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    Startseite | E-Scooter News | SoFlow SO4 PRO GT 2 vorgestellt: 100 km Reichweite und Wechselakku
    E-Scooter News

    SoFlow SO4 PRO GT 2 vorgestellt: 100 km Reichweite und Wechselakku

    27. Juli 2026
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    Der SoFlow SO4 PRO GT 2 bietet 864-Wh-Wechselakku, Luftfederung und bis zu 100 km Reichweite. Alle Daten und die kritische Einordnung.
    Was kann der SoFlow SO4 PRO GT 2 für 1.399 Euro? Alle Infos zu Akku, Reichweite, Motor, Federung, App und Alltagstauglichkeit.
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    Der neue SoFlow SO4 PRO GT 2 ist kein kleiner City-Scooter für die letzten zwei Kilometer zwischen Bahnhof und Büro. SoFlow positioniert das Modell deutlich höher: 864-Wh-Wechselakku, eine Herstellerreichweite von bis zu 100 Kilometern, 1.600 Watt Spitzenleistung, 11-Zoll-Reifen, Luftfederung, Navigation und eine maximale Zuladung von 150 Kilogramm.

    Dazu kommt ein selbstbewusster Preis von 1.399 Euro.

    Damit stellt sich automatisch die entscheidende Frage: Bekommen Käufer hier tatsächlich einen ausgewachsenen Langstrecken-E-Scooter oder vor allem eine beeindruckende Ansammlung großer Zahlen?

    Ich beschäftige mich seit mehr als elf Jahren intensiv mit Elektromobilität und habe in dieser Zeit gelernt, bei E-Scootern nicht nur auf Reichweitenangaben, Spitzenleistung und Hochglanzbilder zu schauen. Entscheidend ist, wie ein Fahrzeug als Gesamtpaket funktioniert.

    Wie komfortabel fährt es sich wirklich? Wie laut ist der Getriebemotor? Wie sinnvoll ist die Federung abgestimmt? Wie viel Reichweite bleibt von den versprochenen 100 Kilometern im Alltag übrig? Und lässt sich der schwere Scooter tatsächlich so unkompliziert nutzen, wie es die Werbung suggeriert?

    Auf dem Papier bringt der neue SoFlow SO4 PRO GT 2 jedenfalls viele Voraussetzungen mit, um einer der interessantesten Premium-E-Scooter seiner Klasse zu werden. Gleichzeitig gibt es einige Punkte, die ich vor einem endgültigen Urteil kritisch prüfen würde.

    Inhalt Anzeigen
    1 Coopop Rugged GS
    2 Augment 360
    3 Egret GTC
    4 Pendler mit langen Strecken
    5 Große und schwere Fahrer
    6 Nutzer mit schlechten Straßen
    7 Nutzer ohne Steckdose am Stellplatz
    8 Technikbegeisterte Fahrer
    9 Wie weit kommt er wirklich?
    10 Wie laut ist der Getriebemotor?
    11 Wie gut lässt sich die Luftfederung einstellen?
    12 Wie stabil ist der Wechselakku?
    13 Was kostet ein Ersatzakku?
    14 Wie zuverlässig funktioniert die Navigation?
    15 Pure McLaren Flex
    16 Egret GTC
    17 Augment 360
    18 Wie gut sind Ersatzteile verfügbar?
    19 Wie reagiert der Scooter bei voller Beladung?
    20 Wie gut ist der Klappmechanismus?
    21 Welche Fahrzeugversion wird konkret ausgeliefert?

    SoFlow SO4 PRO GT 2: Ein E-Scooter für lange Strecken

    Bereits die Modellbezeichnung zeigt, wo SoFlow den neuen Scooter einordnen möchte. Das Kürzel „GT“ steht traditionell für Gran Turismo beziehungsweise Grand Touring. Damit verbindet man Fahrzeuge, die Leistung, Komfort und eine hohe Langstreckentauglichkeit miteinander kombinieren.

    Beim SO4 PRO GT 2 ist dieser Anspruch deutlich zu erkennen.

    Der Scooter besitzt einen großen Akku, eine Federung an Vorder- und Hinterrad, breite Luftreifen und ein Cockpit mit Navigation. Das ist keine Ausstattung, die man benötigt, um gelegentlich 800 Meter zum Bäcker zu fahren.

    SoFlow richtet sich damit unter anderem an:

    • Pendler mit längeren Arbeitswegen
    • schwere oder große Fahrer
    • Nutzer in ländlichen Regionen
    • Fahrer mit schlechten Straßen und Kopfsteinpflaster
    • Menschen ohne Lademöglichkeit am Abstellort
    • Vielfahrer, die einen Wechselakku benötigen
    • Nutzer, die Wert auf Navigation und Ortungsfunktionen legen

    Genau diese Zielgruppe wurde in den vergangenen Jahren häufig vernachlässigt. Viele leichte E-Scooter sind zwar praktisch zu tragen, bieten aber nur kleine Akkus, wenig Federung und überschaubaren Fahrkomfort.

    Große Premium-Scooter lösen diese Probleme, bringen dafür jedoch ein hohes Gewicht und einen erheblich höheren Preis mit. Der SoFlow SO4 PRO GT 2 versucht diesen Kompromiss bewusst einzugehen.

    Technische Daten des SoFlow SO4 PRO GT 2

    Die Ausstattungsliste ist umfangreich. Besonders auffällig sind der große 864-Wh-Akku, der 48-Volt-Getriebemotor und die breite 11-Zoll-Bereifung.

    MerkmalSoFlow SO4 PRO GT 2
    Preis1.399 Euro
    Höchstgeschwindigkeit22 km/h
    Maximale Reichweitebis zu 100 km
    Nennleistung500 W
    Spitzenleistungbis zu 1.600 W
    Maximales Drehmoment70 Nm
    Motor48-V-Getriebemotor
    Akku48 V / 18 Ah
    Akkukapazität864 Wh
    Akkusystemherausnehmbarer Wechselakku
    Ladezeit6 bis 7 Stunden
    Maximale Steigung35 Prozent, Herstellerangabe
    Maximale Zuladung150 kg
    Gewicht26 kg
    Reifen11 × 3 Zoll Tubeless-Luftreifen
    Federung vorneeinstellbare beziehungsweise doppelte Federung
    Federung hintenDoppel-Luftfederung
    Bremse vorneScheibenbremse
    Bremse hintenScheibenbremse
    Beleuchtung60-Lux-Frontlicht, Fernlicht, Bremslicht
    Blinkervorne und hinten
    DisplayTFT-Farbdisplay
    NavigationTurn-by-Turn
    OrtungApple Find My und Android Find Hub
    AppSoFlow App mit App Lock
    SchutzartIPX5
    Rahmenklappbarer Aluminiumrahmen
    FarbeBlack / Original

    Bei der vorderen Federung fällt eine kleine Unstimmigkeit in den Herstellerangaben auf. In der Produktbeschreibung wird eine einstellbare Federgabel genannt, während in der technischen Übersicht von einer Doppelfederung die Rede ist.

    Das muss kein Widerspruch sein. Es könnte sich um zwei Federelemente innerhalb einer einstellbaren Konstruktion handeln. Trotzdem sollte SoFlow solche Angaben eindeutig formulieren. Gerade bei einem E-Scooter für 1.399 Euro möchte ich als Käufer genau wissen, welche Technik tatsächlich verbaut ist und was sich daran einstellen lässt.

    Der Preis von 1.399 Euro setzt hohe Erwartungen

    Ein Preis von 1.399 Euro ist für einen E-Scooter eine klare Ansage.

    Damit konkurriert der SO4 PRO GT 2 nicht mit einfachen Einsteigermodellen, sondern mit hochwertigen Touren- und Premium-Scootern. Käufer dürfen in dieser Preisklasse mehr erwarten als nur einen großen Akku und einen starken Motor.

    Ich erwarte hier:

    • eine sehr gute Verarbeitungsqualität
    • ein steifes und belastbares Chassis
    • eine saubere Kabelführung
    • hochwertige Bedienelemente
    • kontrollierbare Bremsen
    • eine sinnvoll abgestimmte Federung
    • eine zuverlässig funktionierende App
    • langfristig verfügbare Ersatzteile
    • einen erreichbaren Kundendienst
    • eine vernünftige Ersatzakku-Strategie

    Der Preis wirkt angesichts der technischen Daten nicht völlig abwegig. Ein großer Wechselakku, eine doppelte Luftfederung und ein modernes TFT-Display kosten Geld. Gleichzeitig ist die Ausstattung auf dem Papier nur die halbe Wahrheit.

    Ein Premium-Scooter muss sich auch nach 2.000 oder 5.000 Kilometern noch ordentlich fahren lassen. Lager, Klappmechanismus, Federung, Bremsen und Akkuverriegelung müssen dauerhaft funktionieren.

    Ob SoFlow diesen Anspruch erfüllt, lässt sich erst in einem ausführlichen Praxistest und später im Langzeiteinsatz beantworten.

    Aktuelle Angebote und mögliche Gutscheine rund um E-Scooter sammeln wir regelmäßig auf unserer Seite:

    ⚡️ NEWS & GUTSCHEINE

    SoFlow SO4 PRO MAX2 2026 im Check: Neuer E-Scooter mit Doppelfederung

    864 Wh und bis zu 100 Kilometer Reichweite

    Der Akku gehört zu den wichtigsten Argumenten des SO4 PRO GT 2.

    SoFlow verbaut ein 48-Volt-System mit 18 Ah. Daraus ergibt sich eine Kapazität von 864 Wh. Das ist für einen straßentauglichen E-Scooter ein sehr ordentlicher Wert.

    Die angegebene maximale Reichweite beträgt bis zu 100 Kilometer.

    Rechnerisch müsste der Scooter dafür im Durchschnitt lediglich 8,64 Wh pro Kilometer verbrauchen. Das ist möglich, aber nur unter sehr günstigen Bedingungen realistisch.

    Dazu gehören beispielsweise:

    • ein leichter Fahrer
    • eine gleichmäßige Geschwindigkeit
    • ebene Strecke
    • wenig Gegenwind
    • warme Außentemperaturen
    • hoher Reifendruck
    • kaum Beschleunigungsvorgänge
    • ein effizienter Fahrmodus
    • ein neuer und vollständig geladener Akku

    Im echten Alltag sieht die Situation meistens anders aus.

    Fahrergewicht, Steigungen, Wind, niedrige Temperaturen und häufiges Beschleunigen können den Verbrauch deutlich erhöhen. Hinzu kommt, dass ein Getriebemotor zwar sehr kraftvoll sein kann, bei hoher Belastung aber ebenfalls Energie benötigt.

    Bei einer realen Reichweite von 60 Kilometern läge der durchschnittliche Verbrauch bei 14,4 Wh pro Kilometer. Bei 70 Kilometern wären es rund 12,3 Wh pro Kilometer. Diese Werte erscheinen für einen großen, 26 Kilogramm schweren und leistungsstarken E-Scooter im Alltag plausibler.

    Das bedeutet nicht, dass die 100 Kilometer grundsätzlich unmöglich sind. Es bedeutet lediglich, dass Käufer die Formulierung „bis zu“ ernst nehmen sollten.

    Meine persönliche Erwartung wäre zunächst eine reale Reichweite zwischen ungefähr 55 und 80 Kilometern – abhängig von Fahrergewicht, Gelände, Temperatur und Fahrweise. Eine belastbare Zahl kann jedoch nur ein standardisierter Reichweitentest liefern.

    Warum die reale Reichweite besonders spannend wird

    Der SO4 PRO GT 2 trägt nicht nur einen großen Akku, sondern auch große Reifen, eine umfangreiche Federung und einen Getriebemotor mit hoher Spitzenleistung.

    Diese Komponenten verbessern Komfort und Kraftentfaltung, erhöhen aber teilweise das Gewicht sowie die mechanischen Verluste.

    Gleichzeitig könnte der Getriebemotor in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen effizienter arbeiten als ein weniger drehmomentstarker Direktantrieb. Entscheidend ist daher die Abstimmung von Motorsteuerung, Übersetzung und Fahrmodi.

    Genau das ist für mich einer der spannendsten Punkte des neuen SoFlow.

    Ein großer Akku allein garantiert noch keine herausragende Reichweite. Ich habe bereits E-Scooter erlebt, die trotz großer Kapazität erstaunlich früh an die Steckdose mussten. Umgekehrt können gut abgestimmte Fahrzeuge mit kleineren Akkus überraschend effizient sein.

    Deshalb sollte man die Größe des Akkus immer zusammen mit dem tatsächlichen Verbrauch betrachten.

    Der Wechselakku ist ein echtes Alltagsargument

    Der Akku des SO4 PRO GT 2 soll herausnehmbar sein.

    Das klingt zunächst unspektakulär, ist im Alltag aber ein enorm wichtiger Vorteil. Gerade große E-Scooter stehen häufig in Garagen, Kellern, Fahrradschuppen oder auf Gemeinschaftsflächen, an denen keine Steckdose vorhanden ist.

    Ein 26 Kilogramm schweres Fahrzeug regelmäßig mehrere Treppen hochzutragen, ist keine vernünftige Dauerlösung. Kann der Akku separat entnommen werden, bleibt der Scooter am Abstellort und lediglich der Akku wird zum Laden mitgenommen.

    Das bringt mehrere Vorteile:

    • der Scooter muss nicht zur Steckdose getragen werden
    • der Akku kann im Winter frostgeschützt gelagert werden
    • Laden in der Wohnung oder im Büro wird einfacher
    • ein alter Akku kann später möglicherweise ersetzt werden
    • theoretisch lässt sich mit einem zweiten Akku die Reichweite erweitern
    • der Akku kann bei längerer Standzeit separat gepflegt werden

    Allerdings entstehen daraus neue Fragen.

    Wie schwer ist der Akku? Wie stabil ist der Griff? Wie einfach lässt er sich entnehmen? Besitzt er ein eigenes Schloss? Kann die Verriegelung klappern? Was kostet ein Ersatzakku? Und wird dieser Ersatzakku auch in mehreren Jahren noch angeboten?

    Gerade der letzte Punkt ist entscheidend. Ein Wechselakku ist nur dann ein langfristiger Vorteil, wenn Kunden ihn tatsächlich nachkaufen können. Eine gut gemeinte Wechselkonstruktion hilft wenig, wenn der passende Akku nach zwei Jahren nicht mehr verfügbar ist.

    Hier wünsche ich mir von Herstellern grundsätzlich mehr Transparenz. Ersatzakku-Preise, Verfügbarkeit und Kompatibilität sollten bereits beim Marktstart klar kommuniziert werden.

    1.600 Watt Spitzenleistung und 70 Nm Drehmoment

    Beim Motor setzt SoFlow auf einen neuen InfinityTorque-Getriebemotor.

    Die Nennleistung beträgt 500 Watt. Kurzzeitig sollen bis zu 1.600 Watt Spitzenleistung zur Verfügung stehen. Das maximale Drehmoment gibt SoFlow mit 70 Nm an.

    Diese Zahlen klingen beeindruckend, müssen aber richtig eingeordnet werden.

    Die Nennleistung beschreibt vereinfacht gesagt die Leistung, die der Motor dauerhaft unter festgelegten Bedingungen abgeben kann. Die Spitzenleistung steht dagegen nur zeitweise zur Verfügung, etwa beim Beschleunigen oder an einer Steigung.

    Für das Fahrgefühl ist die Peakleistung durchaus relevant. Noch wichtiger sind jedoch:

    • die Dauer der Leistungsabgabe
    • die thermische Belastbarkeit
    • die Abstimmung des Controllers
    • die Übersetzung des Getriebes
    • die Traktionskontrolle
    • das Fahrergewicht
    • die Akkuspannung unter Belastung

    Ein Motor kann auf dem Papier 1.600 Watt erreichen und sich trotzdem weniger kraftvoll anfühlen als ein gut abgestimmtes System mit geringerer Spitzenangabe.

    Umgekehrt kann ein Getriebemotor mit hohem Drehmoment bereits bei niedriger Geschwindigkeit sehr kräftig anschieben. Genau dafür waren frühere SO4-PRO-Modelle bekannt.

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    Der typische Klang eines Getriebemotors gehört allerdings ebenfalls zum Gesamtpaket. Manche Fahrer mögen das direkte, mechanische Geräusch. Andere empfinden einen leisen Direktantrieb als angenehmer.

    Beim GT 2 wird daher interessant, ob SoFlow die Geräuschentwicklung reduzieren konnte.

    Sind 70 Nm bei einem E-Scooter realistisch einzuordnen?

    Drehmomentangaben sind im E-Scooter-Bereich schwierig zu vergleichen.

    Hersteller geben nicht immer an, an welcher Stelle und nach welcher Methode das Drehmoment gemessen wurde. Ein Wert am Motor lässt sich nicht automatisch mit einem Wert am Rad vergleichen. Zusätzlich beeinflussen Raddurchmesser und Getriebeübersetzung die tatsächlich verfügbare Zugkraft.

    70 Nm klingen viel. Ob der SO4 PRO GT 2 deshalb an jeder Steigung seine Geschwindigkeit hält, lässt sich daraus allein jedoch nicht ableiten.

    In der Praxis würde ich bei einem Steigungstest vor allem auf folgende Punkte achten:

    • Geschwindigkeit zu Beginn der Steigung
    • Fahrergewicht
    • Länge der Steigung
    • Akkustand
    • Außentemperatur
    • Geschwindigkeit am Ende
    • Temperatur des Motors
    • Leistungseinbruch bei mehreren Versuchen

    Eine kurze Rampe kann fast jeder leistungsstarke E-Scooter bewältigen. Eine lange Steigung mit schwerem Fahrer trennt dagegen sehr schnell Marketing von tatsächlicher Dauerleistung.

    SoFlow SO ONE PRO 3 vorgestellt: Smarter E-Scooter mit 1200 Watt Peak

    Steigungen bis 35 Prozent

    SoFlow verspricht eine maximale Steigfähigkeit von 35 Prozent und nennt ergänzend einen Winkel von 20 Grad.

    Mathematisch entsprechen 20 Grad ungefähr 36,4 Prozent Steigung. Die Angaben liegen also nah beieinander, sind aber nicht exakt identisch.

    Wichtiger ist ohnehin, was „meistert 35 Prozent“ konkret bedeutet.

    Kann der Scooter eine solche Steigung aus dem Stand anfahren? Schafft er sie nur mit leichtem Fahrer? Wie lang darf die Steigung sein? Und mit welcher Geschwindigkeit wird sie bewältigt?

    Bei Herstellerangaben zur Steigfähigkeit fehlen häufig genau diese Rahmenbedingungen.

    Mit 1.600 Watt Peak, 70 Nm und einem Getriebemotor dürfte der GT 2 grundsätzlich sehr kräftig sein. Trotzdem würde ich aus der Zahl nicht ableiten, dass jeder 120-Kilogramm-Fahrer damit dauerhaft extreme Bergstrecken bewältigen kann.

    Hier hilft nur ein realistischer Test unter reproduzierbaren Bedingungen.

    Zero Start: Komfortabel, aber nicht für jeden ideal

    SoFlow bewirbt eine sogenannte Zero-Start-Funktion. Damit soll der Motor direkt aus dem Stand aktiviert werden können, ohne dass der Scooter vorher angeschoben werden muss.

    Im Alltag kann das komfortabel sein, beispielsweise:

    • beim Anfahren an Steigungen
    • an Ampeln
    • bei häufigen Stopps
    • für Fahrer mit eingeschränkter Beweglichkeit
    • beim Rangieren auf privatem Gelände

    Gleichzeitig muss eine solche Funktion sehr sauber abgestimmt sein. Ein kräftiger 1.600-Watt-Antrieb darf beim versehentlichen Berühren des Gashebels nicht unkontrolliert losschießen.

    Ich würde deshalb genau prüfen, ob Zero Start nur nach einer bewussten Aktivierung funktioniert, wie feinfühlig der Gashebel reagiert und ob die Funktion in der jeweils ausgelieferten Fahrzeugversion verfügbar ist.

    Ein sanftes Ansprechverhalten ist bei einem schweren und kraftvollen E-Scooter wichtiger als ein spektakulärer Start.

    Große 11 × 3 Zoll Tubeless-Reifen

    Die Reifen des SO4 PRO GT 2 messen 11 × 3 Zoll.

    Das ist ein deutliches Upgrade gegenüber den weit verbreiteten 10-Zoll-Reifen vieler City-Scooter. Größere und breitere Reifen können mehrere Vorteile bieten:

    • bessere Eigendämpfung
    • mehr Fahrstabilität
    • mehr Aufstandsfläche
    • besseres Überrollen kleiner Kanten
    • ruhigeres Fahrverhalten
    • mehr Reserven auf schlechten Straßen

    Der Unterschied zwischen 10 und 11 Zoll klingt auf dem Papier nicht gewaltig. Im direkten Fahrvergleich kann er aber spürbar sein, insbesondere auf Kopfsteinpflaster, abgesenkten Bordsteinen und beschädigten Radwegen.

    Die Reifen sind als Tubeless-Luftreifen ausgeführt. Sie benötigen also keinen klassischen Schlauch.

    Das kann die Pannenanfälligkeit durch eingeklemmte Schläuche reduzieren. Fremdkörper oder Beschädigungen können dennoch zu Luftverlust führen. Tubeless bedeutet nicht pannensicher.

    Für Vielfahrer bleibt deshalb wichtig, wie gut Ersatzreifen verfügbar sind und ob ein Reifenwechsel ohne Spezialwerkzeug möglich ist.

    Doppelfederung vorne und Luftfederung hinten

    Beim Fahrwerk fährt SoFlow technisch schwer auf.

    Vorne wird eine einstellbare beziehungsweise doppelte Federung genannt. Hinten arbeitet eine Doppel-Luftfederung. Gemeinsam mit den 11-Zoll-Luftreifen soll dieses System Unebenheiten effektiv ausgleichen.

    Das klingt nach einem hohen Komfortniveau. Trotzdem entscheidet nicht allein die Anzahl der Federelemente.

    Eine gute Federung muss:

    • sensibel auf kleine Unebenheiten reagieren
    • bei starken Schlägen genügend Reserve besitzen
    • das Fahrzeug nicht aufschaukeln
    • zum Fahrergewicht passen
    • beim Bremsen kontrollierbar bleiben
    • möglichst wenig Spiel entwickeln
    • dauerhaft dicht und wartbar sein

    Gerade Luftfederungen bieten theoretisch den Vorteil, dass sie sich an unterschiedliche Fahrergewichte anpassen lassen. Dafür benötigen sie eine zuverlässige Abdichtung und gegebenenfalls die Möglichkeit, den Luftdruck zu kontrollieren.

    Sollte sich die hintere Luftfederung tatsächlich individuell einstellen lassen, wäre das für schwere und leichte Fahrer ein großer Vorteil.

    Bei einer maximalen Zuladung von 150 Kilogramm ist eine solche Anpassungsmöglichkeit besonders sinnvoll. Eine einzige starre Federabstimmung kann unmöglich für einen 65-Kilogramm-Fahrer und einen 145-Kilogramm-Fahrer gleichermaßen optimal sein.

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    26 Kilogramm: Der Preis für Akku und Komfort

    Der SO4 PRO GT 2 wiegt 26 Kilogramm.

    Damit ist er kein Scooter, den man entspannt unter den Arm nimmt und täglich in die vierte Etage trägt. Auch das Einladen in einen hohen Kofferraum oder das Überwinden von Bahnhofstreppen kann anstrengend werden.

    Das Gewicht muss allerdings im Zusammenhang mit der Ausstattung betrachtet werden.

    Der Scooter besitzt:

    • einen 864-Wh-Akku
    • einen stabilen Aluminiumrahmen
    • eine Vorder- und Hinterradfederung
    • große 11-Zoll-Reifen
    • zwei Scheibenbremsen
    • einen kräftigen Getriebemotor

    Ein solches Fahrzeug kann kaum 15 Kilogramm wiegen.

    Entscheidend ist deshalb nicht nur das Gesamtgewicht, sondern wie sich der Scooter tragen lässt. Sitzt der Schwerpunkt sinnvoll? Gibt es eine stabile Verriegelung im gefalteten Zustand? Lässt sich die Lenksäule als Tragegriff verwenden? Und bleibt der Scooter zusammengeklappt sicher geschlossen?

    Ein theoretisch klappbarer E-Scooter ist nicht automatisch ein mobiler E-Scooter.

    Für Pendler, die täglich mehrere Treppen überwinden müssen, könnten 26 Kilogramm ein Ausschlusskriterium sein. Wer den Scooter ebenerdig abstellt und den Akku separat lädt, dürfte das Gewicht deutlich weniger problematisch finden.

    150 Kilogramm Zuladung sind ein starkes Argument

    Die maximale Tragkraft beträgt 150 Kilogramm.

    Das ist erfreulich, denn viele E-Scooter enden bereits bei 100 oder 120 Kilogramm. Dabei darf man nicht vergessen, dass zur Zuladung nicht nur der Fahrer gehört.

    Auch Kleidung, Rucksack, Schloss und sonstiges Gepäck zählen dazu.

    Ein Fahrer mit 125 Kilogramm kann mit Jacke, Schuhen, Helm und Rucksack schnell nahe an einer 140-Kilogramm-Gesamtzuladung liegen. Für genau diese Nutzer ist eine Freigabe bis 150 Kilogramm wichtig.

    Allerdings sollte eine hohe Traglast nicht nur auf dem Datenblatt stehen. Rahmen, Federung, Lenksäule, Klappmechanismus und Bremsen müssen für diese Belastung tatsächlich ausgelegt sein.

    Besonders spannend wird daher, wie sich der GT 2 mit schwerem Fahrer beim Bremsen, Beschleunigen und auf schlechten Straßen verhält.

    Scheibenbremsen vorne und hinten

    SoFlow setzt an beiden Rädern auf Scheibenbremsen.

    Bei einem 26 Kilogramm schweren Scooter mit bis zu 150 Kilogramm Zuladung ist eine kräftige Bremsanlage unverzichtbar. Voll beladen können Fahrzeug und Fahrer zusammen bis zu 176 Kilogramm erreichen, Gepäck noch nicht eingerechnet.

    Eine gute Bremse muss diese Masse sicher und kontrollierbar verzögern.

    Dabei geht es nicht nur um einen möglichst kurzen Bremsweg. Ebenso wichtig sind:

    • Dosierbarkeit
    • gleichmäßige Bremskraft
    • Schutz vor blockierenden Rädern
    • geringe Handkraft
    • gute Erreichbarkeit der Bremshebel
    • Standfestigkeit bei langen Abfahrten
    • einfache Wartung
    • Verfügbarkeit passender Bremsbeläge

    Mechanische Scheibenbremsen können sehr gut funktionieren, benötigen aber gelegentliches Nachstellen. Hydraulische Systeme bieten häufig eine feinere Dosierung, sind dafür komplexer.

    Aus den bisherigen Angaben geht nicht eindeutig hervor, ob die Bremsen mechanisch oder hydraulisch betätigt werden. Auch diesen Punkt sollte SoFlow in den Spezifikationen klar benennen.

    Fernlicht, Blinker und reflektierende Reifen

    Das Beleuchtungssystem gehört zu den interessantesten Ausstattungsmerkmalen.

    SoFlow nennt:

    • ein 60-Lux-Frontlicht
    • eine Fernlichtfunktion
    • ein Rücklicht
    • ein Bremslicht
    • Blinker vorne
    • Blinker hinten
    • reflektierende Reifen

    Besonders das Fernlicht ist bei E-Scootern noch vergleichsweise selten. Auf unbeleuchteten Wegen kann eine stärkere und weiter reichende Ausleuchtung einen echten Sicherheitsgewinn bringen.

    Entscheidend ist allerdings die Lichtverteilung.

    Ein heller Scheinwerfer ist nicht automatisch ein guter Scheinwerfer. Das Licht sollte die Fahrbahn gleichmäßig ausleuchten, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Die Hell-Dunkel-Grenze, die Position des Scheinwerfers und die Stabilität der Halterung spielen dabei eine große Rolle.

    Auch die Blinker müssen im Alltag gut sichtbar sein. Kleine Leuchten direkt am Lenker können von vorne gut erkennbar sein, verschwinden aus anderen Blickwinkeln aber schnell hinter den Händen oder dem Körper des Fahrers.

    Eine Kombination aus vorderen und hinteren Blinkern ist deshalb grundsätzlich sinnvoll.

    TFT-Farbdisplay mit Turn-by-Turn-Navigation

    Das Cockpit des SO4 PRO GT 2 hebt sich deutlich von einfachen Segmentanzeigen ab.

    Ein farbiges TFT-Display soll unter anderem folgende Informationen anzeigen:

    • Geschwindigkeit
    • Akkustand
    • Fahrmodus
    • Navigationshinweise
    • Verbindungsstatus

    Besonders interessant ist die integrierte Turn-by-Turn-Navigation. Der Fahrer erhält Abbiegehinweise direkt am Lenker und muss nicht ständig auf ein Smartphone schauen.

    Das kann im Alltag sehr praktisch sein.

    Vollständige Karten sind auf einem kleinen E-Scooter-Display meist unnötig und während der Fahrt schwer zu lesen. Klare Pfeile, Entfernungsangaben und Straßennamen reichen häufig aus.

    Entscheidend wird sein, wie zuverlässig die Verbindung zum Smartphone funktioniert. Navigationssysteme verlieren stark an Wert, wenn die Kopplung regelmäßig abbricht oder die Hinweise verzögert erscheinen.

    Ich würde außerdem prüfen:

    • welche Kartenplattform verwendet wird
    • ob die Navigation Radwege berücksichtigt
    • wie schnell Routen neu berechnet werden
    • ob das Display bei Sonne lesbar bleibt
    • ob die Helligkeit automatisch angepasst wird
    • wie stark die Navigation den Smartphone-Akku belastet

    Die Idee ist sehr gut. Die Umsetzung entscheidet.

    Wer den späteren Praxistest und weitere E-Scooter-Neuheiten nicht verpassen möchte, kann den Kanal direkt abonnieren:

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    Apple Find My und Android Find Hub

    SoFlow integriert sowohl Apple Find My als auch Android Find Hub.

    Damit spricht der Hersteller Nutzer beider großer Smartphone-Systeme an. Das ist sinnvoll, denn eine Ortungsfunktion sollte nicht davon abhängen, ob jemand ein iPhone oder ein Android-Gerät besitzt.

    Der große Vorteil solcher Netzwerke liegt darin, dass ein verlorenes oder entwendetes Gerät unter bestimmten Bedingungen auch dann lokalisiert werden kann, wenn es keine eigene Mobilfunkverbindung besitzt.

    Trotzdem darf man diese Funktion nicht mit einem vollständigen Diebstahlschutz verwechseln.

    Apple Find My und Android Find Hub können dabei helfen, den ungefähren Standort eines Scooters zu ermitteln. Sie verhindern aber nicht, dass der Scooter zunächst gestohlen wird.

    Ein massives Schloss bleibt weiterhin notwendig.

    Außerdem sollte niemand versuchen, einen gestohlenen Scooter auf eigene Faust zurückzuholen. Bei einem ermittelten Standort ist die Polizei der richtige Ansprechpartner.

    Die integrierte Ortung ist also ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal, aber kein Ersatz für mechanische Sicherung, Versicherung und einen verantwortungsvollen Abstellort.

    App Lock ersetzt kein echtes Schloss

    Über die SoFlow App soll sich der GT 2 digital sperren und entsperren lassen.

    Eine solche App-Sperre kann den Motor blockieren oder die Bedienung des Scooters erschweren. Sie ist praktisch für kurze Stopps und verhindert möglicherweise, dass jemand einfach wegfährt.

    Ein physisches Schloss ersetzt sie jedoch nicht.

    Ein 26 Kilogramm schwerer Scooter lässt sich trotz elektronischer Sperre in einen Transporter heben. Die Elektronik kann außerdem manipuliert, beschädigt oder zurückgesetzt werden.

    Ich würde App Lock deshalb als Ergänzung betrachten:

    1. Scooter mechanisch an einem festen Gegenstand anschließen.
    2. App Lock aktivieren.
    3. Ortungsfunktion einschalten.
    4. Rahmennummer und Kaufbeleg dokumentieren.
    5. Nach Möglichkeit einen versicherten Abstellort nutzen.

    Erst die Kombination mehrerer Maßnahmen bietet einen vernünftigen Schutz.

    Die SoFlow App soll mehr als nur sperren

    Über die SoFlow App sollen Nutzer Fahrmodi anpassen, Statistiken abrufen und Firmware-Updates installieren können.

    Das klingt zeitgemäß. Gleichzeitig bin ich bei App-abhängigen Fahrzeugfunktionen grundsätzlich etwas skeptisch.

    Eine App kann den Funktionsumfang erweitern. Der Scooter sollte aber auch ohne Smartphone zuverlässig fahrbereit bleiben.

    Ich möchte nicht von einem Server, einem Benutzerkonto oder einer bestimmten App-Version abhängig sein, nur um mein eigenes Fahrzeug nutzen zu können.

    Bei einem Test wären deshalb folgende Fragen wichtig:

    • Funktioniert der Scooter vollständig ohne App?
    • Ist für die Aktivierung ein Konto erforderlich?
    • Welche Daten werden gespeichert?
    • Funktioniert die App auch nach einem Smartphone-Wechsel?
    • Wie lange verspricht SoFlow Software-Unterstützung?
    • Was passiert bei einer Serverstörung?
    • Können Firmware-Updates zurückgesetzt werden?
    • Bleibt die Find-My-Verbindung nach einem Update erhalten?

    „Der Scooter wird mit jedem Update smarter“ klingt im Marketing gut. Ein Update kann aber auch neue Fehler verursachen. Deshalb wünsche ich mir bei Fahrzeugsoftware klare Änderungsprotokolle und eine sorgfältige Qualitätssicherung.

    IPX5 schützt vor Wasser – aber nicht vor allem

    Der SO4 PRO GT 2 besitzt laut Datenblatt die Schutzart IPX5.

    Das bedeutet grundsätzlich, dass das Fahrzeug gegen Strahlwasser aus verschiedenen Richtungen geschützt sein soll. Für Fahrten bei leichtem oder normalem Regen ist das eine wichtige Voraussetzung.

    Trotzdem ist IPX5 keine Einladung, den Scooter unterzutauchen oder mit einem Hochdruckreiniger zu bearbeiten.

    Besonders empfindliche Bereiche bleiben:

    • Ladeanschluss
    • Display
    • Bedienelemente
    • Akkuverriegelung
    • Kabeldurchführungen
    • Motorlager
    • App- beziehungsweise Elektronikmodule

    Nach starken Regenfahrten würde ich den Scooter trocken abstellen und sichtbare Feuchtigkeit entfernen. Der Ladeanschluss sollte vollständig trocken sein, bevor das Ladegerät angeschlossen wird.

    Auch Wasser, das über längere Zeit in Hohlräumen steht, kann trotz Schutzklasse problematisch werden.

    Wie alltagstauglich ist die Ladezeit?

    Die Ladezeit wird mit sechs bis sieben Stunden angegeben.

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    Für einen Akku mit 864 Wh erscheint das angemessen. Über Nacht sollte sich der Scooter damit vollständig laden lassen.

    Vielfahrer könnten trotzdem von einem stärkeren Ladegerät profitieren, sofern der Akku dafür freigegeben ist. Ein Schnellladegerät belastet einen Akku jedoch möglicherweise stärker und sollte nur verwendet werden, wenn es ausdrücklich zugelassen wurde.

    Für die meisten Nutzer dürfte der Ablauf so aussehen:

    • abends Akku entnehmen
    • über Nacht laden
    • morgens wieder einsetzen
    • tagsüber ausreichend Reichweite nutzen

    Die eigentliche Stärke liegt daher weniger in einer extrem kurzen Ladezeit, sondern in der Kombination aus großer Kapazität und entnehmbarem Akku.

    Design und Verarbeitung: Schweizer Anspruch unter Beobachtung

    SoFlow wirbt mit „Swiss Engineering“ und spricht von Schweizer Präzision.

    Solche Aussagen wecken hohe Erwartungen. Sie sind allerdings keine automatische Garantie für perfekte Qualität.

    Entscheidend ist nicht, wo ein Produkt entwickelt wurde, sondern wie konsequent Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle umgesetzt werden.

    Bei einem Premium-Scooter würde ich besonders genau auf folgende Punkte achten:

    • Schweißnähte
    • Spaltmaße
    • Lackierung
    • Spiel in der Lenksäule
    • Stabilität des Klappmechanismus
    • Geräusche der Federung
    • Kabelführung
    • Schutz der Steckverbindungen
    • Passgenauigkeit des Akkus
    • Stabilität der Schutzbleche
    • Befestigung der Beleuchtung

    Gerade große und gefederte E-Scooter können nach einiger Zeit Geräusche entwickeln. Klappernde Akkus, ausgeschlagene Buchsen und lockere Schutzbleche sind keine Seltenheit.

    Bei 1.399 Euro darf SoFlow hier nicht nur optisch überzeugen. Der GT 2 muss sich solide und dauerhaft hochwertig anfühlen.

    Für wen eignet sich der SoFlow SO4 PRO GT 2?

    Der GT 2 dürfte besonders interessant für Menschen sein, die ihren E-Scooter regelmäßig und über längere Distanzen nutzen.

    Pendler mit langen Strecken

    Wer täglich zehn, 15 oder sogar 20 Kilometer pro Richtung fährt, benötigt ausreichend Reichweitenreserve. Ein kleiner Akku muss bei solchen Fahrleistungen häufig geladen werden und wird entsprechend stark beansprucht.

    Der 864-Wh-Akku könnte mehrere Pendeltage ermöglichen, abhängig von Strecke und Fahrergewicht.

    Große und schwere Fahrer

    Mit 150 Kilogramm Tragkraft, breiten Reifen und kräftigem Getriebemotor spricht SoFlow ausdrücklich auch schwerere Fahrer an.

    Ob Fahrwerk und Bremsen dabei genauso souverän funktionieren wie mit leichter Person, muss ein Praxistest zeigen.

    Nutzer mit schlechten Straßen

    11-Zoll-Luftreifen und Doppelfederung versprechen viel Komfort auf Kopfsteinpflaster, beschädigten Radwegen und unebenen Nebenstraßen.

    Wer ausschließlich auf glattem Asphalt fährt, benötigt diese aufwendige Technik möglicherweise nicht. Auf schlechten Strecken kann sie dagegen den entscheidenden Unterschied machen.

    Nutzer ohne Steckdose am Stellplatz

    Der Wechselakku ist ideal für Garagen, Kellerräume oder Fahrradabstellplätze ohne Stromanschluss.

    Der schwere Scooter kann stehen bleiben, während nur der Akku geladen wird.

    Technikbegeisterte Fahrer

    TFT-Display, Navigation, Apple Find My, Android Find Hub und App Lock richten sich an Nutzer, die smarte Funktionen aktiv verwenden möchten.

    Wer lediglich einen einfachen und möglichst analogen Scooter sucht, bezahlt möglicherweise für Ausstattung, die er nie nutzt.

    Für wen ist er eher ungeeignet?

    Nicht jeder benötigt einen 26 Kilogramm schweren Premium-Scooter.

    Weniger geeignet ist der GT 2 wahrscheinlich für:

    • tägliches Treppentragen
    • häufige Mitnahme in Bus und Bahn
    • sehr kleine Kofferräume
    • kurze Gelegenheitsfahrten
    • Käufer mit knappem Budget
    • Menschen, die keine App-Funktionen möchten
    • Nutzer, die einen besonders kompakten Scooter suchen

    Wer nur zwei Kilometer zum Bahnhof fährt und den Scooter anschließend mehrere Treppen tragen muss, könnte mit einem leichteren Modell glücklicher werden.

    Mehr Technik ist nicht automatisch besser. Sie muss zum persönlichen Einsatzprofil passen.

    Die wichtigsten offenen Fragen vor einem Test

    Auf dem Papier wirkt der SO4 PRO GT 2 sehr überzeugend. Vor einem endgültigen Urteil bleiben jedoch zahlreiche Fragen offen.

    Wie weit kommt er wirklich?

    Die 100 Kilometer müssen unter realistischen Bedingungen überprüft werden. Besonders interessant wären Tests mit unterschiedlichen Fahrergewichten und Fahrmodi.

    Wie laut ist der Getriebemotor?

    SoFlow-Getriebemotoren sind traditionell kraftvoll, aber nicht immer leise. Der GT 2 muss zeigen, ob der neue Antrieb kultivierter arbeitet.

    Wie gut lässt sich die Luftfederung einstellen?

    Eine Luftfederung ist nur dann ein echter Vorteil, wenn sich Fahrergewicht und gewünschter Komfort sinnvoll berücksichtigen lassen.

    Wie stabil ist der Wechselakku?

    Der Akku darf weder klappern noch Spiel entwickeln. Gleichzeitig muss er sich einfach entnehmen und sicher verriegeln lassen.

    Was kostet ein Ersatzakku?

    Ein Wechselakku-System wird besonders interessant, wenn zusätzliche Akkus zu einem vernünftigen Preis erhältlich sind.

    Wie zuverlässig funktioniert die Navigation?

    Eine schöne Displaygrafik hilft wenig, wenn Verbindungen abbrechen oder Hinweise zu spät erscheinen.

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    Wie gut sind Ersatzteile verfügbar?

    Reifen, Bremsbeläge, Schutzbleche, Lager, Ladegeräte und Akkus müssen langfristig lieferbar sein.

    Wie reagiert der Scooter bei voller Beladung?

    150 Kilogramm Tragkraft sind ein starkes Versprechen. Genau mit hoher Zuladung müssen Bremsen, Motor und Fahrwerk getestet werden.

    Wie gut ist der Klappmechanismus?

    Bei 26 Kilogramm wirken erhebliche Kräfte auf Gelenke und Verriegelungen. Hier darf langfristig kein Spiel entstehen.

    Welche Fahrzeugversion wird konkret ausgeliefert?

    Vor einer Bestellung sollten Käufer genau prüfen, welche Ausführung angeboten wird, welche Unterlagen beiliegen und ob das konkrete Fahrzeug für den geplanten Einsatz vorgesehen ist. Eine Geschwindigkeitsangabe auf einer Produktseite allein beantwortet nicht alle Fragen.

    Ist der SoFlow SO4 PRO GT 2 sein Geld wert?

    Rein anhand der Ausstattung wirkt der Preis von 1.399 Euro nachvollziehbar.

    Der Käufer erhält laut Hersteller:

    • einen sehr großen Wechselakku
    • bis zu 100 Kilometer Reichweite
    • einen kräftigen Getriebemotor
    • eine aufwendige Federung
    • große 11-Zoll-Reifen
    • 150 Kilogramm Tragkraft
    • Scheibenbremsen an beiden Rädern
    • Fernlicht und Blinker
    • ein TFT-Farbdisplay
    • integrierte Navigation
    • Apple- und Android-Ortung

    Diese Kombination findet man nicht bei jedem E-Scooter.

    Trotzdem entscheidet die Umsetzung. Ein Premium-Preis verlangt Premium-Qualität. Schon kleine Schwächen bei Software, Akkuverriegelung, Klappmechanismus oder Ersatzteilversorgung könnten die positive Gesamtausstattung deutlich relativieren.

    Ich würde den Scooter deshalb nicht ausschließlich wegen der 1.600 Watt Peak oder der versprochenen 100 Kilometer kaufen. Wichtiger ist, ob er zum eigenen Alltag passt.

    Wer die Reichweite, die hohe Tragkraft und den Wechselakku tatsächlich benötigt, könnte hier ein interessantes Gesamtpaket bekommen. Wer diese Eigenschaften nicht braucht, findet günstigere und leichtere Alternativen.

    Meine erste Einschätzung zum SoFlow SO4 PRO GT 2

    Ich finde den neuen SoFlow spannend, weil er nicht nur an einer einzelnen Stelle aufgerüstet wurde.

    SoFlow kombiniert Leistung, Reichweite, Komfort und digitale Funktionen. Besonders der Wechselakku und die Luftfederung könnten im Alltag einen echten Unterschied machen.

    Positiv sehe ich:

    • die hohe Akkukapazität
    • das herausnehmbare Akkusystem
    • die großen Reifen
    • die hohe Tragkraft
    • die Federung vorne und hinten
    • die umfangreiche Beleuchtung
    • die Ortung für Apple und Android
    • die integrierte Navigation

    Kritisch sehe ich:

    • das hohe Gewicht
    • den anspruchsvollen Preis
    • die noch ungeklärte reale Reichweite
    • mögliche Geräuschentwicklung des Getriebemotors
    • die Abhängigkeit einiger Funktionen von der App
    • offene Fragen zu Ersatzakku und Ersatzteilen
    • teilweise nicht vollständig eindeutige technische Angaben

    Der GT 2 wirkt nicht wie ein völlig neues Konzept. Vielmehr nimmt SoFlow bekannte Stärken eines leistungsstarken Touren-Scooters und kombiniert sie mit aktueller Konnektivität.

    Das kann sehr gut funktionieren. Es kann aber auch zu einem technisch überladenen Fahrzeug führen, falls Software und Hardware nicht sauber zusammenspielen.

    Genau deshalb ist ein echter Test wichtiger als jede Produktbeschreibung.

    Fazit: Ein ernsthafter Langstrecken-Scooter mit hohen Ansprüchen

    Der SoFlow SO4 PRO GT 2 gehört auf dem Papier zu den interessantesten neuen Premium-E-Scootern.

    Sein 864-Wh-Wechselakku, die Doppelfederung, 11-Zoll-Reifen und 150 Kilogramm Tragkraft sprechen eine klare Sprache: Dieses Fahrzeug wurde nicht für kurze Spaßfahrten entwickelt, sondern für regelmäßige und längere Nutzung.

    Auch die digitalen Funktionen sind umfangreich. Apple Find My, Android Find Hub, App Lock und Turn-by-Turn-Navigation können den Alltag tatsächlich erleichtern.

    Die 1.600 Watt Spitzenleistung und das angegebene Drehmoment von 70 Nm versprechen eine kräftige Beschleunigung und gute Reserven an Steigungen. Ob der Scooter diese Leistung dauerhaft und kontrolliert auf die Straße bringt, muss sich noch zeigen.

    Die größte Stärke könnte am Ende nicht einmal der Motor sein, sondern das Gesamtpaket aus Reichweite, Komfort und Wechselakku.

    Der größte Nachteil ist das Gewicht. 26 Kilogramm machen den GT 2 zu einem Fahrzeug, das man möglichst ebenerdig abstellen sollte. Für häufiges Treppentragen ist er kaum gedacht.

    Auch der Preis von 1.399 Euro verpflichtet. In dieser Klasse muss SoFlow bei Verarbeitung, Software, Ersatzteilen und Service überzeugen.

    Mein vorläufiges Urteil lautet deshalb: technisch sehr spannend, sinnvoll ausgestattet, aber erst ein realistischer Praxistest wird zeigen, ob aus den starken Daten auch ein wirklich starker E-Scooter wird.

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