MapFour Roam vorgestellt: Vollgefedertes Trekking-E-Bike mit 100 Nm und 720-Wh-Akku
Mit dem neuen MapFour Roam kommt ein Trekking-E-Bike auf den Markt, das sich bewusst nicht zwischen komfortablem Tourenrad, alltagstauglichem Pendler-Bike und leichtem SUV-E-Bike entscheiden möchte. Stattdessen versucht MapFour, diese Einsatzbereiche in einem einzigen Modell zusammenzubringen.
Das Konzept klingt auf dem Papier ausgesprochen interessant: Vollfederung, 100 Nm Drehmoment, ein 720-Wh-Akku, Carbonriemen, Shimano-Nexus-5-Nabenschaltung und ein digitales Sicherheitssystem mit GPS-Tracking, Bewegungsalarm und Smartphone-Anbindung.
Der reguläre Verkaufspreis liegt bei 2.799 Euro. Während der Einführungsaktion wird das MapFour Roam für 2.599 Euro angeboten. Mit unserem exklusiven Rabattcode Scooterhelden soll sich der Preis sogar auf 2.399 Euro reduzieren. Zusätzlich gehören während der Launch-Aktion ein Frontkorb und eine Gepäckträgertasche im Gesamtwert von rund 90 Euro zum Angebot.
🔥 MapFour Roam Launch-Angebot
MapFour Roam mit Diamantrahmen:
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MapFour Roam ST als Tiefeinsteiger:
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Exklusiver Rabattcode: Scooterhelden
Der Code ist nach den uns vorliegenden Aktionsbedingungen bis zum 4. September gültig und ausschließlich beim Kauf des MapFour Roam beziehungsweise Roam ST einsetzbar.
Ich habe mir das neue Trekking-E-Bike genauer angesehen. Dabei interessiert mich nicht nur, welche Zahlen MapFour auf die Produktseite schreibt. Entscheidend ist vielmehr, ob das Gesamtkonzept tatsächlich sinnvoll ist und ob man für 2.399 Euro ein überzeugendes Trekking-E-Bike bekommt.
Warum das MapFour Roam interessant ist
Der Markt für E-Bikes ist mittlerweile riesig. Es gibt günstige City-E-Bikes, sportliche E-Mountainbikes, schwere SUV-E-Bikes und klassische Trekkingräder, die seit Jahren nach einem sehr ähnlichen Prinzip gebaut werden.
Viele Trekking-E-Bikes besitzen einen ungefederten Hinterbau und lediglich eine einfache Federgabel. Das reicht für Asphalt, gut ausgebaute Radwege und gelegentliche Schotterstrecken normalerweise aus.
Wer jedoch regelmäßig längere Strecken fährt, schlechte Radwege nutzt oder auf Wald- und Feldwegen unterwegs ist, kennt das Problem: Jeder Schlag wird über das Hinterrad an den Fahrer weitergegeben. Nach 50 oder 80 Kilometern können genau diese kleinen Vibrationen unangenehmer werden als ein einzelnes großes Schlagloch.
MapFour setzt deshalb auf eine vollständige Federung. Vorne arbeitet eine hydraulische Federgabel mit 100 Millimetern Federweg. Am Hinterrad kommt ein Viergelenk-Hinterbau mit 60 Millimetern Federweg zum Einsatz. Genau diese Kombination hebt das Roam von vielen klassischen Trekking-E-Bikes ab.
Das Roam ist damit kein reinrassiges Enduro- oder Downhill-Bike. Das möchte es auch gar nicht sein. Die Federung soll nicht möglichst hohe Sprünge abfangen, sondern Vibrationen und Schläge auf langen Touren reduzieren.
Aus meiner Sicht ist das ein sinnvoller Ansatz. Ein Trekkingrad muss nicht extrem sportlich sein. Es muss vor allem nach mehreren Stunden noch bequem bleiben.
Zwei Rahmenvarianten: Roam und Roam ST
MapFour bietet das Fahrrad in zwei Versionen an. Das normale MapFour Roam besitzt einen klassischen Diamantrahmen. Das MapFour Roam ST ist als Tiefeinsteiger ausgeführt.
Technik und Grundkonzept sind weitgehend identisch. Die Entscheidung hängt deshalb hauptsächlich davon ab, welche Rahmenform besser zum Fahrer und zum geplanten Einsatzzweck passt.
Der Diamantrahmen wirkt sportlicher und dürfte besonders Fahrer ansprechen, die ein klassisches Trekkingrad suchen. Der Tiefeinsteiger ermöglicht dagegen ein deutlich bequemeres Auf- und Absteigen.
Gerade bei einem vollgefederten Trekking-E-Bike halte ich den Tiefeinsteiger für ausgesprochen interessant. Das Roam richtet sich schließlich nicht nur an sportliche Fahrer. Es soll auch Menschen ansprechen, die lange und komfortabel fahren möchten.
Ein tiefer Einstieg ist keineswegs nur eine Lösung für ältere Menschen. Wer Gepäcktaschen auf dem Gepäckträger transportiert, ein Kind mitnimmt oder an einer Steigung anhalten muss, weiß den erleichterten Einstieg schnell zu schätzen.
Zur Auswahl stehen unter anderem die Farben Space Grey und Mitternachtsblau.
Vollfederung beim Trekking-E-Bike: sinnvoll oder übertrieben?
Bei einem Mountainbike wird eine Vollfederung kaum noch infrage gestellt. Bei Trekking-E-Bikes sieht die Sache anders aus. Viele Hersteller verzichten weiterhin auf einen gefederten Hinterbau.
Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Eine Vollfederung macht ein Fahrrad schwerer, technisch komplexer und häufig auch teurer. Außerdem benötigt der Hinterbau Platz, der bei klassischen Rahmenkonzepten für einen großen Akku oder eine besonders einfache Gepäckträgerkonstruktion genutzt werden könnte.
MapFour nimmt diese Nachteile bewusst in Kauf.
Der Hersteller erklärt, dass das Federungssystem nicht anhand kurzer Probefahrten, sondern mit Blick auf lange Strecken abgestimmt wurde. Dabei sei untersucht worden, wie sich wiederholte Vibrationen, Schläge und Belastungen über mehrere Stunden auf Fahrer und Fahrrad auswirken.
Das klingt plausibel. Trotzdem würde ich nicht automatisch behaupten, dass ein Fully grundsätzlich besser als ein Hardtail ist.
Eine schlecht abgestimmte Vollfederung kann schwammig wirken und beim Treten unnötig Energie aufnehmen. Eine gute Starr- oder Hardtail-Konstruktion kann dagegen überraschend komfortabel sein, wenn Reifen, Sattel und Rahmengeometrie passen.
Beim MapFour Roam entscheidet deshalb die Abstimmung. Die reine Existenz eines Hinterbaudämpfers garantiert noch kein gutes Fahrgefühl.
Das Prinzip gefällt mir dennoch. Gerade auf schlechten Radwegen, Kopfsteinpflaster, Schotter und Waldwegen kann ein gefederter Hinterbau den Komfort deutlich erhöhen. Menschen mit Rückenproblemen oder empfindlichen Handgelenken könnten ebenfalls profitieren.
Wichtig ist allerdings eine realistische Erwartung: Das Roam ist ein Trekking-Fully und kein vollwertiges E-Mountainbike für extreme Trails.
100 Nm Mivice-Mittelmotor
Beim Antrieb setzt MapFour auf einen Mivice-X700-Mittelmotor mit 36 Volt und einem maximalen Drehmoment von 100 Nm. Die Unterstützung wird über einen Drehmomentsensor gesteuert.
100 Nm sind für ein Trekking-E-Bike eine ordentliche Ansage.
Damit bewegt sich das Roam leistungsmäßig deutlich oberhalb vieler einfacher City-E-Bikes. Gerade an steilen Anstiegen, bei hohem Fahrergewicht oder mit Gepäck sollte diese Kraftreserve spürbar sein.
Entscheidend ist jedoch nicht nur der maximale Drehmomentwert. Mindestens genauso wichtig ist, wie kontrolliert der Motor seine Leistung abgibt.
Ein Motor kann auf dem Papier 100 Nm besitzen und sich trotzdem unharmonisch fahren. Setzt die Unterstützung zu plötzlich ein, kann das auf losem Untergrund sogar unangenehm werden. Ein gut abgestimmter Drehmomentsensor sollte dagegen erfassen, wie stark der Fahrer in die Pedale tritt, und die Motorleistung entsprechend dosieren.
MapFour verspricht eine natürliche, kontrollierte und berechenbare Kraftentfaltung. Das muss ein ausführlicher Praxistest zeigen.
Grundsätzlich passt ein kräftiger Mittelmotor gut zum Roam. Das Fahrrad ist für längere Strecken, wechselnden Untergrund und Gepäck gedacht. Genau dort ist ein hohes Drehmoment hilfreicher als bei einem leichten City-Bike, das hauptsächlich auf flachen Straßen gefahren wird.
720-Wh-Akku und bis zu 150 Kilometer Reichweite
Der Akku besitzt eine Kapazität von 720 Wh. Verbaut werden laut Hersteller LG-21700-Zellen sowie ein Batteriemanagementsystem. Technisch handelt es sich um einen 36-Volt-Akku mit 20 Ah.
MapFour nennt eine maximale Reichweite von bis zu 150 Kilometern im Eco-Modus.
An dieser Stelle muss man wie immer ehrlich bleiben: Eine Herstellerreichweite ist kein Versprechen für den Alltag.
Die tatsächlich erreichbare Distanz hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:
- Fahrergewicht
- Unterstützungsstufe
- Temperatur
- Wind
- Reifendruck
- Untergrund
- Steigungen
- Gepäck
- Fahrgeschwindigkeit
- Häufigkeit des Anfahrens
150 Kilometer dürften deshalb nur unter günstigen Bedingungen erreichbar sein. Bei kräftiger Unterstützung, hohem Fahrergewicht und hügeliger Strecke wird die Reichweite deutlich niedriger ausfallen.
Trotzdem ist ein 720-Wh-Akku eine solide Grundlage. Selbst wenn das Fahrrad im realen Alltag statt 150 Kilometern beispielsweise 80 bis 110 Kilometer schafft, wäre das für viele Nutzer vollkommen ausreichend.
Genau das würde ich in einem echten Reichweitentest prüfen. Ich selbst bringe mit Kleidung und Ausrüstung ein deutlich höheres Systemgewicht auf das Fahrrad als ein leichter Testfahrer. Solche Tests sind häufig wesentlich aussagekräftiger als Reichweitenangaben unter Laborbedingungen.
Vollständiges Laden in rund zwei Stunden
Besonders auffällig ist das mitgelieferte 8-A-Ladegerät. MapFour gibt an, dass der Akku damit innerhalb von ungefähr zwei Stunden vollständig geladen werden kann. Zum Lieferumfang gehört ein Ladegerät mit 42 Volt und 8 Ampere.
Das ist erheblich schneller als bei vielen anderen E-Bikes.
Klassische Ladegeräte arbeiten häufig mit zwei bis vier Ampere. Bei einem großen Akku kann eine vollständige Ladung dann fünf bis acht Stunden dauern.
Ein 8-A-Ladegerät ist vor allem auf längeren Touren interessant. Während einer ausgedehnten Mittagspause könnte ein erheblicher Teil der Akkukapazität nachgeladen werden. Auch bei Reisen mit mehreren Tagesetappen ist eine kurze Ladezeit ein echter Vorteil.
Ganz unkritisch sehe ich das Thema trotzdem nicht.
Schnelles Laden erzeugt höhere thermische und elektrische Belastungen. Ein gutes Batteriemanagementsystem muss Temperatur, Zellspannung und Ladestrom zuverlässig überwachen. MapFour verweist ausdrücklich auf ein intelligentes Batteriemanagement. Wie sich Akku und Ladegerät langfristig verhalten, lässt sich aber erst nach längerer Nutzung beurteilen.
Für den Alltag wäre eine zusätzliche, langsamere Lademöglichkeit durchaus sinnvoll. Wer das Fahrrad über Nacht lädt, benötigt keine zwei Stunden Ladezeit. Eine schonendere Ladung mit geringerem Strom könnte langfristig Vorteile für den Akku bieten.
Carbonriemen statt klassischer Fahrradkette
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Carbonriemen. Dieser arbeitet zusammen mit einer Shimano-Nexus-5-Nabenschaltung.
Riemenantriebe haben im Alltag mehrere Vorteile. Sie benötigen kein klassisches Kettenöl, verschmutzen die Hosenbeine deutlich weniger und arbeiten meist sehr leise. Außerdem fällt ein großer Teil der typischen Kettenpflege weg.
Gerade bei einem Trekking- und Alltagsrad ist das attraktiv.
Wer regelmäßig bei Regen, auf staubigen Waldwegen oder im Winter fährt, kennt den Wartungsaufwand einer Fahrradkette. Sie muss gereinigt, geschmiert und irgendwann ersetzt werden.
Der Begriff „wartungsfrei“ wäre beim Riemenantrieb dennoch übertrieben. Auch ein Riemen muss korrekt gespannt sein. Lager, Ritzel, Nabenschaltung und weitere Komponenten benötigen weiterhin Pflege.
Die Kombination mit einer gekapselten Nabenschaltung ist trotzdem überzeugend. Die Shimano Nexus 5 ist speziell für E-Bikes interessant, weil sie auf vergleichsweise hohe Belastungen ausgelegt ist.
Fünf Gänge klingen zunächst nach wenig. Ein gutes Übersetzungsspektrum ist jedoch wichtiger als eine möglichst große Zahl auf dem Datenblatt. Bei einem kräftigen Mittelmotor werden nicht zwingend zehn oder zwölf Gänge benötigt.
Kritisch prüfen würde ich, wie gut die Abstufung bei steilen Anstiegen und bei höheren Trittfrequenzen funktioniert. Besonders mit Gepäck muss der kleinste Gang leicht genug übersetzt sein.
RideGuard: GPS, Bewegungsalarm und digitale Verriegelung
Mit RideGuard möchte MapFour das Roam nicht nur komfortabel, sondern auch intelligent machen.
Das System verbindet nach Herstellerangaben mehrere Funktionen:
- GPS-Tracking
- Bewegungsalarm
- Geo-Fencing
- 24/7-Überwachung
- App-Anbindung
- Routenplanung
- Navigation über das Fahrrad-Display
- digitale Ver- und Entriegelung per Smartphone
Die Route kann in der MapFour-App geplant und anschließend auf das zentrale Display übertragen werden. Außerdem lässt sich das Fahrrad über das Smartphone verriegeln oder entriegeln.
Solche Funktionen werden bei hochwertigen E-Bikes immer wichtiger. Ein Fahrrad für 2.399 oder 2.799 Euro ist ein attraktives Diebstahlziel. Ein unsichtbar integriertes GPS-System kann deshalb sinnvoller sein als ein nachträglich montierter Tracker.
Man darf sich davon allerdings keine falsche Sicherheit versprechen.
GPS-Tracking verhindert nicht, dass ein Fahrrad gestohlen wird. Es kann lediglich dabei helfen, den Standort nachzuvollziehen. Ein hochwertiges mechanisches Schloss bleibt zwingend notwendig.
Auch die digitale Verriegelung ersetzt nach meinem Verständnis kein solides Fahrradschloss. Sie sperrt gegebenenfalls Antrieb oder Elektronik, hält einen Dieb aber nicht davon ab, das Fahrrad in einen Transporter zu laden.
Interessant ist außerdem die Frage nach den laufenden Kosten. Viele vernetzte Fahrräder benötigen für Mobilfunkverbindung, Tracking oder zusätzliche App-Dienste irgendwann ein Abonnement. In den vorliegenden Angaben wird nicht eindeutig erklärt, welche Funktionen dauerhaft kostenlos bleiben.
Genau hier sollte MapFour transparent kommunizieren. Käufer müssen vor der Bestellung wissen, ob RideGuard nach ein oder zwei Jahren zusätzliche Gebühren verursacht.
Navigation auf dem 3,5-Zoll-Display
Das zentral montierte TFT-Display misst 3,5 Zoll und zeigt Geschwindigkeit, Akkustand, Unterstützungsstufe und weitere Fahrdaten an.
Die integrierte Navigation ist für ein Trekking-E-Bike besonders sinnvoll.
Wer unbekannte Strecken fährt, möchte nicht ständig das Smartphone aus der Tasche holen. Eine Smartphone-Halterung funktioniert zwar ebenfalls, beansprucht aber den Handyakku und setzt das Gerät Regen, Erschütterungen und direkter Sonneneinstrahlung aus.
Ein fest integriertes Display kann die wichtigsten Abbiegehinweise übersichtlicher darstellen.
Entscheidend ist, wie gut die Navigation in der Praxis funktioniert. Werden Karten vollständig angezeigt oder nur Pfeile? Wie schnell werden neue Routen berechnet? Funktioniert die Verbindung zuverlässig? Und was geschieht, wenn das Smartphone keinen Empfang besitzt?
Das sind Details, die auf einer Produktseite schnell nebensächlich wirken, im Alltag aber über den Nutzen des Systems entscheiden.
Tektro-Scheibenbremsen und 27,5-Zoll-Reifen
Für die Verzögerung sind hydraulische Scheibenbremsen von Tektro vorgesehen. Dazu kommen 27,5 Zoll große Kenda-Trekkingreifen mit 2,35 Zoll Breite und einer zusätzlichen Pannenschutzlage.
Die Reifenbreite passt gut zum Einsatzbereich.
2,35 Zoll bieten mehr Volumen und Komfort als schmale Trekkingreifen, ohne so schwerfällig zu wirken wie massive Fatbike-Reifen. Auf Asphalt sollte das Roam damit noch ordentlich rollen, während auf Schotter und Waldwegen genügend Auflagefläche vorhanden ist.
Ein vollständiger Pannenschutz existiert allerdings nicht. Auch ein verstärkter Reifen kann durch Glasscherben, Nägel oder spitze Steine beschädigt werden.
Die hydraulischen Bremsen sind bei einem schweren und leistungsstarken E-Bike praktisch Pflicht. Wichtig wären noch genaue Angaben zu Scheibendurchmesser und Bremsmodell. Diese Informationen ermöglichen eine bessere Einschätzung der Reserven bei langen Abfahrten.
Gerade mit Gepäck und einem großen Fahrer kann ein Trekking-E-Bike ein hohes Systemgewicht erreichen. Die Bremsanlage muss deshalb nicht nur bei einer einzelnen Vollbremsung, sondern auch bei wiederholter Belastung überzeugen.
Alltagstaugliche Ausstattung
MapFour stattet das Roam bereits ab Werk mit wichtigen Trekking-Komponenten aus.
Dazu gehören:
- Schutzbleche vorne und hinten
- Gepäckträger
- integrierte Beleuchtung
- Seitenständer
- Riemenschutz
- Flaschenhalteraufnahme
- Komfortsattel
- Montagewerkzeug
- Bedienungsanleitung
Akku, Ladegerät und Pedale gehören ebenfalls zum Lieferumfang.
Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Einige sportlich ausgerichtete E-Bikes werden ohne Gepäckträger, Schutzbleche oder Lichtanlage angeboten. Wer das Fahrrad im Alltag nutzen möchte, muss diese Teile teuer nachrüsten.
Beim Roam soll man nach der Montage grundsätzlich direkt losfahren können.
Der Gepäckträger ist besonders wichtig. Ein Trekking-E-Bike ohne vernünftige Transportmöglichkeit wäre aus meiner Sicht am Ziel vorbeientwickelt.
Spannend wäre noch die maximale Zuladung des Gepäckträgers. Wer mehrtägige Touren plant, benötigt schnell 15 bis 25 Kilogramm Transportkapazität. Auch die Kompatibilität mit gängigen Packtaschen sollte geprüft werden.
Was wiegt das MapFour Roam?
Das vollständige Versandgewicht wird auf der Produktseite mit 42 Kilogramm angegeben. Dabei handelt es sich offenbar um das Bruttogewicht inklusive Verpackung und Zubehör, nicht zwingend um das reine Fahrradgewicht.
Ein klar angegebenes Nettogewicht wäre wichtig.
Vollfederung, Mittelmotor, großer Akku, Gepäckträger und breite Reifen machen das Roam sicherlich nicht zu einem Leichtgewicht. Das muss bei diesem Fahrradtyp auch nicht zwingend ein Nachteil sein.
Problematisch wird das Gewicht allerdings, wenn das Bike regelmäßig Treppen hinaufgetragen, auf einen Fahrradträger gehoben oder in einem Keller abgestellt werden muss.
Käufer sollten daher unbedingt auf die endgültige Gewichtsangabe achten. Auch die maximale Zuladung beziehungsweise das zulässige Gesamtgewicht ist ein entscheidender Wert, besonders für größere und schwerere Fahrer.
2.399 Euro: Ist das MapFour Roam günstig?
Der reguläre Preis von 2.799 Euro wirkt für ein vollgefedertes Trekking-E-Bike mit Mittelmotor, 720-Wh-Akku, Carbonriemen, Nabenschaltung und GPS-System zunächst konkurrenzfähig.
Während der Launch-Aktion kostet das Fahrrad 2.599 Euro. Mit dem Rabattcode Scooterhelden reduziert sich der beworbene Endpreis auf 2.399 Euro.
In diesem Preisbereich findet man viele Trekking-E-Bikes mit Mittelmotor, aber deutlich weniger Modelle mit echtem gefederten Hinterbau. Häufig muss man sich entweder mit einem Hardtail begnügen oder für ein vollgefedertes SUV-E-Bike erheblich mehr bezahlen.
Allerdings darf man nicht nur Komponenten und Daten vergleichen.
Ein E-Bike ist immer auch ein Serviceprodukt. Ersatzteile, Akkus, Displays, Sensoren, Motorservice und Software-Unterstützung spielen langfristig eine große Rolle.
MapFour ist im Vergleich zu Bosch, Shimano, Cube, Kalkhoff oder Trek noch eine relativ junge beziehungsweise weniger etablierte Marke. Der Betreiber der Website wird im Impressum als Motiontech SARL mit Sitz in Luxemburg genannt. Zusätzlich verweist MapFour unter anderem auf einen Standort in Amsterdam und auf Probefahrtmöglichkeiten.
Das bedeutet nicht, dass der Service schlecht sein muss. Es bedeutet lediglich, dass Käufer genauer hinschauen sollten.
Interessante Fragen sind:
Wie schnell sind Ersatzteile verfügbar? Kann jede Fahrradwerkstatt Reparaturen durchführen? Wie lange werden Akku, Display und Motorkomponenten angeboten? Wo befindet sich im Garantiefall der Ansprechpartner?
Ein günstiger Kaufpreis ist nur dann wirklich günstig, wenn das Fahrrad auch nach mehreren Jahren reparierbar bleibt.
Das Launch-Angebot im Überblick
Die Aktion läuft nach den bereitgestellten Informationen vom 5. August bis zum 3. September.
Im Rahmen der Einführung wird der Preis zunächst von 2.799 auf 2.599 Euro reduziert. Zusätzlich soll kostenloses Zubehör im Wert von etwa 90 Euro enthalten sein. Genannt werden ein Frontkorb und eine Gepäckträgertasche.
Mit unserem Creator-Code sinkt der Preis noch einmal um 200 Euro.
Damit ergibt sich folgende Rechnung:
Regulärer Verkaufspreis: 2.799 Euro
Launch-Preis: 2.599 Euro
Zusätzlicher Rabatt mit Code Scooterhelden: 200 Euro
Endpreis: 2.399 Euro
Der Rabattcode soll bis zum 4. September gültig sein. Das Angebot gilt nur für das MapFour Roam und das Roam ST sowie solange der Vorrat reicht.
Auf der offiziellen Produktübersicht wurde das Roam zuletzt zum reduzierten Preis von 2.599 Euro angezeigt, gleichzeitig war das Modell dort zeitweise als nicht verfügbar markiert. Vor einer Bestellung sollte deshalb geprüft werden, welche Rahmenform, Farbe und Lieferzeit aktuell auswählbar sind.
🔥 Direkt zum MapFour Roam:
🔥 Direkt zum MapFour Roam ST:
Rabattcode: Scooterhelden
Hinweis: Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Bei einem Kauf kann Scooterhelden eine Provision erhalten. Für euch wird das Produkt dadurch nicht teurer. Unsere Einschätzung und Kritik bleiben davon unabhängig.
Für wen eignet sich das MapFour Roam?
Das Roam könnte besonders für Menschen interessant sein, die regelmäßig längere Strecken fahren und Wert auf Komfort legen.
Dazu gehören Pendler mit schlechten Radwegen, Freizeitfahrer, Wochenendtourer und Menschen, die Asphalt mit Wald- oder Schotterwegen kombinieren.
Auch für größere Fahrer und Personen mit höherem Körpergewicht klingt der kräftige 100-Nm-Motor interessant. Vor einer Bestellung sollten jedoch unbedingt das zulässige Gesamtgewicht und die passende Rahmengröße geprüft werden.
Für reine Stadtfahrten ist das Roam möglicherweise mehr Fahrrad als nötig. Wer nur fünf Kilometer zum Supermarkt fährt und das Bike regelmäßig in den dritten Stock tragen muss, ist mit einem leichteren City-E-Bike wahrscheinlich besser bedient.
Auch sportliche Mountainbiker gehören nicht zur eigentlichen Zielgruppe. Die Vollfederung macht das Roam noch lange nicht zum Trail-Bike.
Seine Stärke liegt vermutlich dazwischen: komfortable Alltagstauglichkeit, lange Touren und wechselnder Untergrund.
Die größten Stärken
Das Gesamtpaket wirkt erstaunlich vollständig.
Die Kombination aus Vollfederung, 720-Wh-Akku und 100-Nm-Mittelmotor ist für ein Trekking-E-Bike attraktiv. Dazu kommen der pflegeleichte Riemenantrieb und die gekapselte Nabenschaltung.
Auch das 8-A-Schnellladegerät ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Wer lange Touren fährt, kann von kurzen Ladepausen profitieren.
RideGuard ergänzt das Fahrrad um moderne Sicherheits- und Navigationsfunktionen. Besonders GPS-Tracking und Bewegungsalarm sind bei einem hochwertigen E-Bike sinnvoll.
Positiv finde ich außerdem, dass MapFour keine halbfertige Sportplattform verkauft, bei der Schutzbleche, Licht und Gepäckträger nachgerüstet werden müssen.
Die offenen Fragen und möglichen Schwächen
Trotz der überzeugenden Ausstattung bleiben einige Punkte offen.
Die beworbene Reichweite von 150 Kilometern muss realistisch eingeordnet werden. Sie wird nicht unter allen Bedingungen erreichbar sein.
Das genaue Fahrradgewicht und das zulässige Gesamtgewicht sollten transparenter angegeben werden.
Beim Mivice-Motor stellt sich die Frage nach dem langfristigen Werkstatt- und Ersatzteilnetz. Bosch- und Shimano-Systeme sind vielen Werkstätten vertraut. Bei weniger verbreiteten Antrieben kann die Ersatzteilversorgung stärker vom Hersteller abhängen.
Auch bei RideGuard fehlen aus meiner Sicht klare Informationen zu möglichen Abonnementkosten und zur langfristigen Softwareunterstützung.
Die Vollfederung erhöht Komfort und Kontrolle, bringt aber zusätzliche Gelenke, Lager und einen Dämpfer mit. Diese Teile müssen langfristig gewartet und gegebenenfalls ersetzt werden.
Und schließlich muss sich zeigen, wie harmonisch der 100-Nm-Motor mit der Shimano-Nexus-5-Nabenschaltung zusammenarbeitet. Gerade unter Last sollte man nicht rücksichtslos schalten. Eine saubere Motorsteuerung ist deshalb wichtig.
Meine Einschätzung zum neuen MapFour Roam
Das MapFour Roam ist eines dieser Fahrräder, bei denen ich nicht nur auf die maximale Reichweite oder den stärksten Motor schaue. Interessant ist vielmehr die Zusammenstellung.
MapFour verbindet Eigenschaften, die man sonst oft in unterschiedlichen Fahrradkategorien findet.
Die Vollfederung erinnert an ein E-Mountainbike. Schutzbleche, Gepäckträger und entspannte Sitzposition stammen aus der Trekkingwelt. Der Riemenantrieb passt zu einem wartungsarmen Alltagsrad. GPS, App und digitale Verriegelung orientieren sich an modernen Smart-Bikes.
Genau diese Mischung kann funktionieren.
Sie kann aber auch dazu führen, dass ein Fahrrad von allem etwas kann, ohne in einem Bereich wirklich herausragend zu sein. Ob das beim Roam passiert, lässt sich erst nach mehreren längeren Fahrten beurteilen.
Auf dem Papier wirkt das Konzept jedenfalls schlüssiger als bei vielen vermeintlichen SUV-E-Bikes, die lediglich breite Reifen und eine Federgabel besitzen.
Besonders der Preis von 2.399 Euro macht das Fahrrad interessant. Für diese Summe bekommt man eine Ausstattung, die bei etablierten Premiummarken häufig erheblich teurer wäre.
Der niedrigere Preis ist jedoch kein automatischer Beweis für ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Service, Verarbeitung, Software und Ersatzteilversorgung müssen ebenfalls stimmen.
Vor dem Kauf würde ich diese Punkte prüfen
Vor einer Bestellung würde ich mir zunächst die passende Rahmenform überlegen. Wer bequem aufsteigen möchte oder häufig mit Gepäck fährt, sollte das Roam ST ernsthaft in Betracht ziehen.
Anschließend würde ich beim Hersteller diese Fragen klären:
- Wie hoch ist das tatsächliche Nettogewicht?
- Wie hoch ist das zulässige Gesamtgewicht?
- Welche Körpergrößen passen zu den angebotenen Rahmen?
- Ist der Akku herausnehmbar?
- Welche Garantie gilt für Fahrrad, Akku und Motor?
- Sind RideGuard-Funktionen dauerhaft kostenlos?
- Wo befinden sich Servicepartner in Deutschland?
- Wie schnell sind Ersatzteile lieferbar?
- Welche Belastung erlaubt der Gepäckträger?
- Wann wird die gewünschte Variante geliefert?
Eine Probefahrt wäre ideal. MapFour verweist auf Testmöglichkeiten bei Händlern beziehungsweise Servicepunkten.
Gerade bei einem vollgefederten Fahrrad sind Sitzposition und Fahrwerksabstimmung sehr persönlich. Was für einen Fahrer angenehm weich ist, kann für einen anderen bereits zu schwammig wirken.
Fazit: Spannendes Trekking-Fully mit ungewöhnlich kompletter Ausstattung
Das neue MapFour Roam bringt frischen Wind in den Trekking-E-Bike-Markt.
Statt eines klassischen Hardtails bekommt man ein vollgefedertes E-Bike mit 100 Millimetern Federweg vorne und 60 Millimetern am Hinterbau. Dazu kommen ein Mivice-Mittelmotor mit 100 Nm, ein 720-Wh-LG-Akku, eine beworbene Reichweite von bis zu 150 Kilometern und ein außergewöhnlich starkes 8-A-Ladegerät.
Carbonriemen und Shimano-Nexus-5-Nabenschaltung sollen den Wartungsaufwand reduzieren. Das RideGuard-System ergänzt GPS-Tracking, Bewegungsalarm, Navigation und digitale Verriegelung.
Für 2.799 Euro wäre das bereits ein interessantes Paket. Der Launch-Preis von 2.599 Euro macht das Angebot attraktiver. Mit unserem Code Scooterhelden und einem Endpreis von 2.399 Euro wird das Roam zu einem ernsthaften Konkurrenten für klassische Trekking-E-Bikes.
Trotzdem würde ich nicht blind bestellen. Reichweite, Gewicht, Service und Software müssen kritisch geprüft werden. Ein Datenblatt kann einen echten Langzeittest nicht ersetzen.
Mein erster Eindruck fällt dennoch positiv aus: MapFour hat nicht einfach ein weiteres beliebiges Trekkingrad gebaut. Das Roam besitzt ein klares Konzept und kombiniert Komfort, Reichweite und Alltagstauglichkeit auf eine ungewöhnlich konsequente Weise.
Jetzt muss es beweisen, dass der Anspruch auch auf der Straße, auf Schotter und nach vielen Stunden im Sattel funktioniert.
🔥 MapFour Roam bestellen und Launch-Angebot prüfen:
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