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    E-Scooter News

    Segway E-Scooter mit ABE 2026: Alle 13 Modelle im großen Vergleich

    30. Juli 2026
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    Alle 13 Segway E-Scooter mit ABE im Vergleich: Preise, Akkus, Reichweiten, Leistung und meine Einschätzung zu den Änderungen ab 2027.
    Welcher Segway E-Scooter mit Straßenzulassung passt zu dir? Technische Daten, ehrliche Reichweiten und Kaufberatung für 2026 und 2027.
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    Wer sich 2026 einen Segway E-Scooter mit ABE kaufen möchte, steht vor einem Problem, das Segway ein Stück weit selbst geschaffen hat: Die Auswahl ist riesig, die Modellnamen ähneln sich und die technischen Unterschiede sind auf den ersten Blick kaum zu durchschauen. E2 D, E2 D II, E2 Pro D, E3 D, F2 D, F2 Pro D II, F3 Pro D, MAX G3 D, ZT3 Pro D oder doch der fast 40 Kilogramm schwere GT3 D?

    Ganz ehrlich: Ohne Vergleich kann hier kaum noch jemand erkennen, welcher Segway für welchen Einsatzzweck gedacht ist. Hinzu kommt eine noch wichtigere Frage: Welche Modelle besitzen tatsächlich eine Allgemeine Betriebserlaubnis für Deutschland und was passiert mit ihnen, wenn ab 2027 strengere technische Anforderungen für neu produzierte E-Scooter gelten?

    Ich beschäftige mich bei Scooterhelden seit mehr als elf Jahren mit elektrischer Mobilität. In dieser Zeit habe ich viele Segway- und Ninebot-Generationen erlebt. Der MAX G30D wurde praktisch zum Golf unter den E-Scootern: nicht aufregend in jedem Detail, aber robust, weit verbreitet und für viele Menschen der Einstieg in die private Elektromobilität. Inzwischen ist aus dieser übersichtlichen Modellfamilie ein sehr breites Portfolio geworden.

    Für diesen Vergleich habe ich deshalb nicht einfach sämtliche Fahrzeuge mit Segway-Schriftzug zusammengesucht. Entscheidend ist die deutsche Ausführung mit ABE. Stand 30. Juli 2026 werden im offiziellen deutschen Segway-Shop 18 KickScooter angeboten. 13 davon sind deutsche D-Modelle mit Straßenzulassung. Kinderroller sowie Modelle wie GT2P und GT3 Pro ohne D gehören nicht in diese Übersicht, weil sie keine reguläre deutsche ABE-Ausführung darstellen.

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    Was bedeutet das D bei Segway E-Scootern?

    Bei Segway und Ninebot kennzeichnet der Buchstabe D in aller Regel die für Deutschland angepasste Modellversion. Diese fährt maximal 20 km/h, besitzt eine Halterung für das Versicherungskennzeichen und wird mit den zur Fahrzeugidentifikationsnummer gehörenden ABE-Unterlagen ausgeliefert.

    Das ist wichtig, weil ein optisch fast identischer E-Scooter für einen anderen europäischen Markt 25 km/h fahren kann und in Deutschland trotzdem nicht legal im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden darf. Ein F3 Pro E ist deshalb rechtlich nicht automatisch mit einem F3 Pro D gleichzusetzen. Auch eine Begrenzung per App macht aus einem internationalen Modell keine deutsche ABE-Version.

    Die verbindliche Grundlage ist nicht der Produktname im Onlineshop, sondern der genehmigte Fahrzeugtyp. Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht eine Übersicht der erteilten ABE für Elektrokleinstfahrzeuge. Segway bietet außerdem einen eigenen Service zur Anforderung der ABE-Bescheinigung an.

    Mein Rat ist deshalb eindeutig: Beim Kauf müssen die genaue D-Bezeichnung, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer, das Fabrikschild und die Datenbestätigung zusammenpassen. Gerade bei Importangeboten, Marktplatzhändlern oder gebrauchten Fahrzeugen würde ich mich niemals allein auf die Formulierung „mit Straßenzulassung“ verlassen.

    Alle aktuell erhältlichen Segway E-Scooter mit ABE

    Zum Stichtag 30. Juli 2026 umfasst das reguläre deutsche Angebot diese 13 Modelle:

    • Ninebot E2 D
    • Ninebot E2 D II
    • Ninebot E2 Pro D
    • Ninebot E3 D
    • Ninebot E3 Pro D
    • Ninebot F2 D
    • Ninebot F2 D II, im Shop als F2 II D bezeichnet
    • Ninebot F2 Pro D II, im Shop als F2 Pro II D bezeichnet
    • Ninebot F3 D
    • Ninebot F3 Pro D
    • Segway ZT3 Pro D
    • Ninebot MAX G3 D
    • Segway GT3 D

    Die Schreibweise ist unnötig verwirrend. Segway verwendet auf den Produktseiten teilweise „F2 D II“ und im Shop „F2 II D“. Technisch ist damit dieselbe deutsche Modellvariante gemeint. Dasselbe gilt für den F2 Pro D II beziehungsweise F2 Pro II D.

    Der offizielle deutsche Segway-Shop führt daneben den GT3 Pro, den GT2P und verschiedene C2-Kinderroller. Diese Fahrzeuge sind jedoch keine Alternativen mit deutscher ABE. Besonders beim GT3 ist Vorsicht geboten: Der GT3 D ist die legale deutsche 20-km/h-Version. Der deutlich schnellere GT3 Pro ist ein anderes Fahrzeug und gehört nicht ohne Weiteres auf öffentliche Straßen.

    Technische Daten im großen Vergleich

    Die folgenden Preise entsprechen den Angeboten im offiziellen deutschen Segway-Shop am 30. Juli 2026. Aktionspreise können sich jederzeit ändern. Bei der Reichweite handelt es sich um Herstellerwerte, die überwiegend mit 75 Kilogramm Zuladung, warmer Batterie, ebener Strecke und teilweise nur 15 km/h ermittelt wurden.

    Technische Grundlage sind die deutschen Herstellerseiten zur E2-Serie, E3-Serie, F2-Serie, F3-Serie, zum ZT3 Pro D, MAX G3 D und GT3 D. Wo Segways Shop und Produktseite voneinander abweichende Gewichtsangaben nennen, habe ich die ausführliche technische Produktseite verwendet.

    ModellPreis am 30.07.2026AkkuMaximalleistungHersteller-ReichweiteGewichtZuladung
    E2 D299 Euro220 Wh450 W25 kmca. 15,0 kg90 kg
    E2 D II249 Euro220 Wh450 W25 kmca. 16,2 kg90 kg
    E2 Pro D299 Euro275 Wh750 W35 kmca. 18,8 kg100 kg
    E3 D399 Euro276 Wh800 W45 km, davon 37 km bei 20 km/hca. 17,5 kg100 kg
    E3 Pro D449 Euro368 Wh800 W55 kmca. 17,9 kg100 kg
    F2 D349 Euro367 Wh800 W40 kmca. 17,5 kg120 kg
    F2 D II379 Euro367 Wh800 W55 km, davon 45 km im Sportmodusca. 17,3 kg120 kg
    F2 Pro D II499 Euro460 Wh900 W65 km, davon 50 km im Sportmodusca. 17,8 kg120 kg
    F3 D599 Euro477 Wh1.000 W70 kmca. 18,6 kg120 kg
    F3 Pro D649 Euro477 Wh1.200 W70 kmca. 19,3 kg120 kg
    ZT3 Pro D849 Euro597 Wh1.600 W70 kmca. 29,7 kg120 kg
    MAX G3 D999 Euro597 Wh2.000 W80 kmca. 24,6 kg130 kg
    GT3 D1.499 Euro899 Wh2.400 W95 kmca. 39,5 kg150 kg

    Ein wichtiger Punkt wird in solchen Tabellen gern übersehen: Die eKFV begrenzt die Nenndauerleistung eines normalen E-Scooters auf 500 Watt, nicht automatisch jede kurzfristige Spitzenleistung. Deshalb können MAX G3 D und GT3 D legal mit 2.000 beziehungsweise 2.400 Watt maximaler Leistung beworben werden. Diese Peak-Werte beschreiben kurzfristige Reserven und sind nicht mit einer dauerhaft abgegebenen Motorleistung gleichzusetzen.

    Fahrwerk, Bremsen und Reifen im Vergleich

    Reichweite und Wattzahl verkaufen einen E-Scooter. Im Alltag entscheiden jedoch oft Fahrwerk, Reifen und Bremsen darüber, ob man mit dem Fahrzeug gern fährt. Gerade auf deutschem Kopfsteinpflaster, abgesenkten Bordsteinen und beschädigten Radwegen ist eine gute Federung mehr wert als zehn zusätzliche Prospektkilometer.

    ModellFederungBremsenReifen
    E2 Dkeineelektronische Bremse vorn, Trommelbremse hinten8,1 Zoll Innenhohlreifen
    E2 D II27 mm Federweg vornelektronische Bremse vorn, Trommelbremse hinten8,1 Zoll Innenhohlreifen
    E2 Pro Dkeine klassische FederungTrommelbremse vorn, elektronische Bremse hinten10 Zoll schlauchlos
    E3 DElastomerfederung vorn und hintenTrommelbremse vorn, elektronische Bremse hinten10 Zoll schlauchlos
    E3 Pro DElastomerfederung vorn und hintenTrommelbremse vorn, elektronische Bremse hinten10 Zoll schlauchlos
    F2 Dkeine FederungScheibenbremse vorn, elektronische Bremse hinten10 Zoll selbstabdichtend
    F2 D IIDoppelfederung vornScheibenbremse vorn, elektronische Bremse hinten10 Zoll selbstabdichtend
    F2 Pro D IIDoppelfederung vornScheibenbremse vorn, elektronische Bremse hinten10 Zoll selbstabdichtend
    F3 Dhydraulisch vorn, Elastomer hintenScheibenbremse vorn, elektronische Bremse hinten10 Zoll selbstabdichtend
    F3 Pro Dhydraulisch vorn, Elastomer hintenScheibenbremsen vorn und hinten plus E-Bremse10 Zoll selbstabdichtend
    ZT3 Pro DTeleskop-Federung vorn und Federung hintenScheibenbremsen vorn und hinten11 Zoll All-Road, schlauchlos
    MAX G3 Dhydraulische Federung vorn und hintendoppelt wirkende Scheibenbremsen vorn und hinten11 Zoll selbstabdichtend
    GT3 Dhydraulische Federung vorn und hintenScheibenbremsen vorn und hinten11 Zoll selbstabdichtend

    Hier zeigt sich, warum die reine Sortierung nach Preis nicht funktioniert. Der E2 Pro D besitzt beispielsweise größere und angenehmere Reifen sowie den deutlich stärkeren Hinterradantrieb, verzichtet aber auf eine klassische Federung. Der günstigere E2 D II federt immerhin das Vorderrad, rollt jedoch auf kleinen 8,1-Zoll-Innenhohlreifen und ist bei Reichweite und Zuladung klar eingeschränkt.

    Ab der F3-Serie wird das Fahrwerk ernsthaft langstreckentauglich. Der F3 D und der F3 Pro D kombinieren eine hydraulische Vorderradfederung mit einer Elastomer-Dämpfung am Heck. Der MAX G3 D geht noch weiter und setzt auf hydraulische Dämpfung an beiden Achsen. Der ZT3 Pro D besitzt die robustere All-Road-Ausrichtung, während der GT3 D bereits eher wie ein kleiner, auf 20 km/h begrenzter Superscooter wirkt.

    E2 D, E2 D II und E2 Pro D: die günstigen Einsteiger

    Der E2 D ist das Basismodell. 25 Kilometer theoretische Reichweite, 450 Watt maximale Leistung, 90 Kilogramm Zuladung und kleine 8,1-Zoll-Innenhohlreifen grenzen seinen Einsatzzweck klar ein. Für kurze Wege auf ordentlichem Asphalt kann das reichen. Für schwere Fahrer, schlechte Radwege oder längere Pendelstrecken würde ich ihn nicht wählen.

    Der E2 D II ergänzt eine Vorderradfederung mit 27 Millimetern Federweg. Das ist sinnvoll, verändert aber nicht die grundsätzlichen Grenzen des Fahrzeugs. Akku, Motorleistung, Reichweite und maximale Zuladung bleiben auf Einsteigerniveau. Durch die Federung steigt das Gewicht sogar auf rund 16,2 Kilogramm.

    Der E2 Pro D ist innerhalb dieser Klasse das technisch erwachsenere Fahrzeug. Er bietet Hinterradantrieb, 750 Watt maximale Leistung, 10-Zoll-Tubeless-Reifen, Traktionskontrolle, Apple Find My sowie Blinker vorn und hinten. Seine 275 Wh sind weiterhin kein Langstreckenakku, aber die 35 Kilometer Herstellerreichweite sind für typische Stadtfahrten brauchbarer.

    Bei identischem aktuellem Shoppreis von 299 Euro würde ich den E2 Pro D dem alten E2 D eindeutig vorziehen. Gegenüber dem für 249 Euro angebotenen E2 D II hängt die Entscheidung vom Einsatz ab: Wer nur sehr kurze Strecken fährt und möglichst wenig ausgeben möchte, kann den E2 D II nehmen. Wer mehr Leistungsreserve, größere Reifen und das erwachsenere Fahrverhalten sucht, sollte die 50 Euro Aufpreis zum E2 Pro D ernsthaft prüfen.

    E3 D und E3 Pro D: moderner Stadtroller mit Komfort

    Die E3-Serie ist für mich die deutlich interessantere Einstiegsklasse. Beide Modelle bieten 800 Watt maximale Leistung, Hinterradantrieb, 10-Zoll-Reifen, eine Federung an Vorder- und Hinterrad, Blinker sowie das SegRide-Stabilitätssystem.

    Der entscheidende Unterschied steckt im Akku. Der E3 D besitzt 276 Wh und soll bis zu 45 Kilometer bei 15 km/h beziehungsweise 37 Kilometer bei 20 km/h erreichen. Der E3 Pro D kommt mit 368 Wh auf bis zu 55 Kilometer. Gleichzeitig beträgt der offizielle Preisunterschied nur 50 Euro.

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    Genau deshalb ist der normale E3 D schwer zu empfehlen. Wer 399 Euro ausgibt, sollte den E3 Pro D für 449 Euro zumindest gegenrechnen. Rund ein Drittel mehr Akkukapazität für 50 Euro Aufpreis ist ein starkes Argument. Das Fahrzeug wird dadurch nur rund 400 Gramm schwerer.

    Die Einschränkung bleibt die Zuladung von 100 Kilogramm. Das klingt zunächst ausreichend, kann für große Fahrer mit Kleidung, Rucksack und Schloss aber schnell knapp werden. Ich selbst würde mit meiner Größe und meinem praxisüblichen Testgewicht deshalb eher zur F-Serie greifen.

    F2 D, F2 D II und F2 Pro D II: das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

    Der ursprüngliche F2 D wird weiterhin verkauft. Er bietet 367 Wh, 800 Watt maximale Leistung, 120 Kilogramm Zuladung, eine Scheibenbremse vorn, eine elektronische Hinterradbremse und selbstabdichtende 10-Zoll-Reifen. Eine Federung fehlt.

    Für aktuell 349 Euro ist das grundsätzlich kein schlechtes Angebot. Trotzdem wirkt der F2 D inzwischen wie ein Auslaufmodell, denn für nur 30 Euro mehr steht der F2 D II im Shop. Dieser bleibt mit rund 17,3 Kilogramm erstaunlich leicht, besitzt eine Doppelfederung vorn und steigert die Herstellerreichweite von 40 auf 55 Kilometer. Bei 20 km/h nennt Segway noch 45 Kilometer.

    Der F2 Pro D II legt mit 460 Wh, 900 Watt maximaler Leistung, 22 Prozent angegebener Steigfähigkeit und bis zu 65 Kilometern Reichweite nach. Auch hier ist die Reichweite bei 20 km/h mit 50 Kilometern ehrlicher und für die Praxis deutlich relevanter.

    Für 499 Euro ist der F2 Pro D II einer der spannendsten Segway E-Scooter im gesamten Vergleich. Er ist deutlich leichter als MAX G3 D oder ZT3 Pro D, verträgt 120 Kilogramm Zuladung und bietet bereits eine brauchbare Federung. Was fehlt, ist eine Hinterradfederung. Wer regelmäßig sehr schlechte Wege fährt, wird beim F3 Pro D mehr Komfort erhalten.

    Wenn das Budget bei 500 Euro endet, wäre der F2 Pro D II meine erste Wahl. Wer möglichst günstig ein 120-Kilogramm-Modell sucht, sollte den F2 D II nehmen. Den alten F2 D würde ich nur dann kaufen, wenn sein Preis deutlich unter dem des Nachfolgers liegt.

    F3 D und F3 Pro D: der aktuelle Sweet Spot

    Der F3 D und der F3 Pro D teilen sich den 477-Wh-Akku, die angegebene Reichweite von bis zu 70 Kilometern, die Vollfederung, 10-Zoll-Reifen und 120 Kilogramm Zuladung. Der F3 D bietet bis zu 1.000 Watt maximale Leistung und eine Scheibenbremse vorn in Kombination mit der elektronischen Hinterradbremse.

    Der F3 Pro D erhöht die maximale Leistung auf 1.200 Watt und ergänzt hinten eine mechanische Scheibenbremse. Damit stehen zwei mechanische Scheibenbremsen plus elektronische Verzögerung am Hinterrad zur Verfügung. Bei nur 50 Euro Preisunterschied ist der Pro für mich die logischere Wahl.

    Diese Einschätzung wird durch einen sehr aktuellen unabhängigen Test gestützt. Der ADAC hat zehn E-Scooter der Mittelklasse geprüft und den F3 Pro D am 28. Juli 2026 mit der Gesamtnote 2,0 zum Testsieger erklärt. Gelobt wurden unter anderem der leistungsstarke Motor, das präzise Ansprechverhalten der Bremsen, der Komfort, die Beleuchtung und die App. Kritisiert wurden die lange Ladezeit von 8 Stunden und 15 Minuten sowie ein etwas schwammiges Fahrgefühl. Den vollständigen Messwertvergleich findet ihr beim ADAC-Test des Segway Ninebot F3 Pro D.

    Besonders aufschlussreich ist die Reichweite. Segway nennt 70 Kilometer. Der ADAC ermittelte mit 90 Kilogramm Last, Licht und voller Fahrgeschwindigkeit 38,7 Kilometer. Das ist kein Beweis dafür, dass Segway falsch misst. Es zeigt aber, wie weit ein unter Idealbedingungen bestimmter Herstellerwert vom echten Alltag entfernt sein kann.

    Für eine realistische Kaufentscheidung würde ich beim F3 Pro D eher mit 35 bis 45 Kilometern planen. Leichte Fahrer bei warmem Wetter können mehr schaffen. Große und schwere Fahrer, niedrige Temperaturen, Steigungen, Reifendruckverlust und häufiges Beschleunigen reduzieren die Reichweite.

    Für mich ist der F3 Pro D aktuell der beste Allrounder im Segway-Programm. Er bleibt mit rund 19 Kilogramm noch transportierbar, ist komfortabel, kräftig und ausreichend weitreichend. Wer regelmäßig Treppen überwinden muss, wird allerdings auch diese 19 Kilogramm irgendwann verfluchen.

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    ZT3 Pro D: robustes Design, aber kein echter Geländeroller

    Der ZT3 Pro D sieht nach Offroad aus. Mit 11-Zoll-All-Road-Reifen, kräftigem Fahrwerk, 597-Wh-Akku, 1.600 Watt maximaler Leistung und Scheibenbremsen an beiden Rädern ist er deutlich robuster als die F-Serie.

    Trotzdem würde ich den Begriff Offroad mit Vorsicht verwenden. Mit einem E-Scooter darf man nicht beliebig Waldwege, Trails oder Privatflächen befahren. Außerdem begrenzen die kleinen Räder und die stehende Fahrposition den sicheren Geländeeinsatz. Der ZT3 Pro D ist für mich eher ein All-Road-Pendler für schlechte Wege, Kopfsteinpflaster und feste Schotterstrecken.

    Sein größter Nachteil ist das Gewicht von rund 29,7 Kilogramm. Das ist nicht mehr der Scooter, den man bequem in den dritten Stock trägt. Auch für Bahnpendler ist er nur eingeschränkt geeignet.

    Spannend ist der Preisvergleich zum MAX G3 D. Der ZT3 Pro D kostet aktuell 849 Euro, der MAX G3 D 999 Euro. Der ZT3 bietet das aggressivere Design und die gröberen Reifen. Der MAX G3 ist leichter, stärker, weiterreichend und erlaubt 130 statt 120 Kilogramm Zuladung. Wer nicht regelmäßig auf sehr rauem Untergrund fährt, bekommt mit dem MAX G3 D das rundere Gesamtpaket.

    MAX G3 D: der moderne Nachfolger des G30D

    Der MAX G3 D ist das Modell, das am ehesten in die Fußstapfen des legendären G30D treten kann. Der 597-Wh-Akku soll bis zu 80 Kilometer ermöglichen, die maximale Leistung liegt bei 2.000 Watt und die Zuladung bei 130 Kilogramm.

    Dazu kommen 11-Zoll-Selbstabdichtungsreifen, hydraulische Federung vorn und hinten sowie doppelt wirkende Scheibenbremsen an beiden Rädern. Mit rund 24,6 Kilogramm ist der MAX G3 D zwar kein Leichtgewicht, bleibt aber erheblich handlicher als ZT3 Pro D und GT3 D.

    Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Anschluss für den optionalen 468-Wh-Zusatzakku. Segway nennt mit externer Batterie bis zu 120 Kilometer bei 20 km/h. Der Zusatzakku wird separat verkauft und erhöht Preis sowie Gewicht. Trotzdem ist das Konzept interessant, weil Käufer die Reichweite später erweitern können, anstatt direkt einen noch schwereren Scooter kaufen zu müssen.

    Meine Kritik richtet sich vor allem an den Preis. 999 Euro sind viel Geld für einen auf 20 km/h begrenzten E-Scooter. Für Pendler mit langen Strecken, höherem Körpergewicht und schlechten Radwegen kann sich das lohnen. Wer täglich nur fünf Kilometer fährt, bezahlt dagegen für Reserven, die er kaum nutzt.

    GT3 D: maximaler Aufwand für 20 km/h

    Der GT3 D ist das Extrem im deutschen Segway-Programm. 899 Wh Akku, 2.400 Watt maximale Leistung, hydraulische Federung, 11-Zoll-Reifen, 150 Kilogramm Zuladung und bis zu 95 Kilometer Herstellerreichweite lesen sich beeindruckend.

    Ebenso beeindruckend sind jedoch 39,5 Kilogramm Gewicht und 1.499 Euro Preis. Das Fahrzeug ist kaum noch sinnvoll tragbar. Wer keinen ebenerdigen Stellplatz, keine Garage oder einen ausreichend großen Aufzug besitzt, sollte sich den Kauf sehr genau überlegen.

    Hinzu kommt die deutsche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 km/h. Die Leistungsreserven helfen beim Beschleunigen und an Steigungen, aber sie machen aus dem GT3 D kein schnelleres Fahrzeug. Das Verhältnis aus Masse, Leistung und Endgeschwindigkeit wirkt deshalb zwangsläufig absurd.

    Trotzdem hat der GT3 D eine Zielgruppe. Schwere Fahrer profitieren von 150 Kilogramm Zuladung. Wer maximalen Federungskomfort, hohe Reichweite und eine sehr stabile Plattform sucht und das Fahrzeug nicht tragen muss, bekommt hier Segways technisches Spitzenmodell mit ABE.

    Noch einmal der wichtige Warnhinweis: GT3 D und GT3 Pro sind nicht dasselbe. Der im deutschen Shop ebenfalls angebotene GT3 Pro für 2.599 Euro ist keine deutsche ABE-Version. Ein vermeintlich stärkeres Schnäppchen kann rechtlich sehr schnell zum teuren Standzeug werden.

    Wie realistisch sind Segways Reichweitenangaben?

    Fast alle Hersteller testen Reichweiten unter optimierten Bedingungen. Segway nennt häufig 75 Kilogramm Fahrergewicht, 25 Grad Celsius, ebenen Asphalt und 15 km/h. Diese Werte sind technisch vergleichbar, aber sie entsprechen selten einem normalen Pendelalltag.

    Der aktuelle ADAC-Test macht die Größenordnung sichtbar. Beim F3 Pro D standen 70 Kilometer Herstellerangabe am Ende 38,7 gemessenen Kilometern gegenüber. Getestet wurde mit 90 Kilogramm Last, Licht und voller Geschwindigkeit. Genau so entstehen die Unterschiede, die Käufer später als Enttäuschung wahrnehmen.

    Ich würde bei den meisten Modellen grob 55 bis 70 Prozent der Eco-Herstellerreichweite als realistische Planung ansetzen. Das ist keine feste Messregel. Bei Kälte, Gegenwind, Steigungen und hohem Fahrergewicht kann es weniger sein. Bei leichter Last, warmer Batterie und defensiver Fahrweise kann es mehr sein.

    Besonders kritisch sehe ich Angaben wie 70, 80 oder 95 Kilometer, wenn nicht direkt daneben steht, dass dieser Wert bei 15 km/h ermittelt wurde. Wer einen 20-km/h-Scooter kauft, möchte normalerweise wissen, wie weit er bei 20 km/h kommt.

    Welcher Segway E-Scooter passt zu wem?

    Für sehr kurze Stadtwege und ein möglichst kleines Budget ist der E2 D II ausreichend. Er ist günstig, besitzt Blinker und federt zumindest vorn. Seine kleinen Reifen, 90 Kilogramm Zuladung und geringe Reichweite bleiben klare Grenzen.

    Der E2 Pro D ist der bessere günstige Alltagsroller, wenn eine klassische Federung nicht zwingend notwendig ist. Er bietet Hinterradantrieb, größere Reifen und deutlich mehr Leistung.

    Der E3 Pro D ist mein Tipp für Fahrer bis 100 Kilogramm, die einen komfortablen und noch gut tragbaren Stadtroller suchen. Gegenüber dem E3 D rechtfertigt der größere Akku den kleinen Aufpreis.

    Der F2 D II ist der vernünftige Pendler unter 400 Euro. Der F2 Pro D II ist für mich der Preis-Leistungs-Sieger bis 500 Euro.

    Der F3 Pro D ist der beste Allrounder. Vollfederung, zwei mechanische Scheibenbremsen, 1.200 Watt Spitzenleistung, 120 Kilogramm Zuladung und das gute ADAC-Ergebnis bilden ein sehr ausgewogenes Paket.

    Der ZT3 Pro D passt zu schlechten Wegen und Fahrern, denen das robuste Design wichtiger ist als Gewicht und maximale Alltagseffizienz.

    Der MAX G3 D ist die Empfehlung für lange Pendelstrecken, höheres Fahrergewicht und maximale Reichweitenflexibilität unterhalb der Superscooter-Klasse.

    Der GT3 D ist ein Spezialist für Fahrer bis 150 Kilogramm, die das Fahrzeug ebenerdig abstellen können und bewusst maximalen Komfort kaufen.

    Beliebte ältere Segway-Modelle mit ABE bleiben legal

    Diese Übersicht konzentriert sich auf die am Stichtag im offiziellen deutschen Shop angebotenen D-Modelle. Auf dem Gebrauchtmarkt und bei einzelnen Händlern findet man weiterhin ältere Segway E-Scooter mit gültiger ABE, darunter MAX G30D, MAX G30D II, MAX G30LD, MAX G2 D, Air T15D, E22D, E25D, E45D, D28D, D38D, F20D, F30D, F40D, F40D II, F2 Plus D, F2 Pro D, P65D und GT1D.

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    Diese Fahrzeuge verlieren ihre Betriebserlaubnis nicht automatisch, nur weil ein Nachfolger erscheint oder sich die technischen Anforderungen 2027 ändern. Entscheidend ist, dass das konkrete Fahrzeug unverändert dem genehmigten Typ entspricht, die Datenbestätigung vorhanden ist und eine gültige Haftpflichtversicherung besteht.

    Gerade der MAX G2 D und der MAX G30D II bleiben als Gebrauchtfahrzeuge interessant. Ich würde vor dem Kauf allerdings Akku, Lenkkopflager, Faltmechanismus, Reifen, Bremsen und Ladegerät sorgfältig prüfen. Eine gültige ABE ersetzt keine technische Zustandsprüfung.

    Was ändert sich für Segway E-Scooter ab 2027?

    Ab 2027 gelten für neu produzierte Elektrokleinstfahrzeuge strengere technische Anforderungen. Das Bundesverkehrsministerium nennt verpflichtende Fahrtrichtungsanzeiger, angepasste Batteriesicherheit nach DIN EN 50604-1, zusätzliche Prüfungen des Ständers, eine Nassbremsprüfung und eine erweiterte fahrdynamische Prüfung. Mehrachsige E-Scooter müssen außerdem voneinander unabhängige Vorder- und Hinterradbremsen besitzen. Die Details erklärt das Ministerium in seinen FAQ zur Novelle der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung.

    Für bereits gekaufte Segway E-Scooter besteht Bestandsschutz. Sie müssen nicht nachgerüstet werden. Ein MAX G30D II, F2 D oder E2 D darf also auch nach 2027 weiter genutzt werden, sofern er seine gültige ABE besitzt, nicht unzulässig verändert wurde und versichert ist.

    Für Segway als Hersteller ist die Lage anspruchsvoller. Modelle, die ab Baujahr 2027 weiter produziert werden, müssen die neuen Anforderungen nachweisen. Bei weitergeführten Typen kann dafür ein Nachtrag zur ABE notwendig werden.

    Fast alle aktuellen D-Modelle besitzen bereits integrierte Blinker. Das ist ein klarer Vorteil. Trotzdem wäre es unseriös, sie pauschal als vollständig „2027-ready“ zu bezeichnen. Die neuen Regeln verlangen unter anderem eine optische und akustische Rückmeldung der Blinkerfunktion. Bei Blinkern an den Lenkerenden muss außerdem verhindert werden, dass sie unbeabsichtigt durch die Hände verdeckt werden.

    Auch ein vorhandenes Batteriemanagementsystem ist nicht automatisch der Nachweis, dass die Batterie alle ab 2027 geforderten Prüfungen erfüllt. Entscheidend wird die aktualisierte Genehmigung des konkreten Typs sein.

    Meine Prognose für das Segway-Programm 2027

    Offiziell bestätigte deutsche Segway-Neuheiten für das Modelljahr 2027 liegen zum Stichtag 30. Juli 2026 noch nicht vor. Alles, was darüber hinausgeht, ist deshalb eine begründete Prognose und keine Produktankündigung.

    Ich erwarte, dass Segway sein Sortiment strafft. E2 D und E2 D II stehen technisch sehr dicht beieinander und werden von der moderneren E3-Serie bedrängt. Auch der ursprüngliche F2 D hat neben F2 D II und F2 Pro D II kaum noch eine klare Rolle. Solche Überschneidungen sind für Kunden verwirrend und für Händler teuer.

    Die E3- und F3-Baureihen dürften 2027 das Kernprogramm bilden. Sie sind modern, bereits mit Blinkern ausgestattet und decken den relevanten Preisbereich zwischen rund 400 und 700 Euro ab. Denkbar sind kleine technische Anpassungen für die neue Genehmigung, ohne dass Segway dafür komplett neue Produktnamen benötigt.

    Der MAX G3 D dürfte ebenfalls bleiben. Das Modell ist jung, leistungsstark und mit dem optionalen Zusatzakku modular aufgebaut. Genau diese Erweiterbarkeit könnte in Zukunft wichtiger werden. Statt immer größere fest eingebaute Akkus zu verbauen, kann Segway Reichweite als Zubehör anbieten.

    Beim ZT3 Pro D und GT3 D rechne ich mit einer längeren Laufzeit als Nischenmodelle. Beide geben Segway ein starkes Markenbild, verkaufen sich wegen Gewicht und Preis aber vermutlich in deutlich kleineren Stückzahlen als E3, F2 oder F3.

    Spannend wird die Frage, ob Segway 2027 eine neue leichte Premiumklasse bringt. Der Markt braucht aus meiner Sicht nicht noch mehr 30- bis 40-Kilogramm-Scooter. Gefragt wäre vielmehr ein vollgefederter E-Scooter unter 20 Kilogramm, mit mindestens 500 Wh, zwei guten mechanischen Bremsen, 120 bis 150 Kilogramm Zuladung und einer realistischen Reichweite von 45 bis 60 Kilometern bei voller Geschwindigkeit.

    Außerdem dürfte die Ladezeit stärker in den Fokus rücken. Der ADAC kritisierte beim F3 Pro D mehr als acht Stunden. Wenn Wettbewerber vergleichbare Akkus in vier bis fünf Stunden laden, kann Segway sich auf Dauer nicht allein mit Reichweitenmarketing und App-Funktionen verteidigen.

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    Ich rechne zudem mit präziseren Angaben für die Reichweite bei 20 km/h. Die neue Generation nennt solche Werte bereits häufiger zusätzlich zur Eco-Reichweite. Das ist gut, sollte aber bei jedem Modell Standard werden.

    Sollte man 2026 kaufen oder bis 2027 warten?

    Wer jetzt einen passenden Segway mit ABE braucht, muss nicht aus Angst vor 2027 warten. Bestehende Fahrzeuge dürfen weiter gefahren werden und müssen nicht nachgerüstet werden. Die gesetzlichen Änderungen machen einen 2026 gekauften E-Scooter nicht wertlos.

    Warten kann sich trotzdem lohnen, wenn man keinen Zeitdruck hat. Ende 2026 könnten ältere Modelle stärker reduziert werden. Gleichzeitig werden wir sehen, welche Baureihen Segway mit aktualisierter ABE in das Jahr 2027 übernimmt.

    Ich würde die Entscheidung nicht allein vom Modelljahr abhängig machen. Viel wichtiger sind Körpergewicht, Streckenlänge, Untergrund, Treppen, Stellplatz, Ladezeit und Servicezugang. Ein günstiger GT3 D ist kein Schnäppchen, wenn er jeden Tag vier Etagen getragen werden muss. Ein leichter E2 D ist keine gute Wahl, wenn Fahrer und Gepäck bereits an der Zuladungsgrenze liegen.

    Vor dem Kauf sollte man außerdem prüfen, ob das Angebot tatsächlich die deutsche D-Version umfasst und ob ABE-Datenbestätigung, Ladegerät sowie Garantiebedingungen enthalten sind. Importmodelle mit App-Begrenzung sind keine Alternative.

    Aktuelle Tests und Praxiserfahrungen veröffentlichen wir regelmäßig bei Scooterhelden auf YouTube. Wer unsere unabhängige Arbeit langfristig unterstützen möchte, kann Kanalmitglied werden. Laufende Angebote findet ihr gesammelt bei Scooterhelden NEWS & GUTSCHEINE.

    Fazit: Der F3 Pro D ist der beste Allrounder, aber nicht für jeden

    Segway bietet 2026 eines der breitesten E-Scooter-Programme mit deutscher ABE. Mehr Auswahl bedeutet jedoch nicht automatisch eine bessere Kaufentscheidung. Einige Modelle überschneiden sich stark, ältere Generationen werden parallel zu ihren Nachfolgern verkauft und die Modellnamen sind unnötig kompliziert.

    Unter 300 Euro ist der E2 Pro D das technisch interessantere Angebot, sofern man auf eine klassische Federung verzichten kann. Bis 400 Euro überzeugt der F2 D II. Bis 500 Euro halte ich den F2 Pro D II für besonders stark.

    Der F3 Pro D ist für mich der beste Kompromiss aus Leistung, Komfort, Gewicht und Sicherheit. Der aktuelle ADAC-Testsieg bestätigt viele seiner Qualitäten. Gleichzeitig zeigt die gemessene Reichweite von 38,7 Kilometern, warum wir Herstellerangaben nie ungeprüft übernehmen sollten.

    Der MAX G3 D ist der moderne Langstrecken-Segway. Der ZT3 Pro D richtet sich an schlechte Wege und Designfans. Der GT3 D ist technisch faszinierend, aber mit fast 40 Kilogramm und 1.499 Euro nur für eine kleine Zielgruppe wirklich sinnvoll.

    Mit Blick auf 2027 ist Segway besser vorbereitet als viele Hersteller, weil Blinker bei den aktuellen D-Modellen bereits selbstverständlich sind. Ob einzelne Fahrzeuge ohne Änderung weiterproduziert werden können, entscheidet jedoch nicht die Ausstattungsliste, sondern die aktualisierte ABE nach den neuen Prüfanforderungen.

    Mein Wunsch an Segway wäre für 2027 deshalb weniger Modellchaos und mehr Klarheit: realistische Reichweiten bei 20 km/h, kürzere Ladezeiten, nachvollziehbare Ersatzteilversorgung und ein leichter, vollgefederter Premium-Pendler. Noch mehr Peak-Leistung allein braucht der deutsche Markt bei 20 km/h nicht.

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