lenker kann das einhändige Fahren deutlich unsicherer sein. Jede Bodenwelle oder seitliche Bewegung wirkt sich stärker aus.

    Mit den Blinkern kann ich meine Richtungsänderung anzeigen und gleichzeitig beide Hände am Lenker lassen.

    Natürlich ersetzt der Blinker keinen Schulterblick. Ich muss weiterhin prüfen, ob sich ein Auto, Fahrrad oder anderer Verkehrsteilnehmer neben mir befindet. Ein Blinksignal garantiert auch nicht, dass ich gesehen werde.

    Es verbessert aber die Kommunikation im Straßenverkehr. Besonders in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter sind gut erkennbare Blinker ein echter Vorteil.

    Auch das 60-Lux-Frontlicht passt zur Positionierung des Scooters. Es geht nicht nur darum, gesehen zu werden. Auf unbeleuchteten Abschnitten soll auch der Weg vor dem Fahrzeug erkennbar bleiben.

    Bremsen: Wartungsarm und gut dosierbar

    VMAX kombiniert am Vorderrad eine Trommelbremse mit einer elektronischen Rekuperationsbremse am Hinterrad. Beide Systeme lassen sich über getrennte Bremshebel ansteuern.

    Trommelbremsen werden von manchen Käufern vorschnell als weniger hochwertig betrachtet. Im Alltag haben sie aber klare Vorteile.

    Die Bremsmechanik sitzt weitgehend geschützt im Rad. Schmutz, Wasser und leichte Stöße können ihr weniger anhaben als einer offen montierten Bremsscheibe. Gleichzeitig ist das System wartungsarm und neigt nicht zu ständigem Schleifen oder verbogenen Bremsscheiben.

    Die elektronische Hinterradbremse verzögert über den Motor und reduziert dadurch den mechanischen Verschleiß. Ein Teil der Bewegungsenergie kann dabei in den Akku zurückgeführt werden. Große Reichweitengewinne sollte man durch Rekuperation nicht erwarten, im Stadtverkehr ist die verschleißarme Verzögerung aber angenehm.

    Mir gefällt vor allem, dass sich beide Bremsen separat dosieren lassen. Dadurch kann der Fahrer abhängig von Untergrund und Situation entscheiden, wie stark Vorder- und Hinterrad verzögern sollen.

    Sportlich orientierte Fahrer könnten sich zusätzlich eine mechanische Hinterradbremse wünschen. Für das Einsatzgebiet des VX2 Lite als komfortabler, legaler Alltags- und Pendler-Scooter passt das vorhandene System aus meiner Sicht aber gut.

    IPX6 und Alltag bei wechselhaftem Wetter

    Der VX2 Lite besitzt laut Hersteller die Schutzklasse IPX6. Damit ist das Fahrzeug gegen kräftiges Strahlwasser geschützt.

    Das ist für Pendler wichtig. Wer den E-Scooter täglich nutzt, kann sich das Wetter nicht immer aussuchen. Ein überraschender Regenschauer sollte ein modernes Fahrzeug nicht sofort zum Problem machen.

    Trotzdem würde ich keinen E-Scooter absichtlich in tiefes Wasser stellen oder mit einem Hochdruckreiniger bearbeiten. Schutzklassen sind kein Freibrief für jede Form von Wassereinwirkung.

    Nach einer nassen Fahrt sollte der Scooter trocknen können. Ladeanschlüsse müssen vor dem Laden sauber und trocken sein. Auch Lager, Reifen und Bremsen profitieren davon, wenn grober Schmutz regelmäßig entfernt wird.

    IPX6 sorgt aber für ein gutes Grundgefühl. Der VX2 Lite ist nicht nur für sonnige Sonntagsausflüge gebaut, sondern soll im normalen Alltag funktionieren.

    Welche Akkuversion würde ich wählen?

    In Deutschland würde ich zwischen der 624-Wh- und der 874-Wh-Version nach dem persönlichen Einsatz entscheiden.

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    Die 624-Wh-Version ist interessant für:

    • kurze bis mittlere Arbeitswege
    • regelmäßige Lademöglichkeiten
    • Käufer mit begrenztem Budget
    • Nutzer, die das niedrigere Gewicht bevorzugen
    • überwiegend städtische Kurzstrecken

    Die 874-Wh-Version passt besser zu:

    • längeren Pendelstrecken
    • schweren oder großen Fahrern
    • Touren am Wochenende
    • wenigen Lademöglichkeiten
    • Fahrten bei niedrigen Temperaturen
    • Nutzern, die eine möglichst große Reserve wünschen

    Persönlich finde ich die große Variante sehr attraktiv. Der Preisunterschied beträgt nur 100 Euro, das Mehrgewicht liegt bei lediglich 800 Gramm, und die Kapazität steigt um 250 Wattstunden.

    Für mich ist das ein überzeugendes Verhältnis.

    Wer den Scooter überwiegend im Kofferraum transportiert und nur kurze Strecken fährt, kann mit 624 Wattstunden Geld sparen. Wer den VX2 Lite dagegen mehrere Jahre intensiv nutzen möchte, dürfte die zusätzliche Reserve der großen Version selten bereuen.

    Für unsere Schweizer Leser ist zusätzlich die 500-Wh-Version verfügbar. Sie ist mit 21,9 Kilogramm die leichteste Ausführung und eignet sich gut für kürzere Stadtstrecken.

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    VMAX VX2 Lite als Pendler-Scooter

    Als Pendler-Scooter bringt der VX2 Lite viele sinnvolle Eigenschaften zusammen.

    Der große Akku reduziert den Ladezwang. Die Vollfederung macht längere Strecken angenehmer. Die Blinker erleichtern das Abbiegen im Verkehr. Das 60-Lux-Licht verbessert die Sichtbarkeit, und über die App lassen sich Routen planen und aufzeichnen.

    Zero Start ist im Pendelalltag ein zusätzlicher Komfortgewinn. Wer auf dem Weg zur Arbeit an zehn Ampeln halten muss, wird die Funktion schnell nicht mehr missen wollen.

    Auch die maximale Zuladung von 130 Kilogramm ist praxisnah. Dabei sollte man beachten, dass zur Zuladung nicht nur das Körpergewicht gehört. Kleidung, Rucksack, Schloss und Gepäck müssen ebenfalls eingerechnet werden.

    Das Gewicht bleibt der einzige Punkt, den Pendler ehrlich prüfen sollten. Wer den Scooter jeden Tag lange durch einen Bahnhof tragen oder mehrere Stockwerke ohne Aufzug überwinden muss, sollte überlegen, ob ein kleineres Modell besser passt.

    Wer ihn dagegen überwiegend fährt, schiebt, im Aufzug transportiert oder nur kurz in den Kofferraum hebt, bekommt einen sehr ausgewogenen Begleiter.

    Für wen eignet sich der VMAX VX2 Lite?

    Der VX2 Lite eignet sich aus meiner Sicht besonders für Fahrer, die nicht zwischen Komfort und vernünftigem Gewicht wählen möchten.

    Er passt gut zu Menschen, die:

    • einen vollgefederten E-Scooter suchen
    • Wert auf Zero Start legen
    • eine moderne und umfangreiche App möchten
    • einen großen Akku benötigen
    • mit bis zu 130 Kilogramm Zuladung planen
    • häufig auf schlechten Radwegen fahren
    • Blinker vorne und hinten erwarten
    • einen kräftigen Hinterradantrieb bevorzugen
    • keinen übermäßig schweren Touring-Scooter kaufen möchten

    Weniger passend ist er für Nutzer, die ihren Scooter täglich weit tragen müssen oder ein echtes Ultraleichtmodell suchen.

    Auch extreme Offroad-Fahrten sind nicht sein eigentliches Einsatzgebiet. Die Federung erhöht Komfort und Kontrolle, macht den VX2 Lite aber nicht zu einem Motocross-Fahrzeug.

    Für Stadt, Pendelstrecke, Landstraße, befestigte Feldwege und längere Freizeittouren wirkt das Konzept dagegen sehr stimmig.

    Preis-Leistung: Was bekommt man ab 899 Euro?

    Die deutsche Version mit 624 Wattstunden kostet zum Zeitpunkt dieses Beitrags 899 Euro. Für die große 874-Wh-Ausführung werden 999 Euro verlangt.

    Dafür bekommt man:

    • 48-Volt-Technik
    • 500 Watt Nennleistung
    • bis zu 1.400 Watt Peakleistung
    • eine V-Core-Steuerung mit 25 Ampere
    • Zero Start
    • Vollfederung
    • zehn Zoll große Tubeless-Reifen
    • Blinker vorne und hinten
    • 60-Lux-Frontlicht
    • Rück- und Bremslicht
    • eine umfangreiche Smartphone-App
    • IPX6
    • bis zu 130 Kilogramm Zuladung
    • bis zu 874 Wattstunden Akkukapazität
    • deutsche Straßenzulassung bei der 20-km/h-Version

    Das ist ein rundes Paket.

    Natürlich gibt es günstigere E-Scooter. Viele davon sparen jedoch an genau den Punkten, die im Alltag den größten Unterschied machen: Federung, Akkukapazität, App, Beleuchtung, Reifen oder Motorabstimmung.

    Der VX2 Lite versucht nicht, der billigste Scooter am Markt zu sein. Er möchte eine hochwertige und gleichzeitig vernünftig kalkulierte Alternative in der Mittelklasse darstellen.

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    Nach meinem Eindruck gelingt das.

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    Mein Fazit zum VMAX VX2 Lite

    Der VMAX VX2 Lite hat mich vor allem deshalb überzeugt, weil er sich auf die Eigenschaften konzentriert, die im Alltag wirklich zählen.

    Er ist kräftig, ohne unkontrolliert zu wirken. Er ist vollgefedert, ohne in eine extreme Gewichtsklasse abzurutschen. Er bietet mit bis zu 874 Wattstunden eine große Batterie, bleibt mit maximal 23,5 Kilogramm im Verhältnis zur Ausstattung aber erfreulich moderat.

    Besonders positiv sehe ich die Zero-Start-Funktion. Wer den Scooter täglich nutzt, wird den Komfort beim Anfahren an Ampeln und Kreuzungen schnell zu schätzen wissen.

    Auch die App ist weit mehr als ein einfacher Tacho auf dem Smartphone. Navigation, Reichweitenberechnung, Kartenmaterial, Routenaufzeichnung und GPX-Import machen sie gerade für längere Touren zu einer sinnvollen Ergänzung.

    Hinzu kommen eine überzeugende Vollfederung, zehn Zoll große Tubeless-Reifen, Blinker vorne und hinten, eine alltagstaugliche Beleuchtung und ein kräftiger 48-Volt-Hinterradantrieb.

    Der Name „Lite“ ist deshalb fast ein wenig irreführend. Der Scooter ist nicht abgespeckt. Er verzichtet lediglich auf unnötige Übertreibungen.

    Für mich trifft der VMAX VX2 Lite einen echten Sweet Spot: ausreichend leistungsstark, komfortabel, gut ausgestattet, reichweitenstark und trotzdem noch vernünftig zu bewegen.

    Wer einen modernen E-Scooter für den Alltag, den Arbeitsweg oder längere Freizeittouren sucht, sollte sich den VX2 Lite definitiv genauer ansehen.

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