TwoZero Classic im Test: Warum ich das ehemalige Podbike FRIKAR unbedingt haben will
Seit der Eurobike geht mir dieses Fahrzeug nicht mehr aus dem Kopf. Und das passiert mir inzwischen ehrlich gesagt nicht mehr besonders oft.
Ich beschäftige mich seit über elf Jahren intensiv mit Elektromobilität. In dieser Zeit standen bei mir unzählige E-Scooter, E-Bikes, E-Motorräder und teilweise ziemlich verrückte Fahrzeuge. Vieles davon ist technisch beeindruckend. Manches fährt hervorragend. Einige Fahrzeuge würde ich jederzeit empfehlen.
Aber nur sehr wenige lösen bei mir dieses völlig irrationale Gefühl aus: Das Ding will ich haben.
Beim Podbike FRIKAR war genau das der Fall.
Ich habe das Fahrzeug auf der Eurobike gesehen und irgendwie sofort gefeiert. Nicht, weil es das schnellste Fahrzeug ist. Nicht, weil es das günstigste ist. Und ganz sicher nicht, weil es die vernünftigste Form der Elektromobilität darstellt.
Ich finde es einfach unfassbar cool.
Und jetzt ist die Situation plötzlich eine ganz andere: In meinem Vorgarten steht tatsächlich so ein Teil. Das ehemalige Podbike FRIKAR, dessen Geschichte inzwischen unter der Marke TwoZero weitergeht.
Eigentlich sollte ich es testen.
Inzwischen stelle ich mir aber eine ganz andere Frage:
Gebe ich es überhaupt wieder her?
Ich kann euch die Antwort eigentlich jetzt schon verraten: Wenn es irgendwie sinnvoll machbar ist, will ich eines haben.
Warum mich dieses merkwürdige vierrädrige E-Bike mit Kabine derart begeistert, warum ich beim Kauf trotzdem einige ziemlich große Fragezeichen sehe und weshalb genau diese Unvollkommenheit möglicherweise sogar einen Teil des Reizes ausmacht, darum geht es in diesem Artikel.
Wer den ausführlichen Test auf Video nicht verpassen möchte, kann hier direkt 👉 Scooterhelden abonnieren 👈.
Was ist das TwoZero Classic beziehungsweise Podbike FRIKAR überhaupt?
Schon bei dieser Frage wird es kompliziert.
Ist es ein Fahrrad?
Ein Auto?
Ein Velomobil?
Ein Lastenrad?
Ein vierrädriges E-Bike?
Irgendwie trifft alles ein bisschen zu – und genau das macht das Konzept so faszinierend.
Das FRIKAR wurde ursprünglich von Podbike als vierrädriges, elektrisch unterstütztes Pedalfahrzeug mit geschlossener Kabine entwickelt. Technisch handelt es sich um ein sogenanntes Velomobil mit elektrischer Unterstützung.
Im offiziellen Handbuch wird das FRIKAR ausdrücklich als vierrädriges elektrisch unterstütztes Tretfahrrad beschrieben. Gleichzeitig ordnet Podbike das Fahrzeug aufgrund des Gepäckraums und der geplanten Möglichkeit zum Kindertransport auch in Richtung Lastenrad ein.
Das Spannende daran ist der Antrieb.
Zwischen meinen Pedalen und den Hinterrädern gibt es nicht den klassischen Fahrrad-Antriebsstrang, den man erwarten würde. Stattdessen arbeitet das FRIKAR mit einem seriellen Hybridantrieb.
Ich trete einen Generator an.
Dieser erzeugt elektrische Energie.
Die eigentliche Vorwärtsbewegung übernehmen Elektromotoren an den Hinterrädern.
Das fühlt sich schon gedanklich vollkommen anders an als ein normales E-Bike – und genau das ist es auch.
Dazu kommen vier Räder, Einzelradaufhängung, eine große transparente Kabinenhaube, Rückspiegel, Blinker, Abblendlicht, Fernlicht, Bremslicht, Rückfahrlicht je nach Ausführung, Scheibenbremsen, Gebläse, Scheibenwaschanlage und sogar ein Scheibenwischer.
Man sitzt also in etwas, das optisch eher nach einem sehr kleinen Auto aussieht, rechtlich und technisch aber im Grundkonzept ein elektrisch unterstütztes Fahrrad bleibt.
Und wenn ihr mich fragt: Genau diese Mischung ist genial.
Das FRIKAR ist kein kleines Auto – und das sollte man verstehen
Der größte Fehler wäre wahrscheinlich, das TwoZero beziehungsweise FRIKAR als billigen Autoersatz zu betrachten.
Das ist es nicht.
Das Fahrzeug versucht gar nicht, ein Auto im Maßstab 1:2 zu sein. Das ursprüngliche Handbuch formuliert es sogar ziemlich treffend: Man soll das FRIKAR eher als sicherere Version eines Fahrrads und nicht als vereinfachte Version eines Autos betrachten.
Das finde ich wichtig.
Denn natürlich sitzt man geschützt in einer Karosserie. Man fällt beim Stillstand nicht um. Man bekommt den Regen nicht direkt ins Gesicht. Vier Räder vermitteln ein komplett anderes Sicherheitsgefühl als zwei.
Trotzdem sitzt man nicht in einem modernen Pkw mit Airbags, Knautschzonen, ESP und einer zwei Tonnen schweren Sicherheitsstruktur.
Auch der Hersteller selbst warnt im Handbuch davor, dass man im Straßenverkehr weiterhin der schwächere Verkehrsteilnehmer ist. Bei zu schnell gefahrenen Kurven kann auch ein FRIKAR kippen. Seitenwind kann ein Thema sein. Und aufgrund der vergleichsweise niedrigen Sitzposition muss man an Kreuzungen und neben größeren Fahrzeugen auf mögliche tote Winkel achten.
Das ist für mich kein Argument gegen das Fahrzeug.
Es zeigt vielmehr, was das FRIKAR tatsächlich sein soll: ein Fahrradkonzept mit deutlich mehr Wetterschutz, Komfort und Alltagstauglichkeit.
Warum das Podbike plötzlich TwoZero heißt
Hier kommt der unangenehme Teil der Geschichte.
Podbike hatte jahrelang große Ambitionen mit dem FRIKAR. Das Projekt sorgte international für Aufmerksamkeit und schaffte es schließlich auch in die Produktion.
Wirtschaftlich funktionierte das Konzept aber offenbar nicht.
Im Mai 2025 meldete Podbike Insolvenz an. Als Ursachen wurden unter anderem finanzielle Engpässe, gestiegene Produktionskosten, Probleme in den Lieferketten und eine schlechter als erwartete wirtschaftliche Entwicklung genannt. Erik Solberg erklärte später gegenüber New Atlas, dass Fahrzeuge ursprünglich für etwa 6.500 Euro vorverkauft worden seien, während die tatsächlichen Produktionskosten schließlich über 9.000 Euro gelegen hätten. So ein Geschäftsmodell lässt sich auf Dauer natürlich kaum durchhalten.
Und genau an diesem Punkt beginnt die Geschichte von TwoZero.
Die norwegische Phase Energy AS übernahm nach der Podbike-Insolvenz nach eigenen Angaben den kompletten Warenbestand sowie Produktionsanlagen und Werkzeuge aus der Insolvenzmasse. Wichtig dabei: Phase Energy hat ausdrücklich nicht einfach die ehemalige Firma Podbike übernommen. TwoZero tritt mit einem neuen Unternehmen und einem neuen Team an.
Zum übernommenen Bestand gehörten rund 180 FRIKAR-Fahrzeuge beziehungsweise weitgehend vorhandene Fahrzeugsätze. Diese bilden die Grundlage für das heutige TwoZero Classic. Die Produktion dieser Classic-Serie soll danach auslaufen und später durch neue TwoZero-Fahrzeuge ersetzt werden.
Das erklärt auch, warum ein TwoZero Classic einem Podbike FRIKAR nicht nur ähnlich sieht.
Es ist im Kern genau diese Plattform.
Warum ich die Insolvenzgeschichte beim Kauf nicht einfach ignorieren würde
Ich kann dieses Fahrzeug feiern und trotzdem kritisch bleiben.
Wer mehrere Tausend Euro für ein TwoZero Classic oder ein gebrauchtes Podbike FRIKAR ausgibt, sollte wissen, worauf er sich einlässt.
Wir reden hier eben nicht über ein Trekking-E-Bike mit Bosch-Motor, für das gefühlt jeder zweite Fahrradhändler Ersatzteile bestellen kann.
Das FRIKAR ist ein hochspezialisiertes Fahrzeug.
Die Kabinenhaube ist speziell.
Fahrwerksteile sind speziell.
Lenkung, Elektronik, Pedalgenerator, Steuerung und Karosserieteile sind speziell.
Deshalb ist die Ersatzteilversorgung für mich einer der entscheidenden Punkte.
TwoZero wirbt inzwischen damit, Ersatzteile vorzuhalten und weltweit versenden zu können. Außerdem nennt das Unternehmen für seine Fahrzeuge eine Garantie von zwei Jahren beziehungsweise 10.000 Kilometern – je nachdem, was zuerst erreicht wird.
Das ist erst einmal positiv.
Aber eine Herstellerzusage ist noch kein flächendeckendes Servicenetz.
Und genau da würde ich jedem Käufer empfehlen, vor dem Kauf sehr genau hinzuschauen.
Ich würde klären, wer mir im Ernstfall beispielsweise einen defekten Pedalgenerator repariert, wo ich einen neuen Joystick bekomme, wie schnell Karosserieteile lieferbar sind und was passiert, wenn nach einigen Jahren ein proprietäres Elektronikbauteil ausfällt.
Diese Fragen machen das Fahrzeug nicht automatisch schlecht.
Sie gehören bei einem solchen Exoten aber zwingend zur Kaufentscheidung.
Und dann steht plötzlich tatsächlich ein FRIKAR in meinem Vorgarten
Das macht die ganze Sache für mich gerade so spannend.
Ich rede nicht mehr über irgendein Fahrzeug, das ich vor Monaten auf einer Messe gesehen habe.
Das Teil steht gerade bei mir.
Ich kann die Haube öffnen.
Ich kann mich hineinsetzen.
Ich kann damit fahren.
Und mit jeder Fahrt wird mein ursprüngliches Problem größer:
Ich finde das Ding immer besser.
Nach den Informationen, die ich direkt zu meinem Testfahrzeug bekommen habe, handelt es sich dabei auch nicht einfach um irgendeine frühe FRIKAR-Signature-Version.
Mein Fahrzeug entspricht im Wesentlichen der späteren FRIKAR-Plus-Ausführung und besitzt bereits verschiedene Überarbeitungen. Dazu gehören unter anderem die für Deutschland vorgesehene Beleuchtung, überarbeitete Joysticks, eine neuere Firmware, zusätzliche Halterungen hinter dem Sitz und verschiedene kleinere technische Verbesserungen.
Die frühen Signature-Fahrzeuge wurden noch einzeln in Norwegen aufgebaut. Die spätere Plus-Generation wurde dagegen in Tschechien in Chargen montiert und sollte dadurch stärker standardisiert sein.
Das ist natürlich zunächst die Information, die ich zu diesem konkreten Fahrzeug erhalten habe. Ich werde daraus keine wissenschaftlich geprüfte Qualitätsstudie machen.
Für meine eigene Kaufentscheidung ist es aber enorm wichtig.
Denn ich würde lieber eines der später überarbeiteten Fahrzeuge kaufen als irgendein sehr frühes Exemplar, bei dem möglicherweise noch diverse Kinderkrankheiten vorhanden sind.
Warum ich dieses HotWheel so hart feiere
Ich kann euch dafür keine Excel-Tabelle präsentieren.
Manche Fahrzeuge lösen Emotionen aus.
Das FRIKAR gehört für mich dazu.
Wenn dieses Ding irgendwo steht, schaut man hin.
Es sieht aus, als hätte jemand ein Liegerad, einen Kabinenroller, ein futuristisches Concept-Car und ein Lastenrad gleichzeitig entwickeln wollen.
Normalerweise entstehen aus solchen Kombinationen Fahrzeuge, die einfach nur merkwürdig aussehen.
Beim FRIKAR funktioniert es für mich aber.
Gerade die große transparente Haube macht den Charakter des Fahrzeugs aus. Man sitzt relativ tief im Fahrzeug, sieht die Räder und die Karosserie um sich herum und hat trotzdem eine erstaunlich offene Perspektive nach draußen.
Das ist kein anonymer Gebrauchsgegenstand.
Das Ding hat Persönlichkeit.
Und genau danach suche ich zunehmend.
Es gibt inzwischen sehr viele hervorragende E-Bikes. Teilweise muss ich zweimal hinsehen, um überhaupt festzustellen, welche Marke vor mir steht.
Das passiert beim FRIKAR garantiert nicht.
Niemand verwechselt dieses Fahrzeug mit irgendetwas anderem.
Nur 25 km/h – und trotzdem macht es Spaß
Das ist wahrscheinlich der Punkt, den einige sofort kritisieren werden.
250 Watt Nenndauerleistung.
Motorunterstützung bis 25 km/h.
Bei einem Fahrzeug, das optisch beinahe wie ein kleines Auto aussieht, klingt das erst einmal nach viel zu wenig.
Das FRIKAR wurde genau nach dem europäischen EPAC-Grundprinzip konstruiert: Die elektrische Unterstützung setzt Pedalbewegung voraus und endet vor beziehungsweise bei 25 km/h; die Nenndauerleistung liegt bei maximal 250 Watt. Das entspricht auch der Ausnahme für pedalunterstützte Fahrräder in Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe h der EU-Verordnung 168/2013.
Und ja: Natürlich würde ich manchmal gerne 30 oder 35 km/h fahren.
Aber erstaunlicherweise stört mich die Begrenzung bei diesem Fahrzeug weniger als erwartet.
Das FRIKAR lebt nicht von Geschwindigkeit.
Es lebt vom Erlebnis.
Man sitzt in dieser kleinen Kabine, bewegt ein Fahrzeug mit vier Rädern und schaut durch die riesige Scheibe nach draußen. Dadurch fühlen sich selbst normale Fahrradgeschwindigkeiten völlig anders an.
Für jemanden, der permanent 35 oder 40 km/h fahren möchte, ist das trotzdem das falsche Fahrzeug.
Das muss man klar sagen.
Technische Daten des Podbike FRIKAR und TwoZero Classic
Bei den technischen Daten muss man etwas aufpassen, weil es zwischen verschiedenen FRIKAR-Versionen und dem heutigen TwoZero Classic Unterschiede gibt.
Besonders beim Gewicht findet man unterschiedliche Angaben. Das mir vorliegende FRIKAR-Signature-Handbuch nennt beispielsweise 100 Kilogramm Leergewicht inklusive Traktionsbatterie. In aktuellen Veröffentlichungen zum TwoZero Classic werden teilweise ungefähr 92 Kilogramm genannt. Ich würde deshalb beim konkreten Fahrzeug immer das Typenschild beziehungsweise die tatsächlich zugehörigen Unterlagen als maßgeblich betrachten.
| Technische Daten | Podbike FRIKAR / TwoZero Classic |
|---|---|
| Fahrzeugtyp | vierrädriges elektrisch unterstütztes Velomobil |
| Antrieb | serieller Hybrid |
| Pedalantrieb | Pedalgenerator |
| Elektromotoren | zwei Motoren an der Hinterachse |
| Nenndauerleistung | 250 Watt |
| Unterstützung | bis 25 km/h |
| Akku TwoZero Classic | 866 Wh |
| Hersteller-Reichweitenangabe | ca. 55 km |
| Länge | ca. 2,30 m |
| Breite | ca. 0,84 m |
| Höhe | ca. 1,20 m |
| Leergewicht | je nach Version etwa 92–100 kg |
| zulässiges Gesamtgewicht laut FRIKAR-Handbuch | 230 kg |
| Felgendurchmesser | 406 mm |
| Sommerreifen | 47-406 |
| Winterreifen | 42-406 |
| Anhängergewicht laut Handbuch | maximal 60 kg |
| Bremsen | Scheibenbremsen, vorne hydraulisch / hinten mechanisch beim beschriebenen FRIKAR |
| Wischwasserbehälter | 1 Liter |
TwoZero nennt für das aktuelle Classic einen 866-Wh-Akku und rund 55 Kilometer Reichweite. Akku und Ladegerät werden im offiziellen Shop als separates Zubehörpaket geführt; auch ein zusätzlicher Akku wird angeboten.
55 Kilometer sind natürlich keine garantierte Alltagsreichweite.
Fahrergewicht, Temperatur, Unterstützungsstufe, Reifendruck, Wind, Steigungen und Fahrweise spielen auch hier eine Rolle.
Gerade beim Winterbetrieb weist bereits das ursprüngliche Handbuch darauf hin, dass niedrige Temperaturen und Winterreifen beziehungsweise Spikereifen die Reichweite reduzieren können.
Das Fahrgefühl ist eigentlich der größte Kaufgrund
Ich glaube, wer das FRIKAR ausschließlich anhand seiner technischen Daten bewertet, wird den Reiz nicht verstehen.
866 Wh?
Gibt es inzwischen auch bei vielen normalen E-Bikes.
250 Watt?
Standard.
25 km/h?
Standard.
55 Kilometer Reichweite?
Auch nicht spektakulär.
Aber setzt euch hinein.
Dann versteht ihr es.
Die Sitzposition erinnert mehr an ein Liegerad als an ein klassisches Fahrrad. Die Pedale befinden sich vorne, die Lenkung erfolgt über die beiden seitlichen Griffe.
Dann kommt dieses ungewöhnliche Gefühl des Pedalgenerators dazu.
Zwischen den eigenen Beinen und den Hinterrädern besteht keine klassische mechanische Verbindung. Man erzeugt über das Treten Energie beziehungsweise steuert das System elektronisch, während hinten die Elektromotoren das Fahrzeug bewegen.
Das ist zunächst ungewohnt.
Aber genau deshalb macht es Spaß.
Man fährt etwas, das man so normalerweise nicht fährt.
Und ich merke bei mir selbst, wie wichtig mir das inzwischen geworden ist.
Rückwärtsfahren durch Treten – natürlich kann das FRIKAR auch das
Eine meiner Lieblingsdetails ist das Rangieren.
Da der Antrieb elektrisch übertragen wird, kann das System auch rückwärts fahren.
Im Handbuch wird beschrieben, dass sich die Antriebsräder entsprechend der Pedalrichtung bewegen können. Beim Fahren kann umgekehrtes Treten wiederum zur Rekuperation genutzt werden. Das System gewinnt dabei Energie zurück und erzeugt gleichzeitig Bremswirkung.
Auch das klingt zunächst nach Spielerei.
Wenn man aber ein 2,30 Meter langes und rund 100 Kilogramm schweres Fahrzeug irgendwo einparkt, ist Rückwärtsfahren plötzlich ziemlich praktisch.
Mit einem normalen Lastenrad schiebe ich.
Mit dem FRIKAR rangiere ich.
Wieder so ein Detail, das eigentlich völlig übertrieben wirkt – und genau deshalb perfekt zu diesem Fahrzeug passt.
Die Kabine ist viel mehr als nur ein Design-Gag
Der große praktische Vorteil des FRIKAR ist natürlich der Wetterschutz.
Regen?
Haube zu.
Wind?
Deutlich angenehmer als auf einem normalen Fahrrad.
Kalte Luft?
Zumindest sitzt man nicht komplett ungeschützt draußen.
Dazu besitzt das Fahrzeug ein einstellbares Gebläse. Seine Hauptaufgabe besteht laut Handbuch darin, die Scheibe frei von Kondenswasser zu halten. Gleichzeitig sorgt es für Luftbewegung im Innenraum.
Und dann gibt es tatsächlich eine Scheibenwaschanlage.
Der entsprechende Behälter sitzt unter der rechten hinteren Radabdeckung.
Der Scheibenwischer selbst wird bei der beschriebenen FRIKAR-Version manuell über ein Seil bedient.
Das klingt im Jahr 2026 zunächst fast schon lustig.
Andererseits funktioniert es.
Und ein elektrischer Scheibenwischermotor wäre wieder ein Bauteil mehr, das irgendwann kaputtgehen kann.
Beim Scheibenwischer merkt man aber auch: Das hier ist kein Auto
Die transparente Kabinenhaube besitzt eine Schutzbeschichtung.
Trotzdem warnt das Handbuch ausdrücklich davor, den Scheibenwischer trocken oder auf einer verschmutzten Scheibe zu verwenden. Sand und harte Partikel können die Oberfläche beschädigen.
Das ist genau einer dieser Punkte, die ein möglicher Käufer wissen sollte.
Wer sein Auto durch die Waschanlage jagt und anschließend ohne Nachzudenken den Wischer einschaltet, muss sich beim FRIKAR etwas umstellen.
Die Haube ist ein großer Bestandteil des Fahrzeugwertes.
Ich würde sie entsprechend behandeln.
Regelmäßig abspülen, weiche Tücher verwenden und auf keinen Fall mit einem Hochdruckreiniger draufhalten.
Auch davon rät der Hersteller ausdrücklich ab.
Vier Räder bedeuten nicht automatisch, dass man nicht umkippen kann
Vier Räder vermitteln Sicherheit.
Das ist auch einer der Gründe, warum sich das Fahrzeug so entspannt anfühlt.
Beim Anhalten muss ich keinen Fuß herausstellen. Auf rutschigem Untergrund ist die Ausgangslage grundsätzlich eine andere als bei einem Zweirad.
Aber auch hier sollte man sich nicht überschätzen.
Das Handbuch warnt ausdrücklich davor, Kurven zu schnell zu fahren. Auch ein FRIKAR kann kippen. Außerdem kann starker Seitenwind die Stabilität beeinflussen.
Das macht Sinn.
Die transparente Haube bietet dem Wind schließlich eine ordentliche Angriffsfläche.
Ich würde dieses Fahrzeug deshalb genauso kennenlernen wie ein Motorrad, einen E-Scooter oder ein ungewöhnliches Lastenrad.
Erst langsam.
Dann Stück für Stück herausfinden, wie es reagiert.
Nicht am ersten Tag mit maximalem Tempo in die engste Kurve.
Die Bremsanlage ist interessanter, als ich erwartet hätte
Das FRIKAR besitzt an allen vier Rädern Scheibenbremsen.
Bei der im Handbuch beschriebenen Ausführung arbeiten vorne hydraulische Bremsen, während die hinteren Bremsen mechanisch betätigt werden.
Die Hinterradbremse übernimmt zusätzlich die Funktion der Feststellbremse.
Dazu kommt die elektrische Rekuperation über die Hinterradmotoren. Durch entsprechendes Gegenpedalieren kann zusätzliche Verzögerung erzeugt und Energie in den Akku zurückgespeist werden.
Technisch finde ich das ziemlich spannend.
Allerdings zeigt gerade die Bremsanlage auch, warum Wartung bei so einem Fahrzeug ernst genommen werden muss.
Podbike schreibt vor, Bremsbeläge beziehungsweise Einstellungen immer paarweise an beiden Vorderrädern oder beiden Hinterrädern vorzunehmen, damit keine asymmetrische Bremswirkung entsteht.
Das ist kein normales Citybike, an dem ich schnell mal nur auf einer Seite einen Belag tausche und weiterfahre.
Alle 10.000 Kilometer wartet ein wichtiger Servicepunkt
Einen Punkt würde ich vor einem Gebrauchtkauf unbedingt prüfen.
Das FRIKAR-Handbuch schreibt für bestimmte stark belastete Kugelgelenke der Vorderradaufhängung einen Austausch alle 10.000 Kilometer vor.
Das ist kaufentscheidend.
Wenn mir jemand ein Fahrzeug mit 9.800 Kilometern verkauft, möchte ich wissen, ob die entsprechenden Teile bereits erneuert wurden beziehungsweise verfügbar sind.
Generell empfiehlt das Handbuch eine jährliche gründliche Kontrolle von Lenkung, Bremsen, Radaufhängung, Lagern, Stoßdämpfern, elektrischen Kabeln, Steckverbindungen und den verschiedenen Antriebsriemen.
Genau solche Informationen gehen bei emotionalen Kaufentscheidungen gerne unter.
Ich feiere das Ding.
Aber bevor ich mehrere Tausend Euro überweise, möchte ich trotzdem wissen, was ich kaufe.
84 Zentimeter Breite – im Alltag Fluch und Segen
Das FRIKAR ist ungefähr 84 Zentimeter breit.
Damit passt es grundsätzlich durch sehr viele Wege und Zufahrten.
Aber es ist eben deutlich breiter als ein normales Fahrrad.
Der entscheidende Punkt ist weniger die reine Zahl als die Infrastruktur.
Poller.
Enge Drängelgitter.
Schmale Radwege.
Baustellen.
Fahrradständer.
Fahrradkeller.
Das sind Situationen, die ich mir vor einem Kauf anschauen würde.
Rechtlich ist das Fahrzeug als pedalunterstütztes Fahrradkonzept mit maximal 250 Watt Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h ausgelegt. In Deutschland regelt § 2 StVO die Radwegnutzung für Fahrräder; benutzungspflichtige Radwege werden insbesondere über die Zeichen 237, 240 und 241 angeordnet. Bei einem derart breiten Mehrspurer würde ich trotzdem immer zusätzlich prüfen, ob die konkrete Infrastruktur tatsächlich gefahrlos nutzbar ist.
Denn was theoretisch ein Radweg ist, muss praktisch noch lange kein guter FRIKAR-Weg sein.
Wer keinen Stellplatz hat, sollte sehr genau überlegen
2,30 Meter Länge.
Rund 84 Zentimeter Breite.
Etwa 100 Kilogramm, je nach Version etwas weniger.
Das stelle ich nicht mal eben in den dritten Stock.
Und ich trage es auch nicht in den Fahrradkeller.
Für mich gehört zu einem FRIKAR deshalb zwingend eine vernünftige Stellmöglichkeit.
Garage.
Carport.
Abschließbarer Hof.
Großer Schuppen.
Irgendetwas in dieser Richtung.
Wer in einer Innenstadtwohnung lebt und sein Fahrrad normalerweise über vier Treppenstufen in einen Keller trägt, sollte das Thema wirklich vorher lösen.
Das Fahrzeug ist klein im Vergleich zu einem Auto.
Aber riesig im Vergleich zu einem Fahrrad.
Der Gepäckraum macht das Konzept wiederum erstaunlich alltagstauglich
Hinter dem Fahrersitz befindet sich ein echter Gepäckbereich.
Er lässt sich über die hintere Klappe erreichen oder bei nach vorne geklapptem Fahrersitz von innen.
Und genau hier sehe ich plötzlich einen echten praktischen Nutzen.
Einkaufen.
Rucksack.
Kameratechnik.
Jacke.
Ladekabel.
Kleinkram.
Das alles muss nicht am Lenker hängen.
Für mich macht gerade die Kombination aus Kabine und Gepäckraum das FRIKAR wesentlich interessanter als ein normales Liegerad.
Außerdem ist die Plattform laut Handbuch für eine Weber-Anhängerkupplung vorbereitet. Die maximale Anhängelast wird dort mit 60 Kilogramm angegeben.
Damit wird aus dem verrückten Freizeitfahrzeug plötzlich ein ziemlich ernst zu nehmendes Transportmittel.
Was mich am TwoZero beziehungsweise FRIKAR wirklich stört
Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, dass ich durch die rosarote Brille schaue.
Ein paar Dinge stören mich deutlich.
Erstens: der Preis.
Wir bewegen uns in einer Region, in der man sehr gute E-Bikes, Lastenräder oder sogar gebrauchte Kleinstfahrzeuge bekommt. Zusätzlich werden Akku und Ladegerät beim aktuellen TwoZero-Angebot separat geführt.
Zweitens: die Geschwindigkeit.
25 km/h reichen im urbanen Bereich häufig aus. Auf langen Landstraßen können sie sich aber verdammt langsam anfühlen.
Drittens: das Gewicht.
Wenn einmal irgendetwas komplett ausfällt, schiebe ich hier nicht entspannt mein 25-Kilogramm-E-Bike nach Hause.
Viertens: die Ersatzteilsituation.
TwoZero sagt zwar, Teile vorzuhalten und zu versenden. Trotzdem bleibt es eine exotische Plattform mit vergleichsweise kleinen Stückzahlen.
Fünftens: die Unternehmensgeschichte.
Die Insolvenz von Podbike ist passiert. Das kann und sollte man beim Kauf nicht ausblenden. TwoZero ist ein Neustart und nicht einfach die Fortsetzung eines jahrzehntelang etablierten Großherstellers.
All das sind echte Argumente gegen einen Kauf.
Und trotzdem will ich eines.
Genau die Unvernunft macht es für mich interessant
Vielleicht ist das der entscheidende Punkt dieses Artikels.
Wenn wir Fahrzeuge ausschließlich nach Vernunft kaufen würden, sähe die Welt ziemlich langweilig aus.
Dann gäbe es wahrscheinlich drei verschiedene E-Bikes.
Ein günstiges.
Ein komfortables.
Ein schnelles.
Fertig.
Mich faszinieren aber gerade die Fahrzeuge, bei denen jemand versucht hat, etwas völlig anderes zu machen.
Das FRIKAR ist genau so ein Fahrzeug.
Vielleicht war das ursprüngliche Konzept sogar zu ambitioniert.
Vielleicht wollte Podbike zu viel gleichzeitig.
Fahrwerk.
Kabine.
Wetterschutz.
Hybridantrieb.
App.
Beleuchtung.
Lastentransport.
Vier Räder.
Fahrradklassifizierung.
Das alles in einem Produkt und zu einem Preis, der ursprünglich offenbar viel zu niedrig kalkuliert war.
Wirtschaftlich hat das am Ende nicht funktioniert.
Technisch macht genau dieser Größenwahn das Fahrzeug für mich aber interessant.
Würde ich ein altes Podbike FRIKAR oder ein TwoZero Classic kaufen?
Ja – aber nicht blind.
Ich würde bei einem gebrauchten Podbike beziehungsweise einem vorhandenen FRIKAR zuerst die genaue Version bestimmen.
Das ist für mich inzwischen einer der wichtigsten Punkte überhaupt.
Ein frühes handgebautes Signature-Modell kann sich deutlich von einem späteren überarbeiteten Fahrzeug unterscheiden.
Ich würde deshalb Fahrgestellnummer und Produktionsstand prüfen, nach Firmware und Elektronik fragen und mir die Bediengriffe genau ansehen.
Danach würde ich die komplette Kabinenhaube auf Risse und starke Kratzer untersuchen.
Die Gasfedern und Scharniere müssen sauber funktionieren.
Blinker, Abblendlicht, Fernlicht, Rücklicht, Bremslicht, Gebläse, Klingel, Scheibenwaschanlage und Bluetooth beziehungsweise App sollten getestet werden.
Dann kommen Lenkung und Fahrwerk.
Spiel in Gelenken?
Geräusche?
Beschädigte Aufhängung?
Korrosion?
Anschließend Bremsen, Bremsscheiben und Beläge.
Beim Akku würde ich nicht nur schauen, ob er lädt. Mich interessiert der tatsächliche Zustand und die real erzielbare Reichweite.
Und zuletzt die Ersatzteilfrage.
Kann ich für genau dieses Fahrzeug die Teile bekommen, die ich möglicherweise in zwei oder drei Jahren brauche?
Wenn diese Punkte stimmen, wäre ein gepflegtes spätes FRIKAR für mich absolut interessant.
Würde ich das Fahrzeug als einziges E-Bike empfehlen?
Nein.
Das wäre für mich die falsche Empfehlung.
Wenn jemand sagt:
„Marcel, ich habe 8.000 oder 9.000 Euro und möchte einfach das praktischste E-Bike für jeden erdenklichen Zweck.“
Dann würde ich wahrscheinlich zu einem hochwertigen Trekkingbike oder Lastenrad greifen.
Ein normales E-Bike kann auf einen Fahrradträger.
Es passt leichter durch enge Wege.
Jeder gute Händler kann daran arbeiten.
Es wiegt nur einen Bruchteil.
Und man bekommt Ersatzteile deutlich einfacher.
Das FRIKAR kauft man nicht, weil es jeden objektiven Vergleich gewinnt.
Man kauft es, weil man genau dieses Konzept möchte.
Das ist ein großer Unterschied.
Für wen ich das FRIKAR richtig spannend finde
Ich sehe das Fahrzeug besonders bei Menschen, die ganzjährig kurze und mittlere Strecken fahren und einen sicheren Stellplatz besitzen.
Wer normalerweise fünf, zehn oder zwanzig Kilometer mit dem Auto fährt, könnte hier tatsächlich eine faszinierende Alternative bekommen.
Gerade bei schlechtem Wetter sinkt die Hemmschwelle, das Fahrrad zu nehmen, wenn man nicht komplett ungeschützt draußen sitzt.
Dazu kommt der Stauraum.
Und natürlich der Spaß.
Wer dagegen regelmäßig 50 Kilometer am Stück fährt, möglichst leicht unterwegs sein möchte oder sein Fahrrad häufig transportieren muss, wird vermutlich mit einem normalen E-Bike glücklicher.
Das FRIKAR ist ein Spezialist.
Und Spezialisten muss man für den richtigen Einsatzzweck kaufen.
Mein größter Kritikpunkt bleibt der langfristige Service
Wenn ich heute wirklich Geld für ein FRIKAR ausgebe, ist meine größte Sorge nicht die Reichweite.
Auch nicht die Geschwindigkeit.
Und ehrlich gesagt nicht einmal der Kaufpreis.
Meine größte Frage lautet:
Was ist in fünf Jahren?
TwoZero macht aktuell Hoffnung.
Es gibt wieder Fahrzeuge.
Es gibt einen Teile-Shop.
Akkus und Ladegeräte werden angeboten.
Winterräder werden angeboten.
Das Unternehmen wirbt mit Ersatzteilversorgung und Garantie.
Das ist deutlich besser als die Situation unmittelbar nach der Podbike-Insolvenz.
Aber ich würde trotzdem nicht so tun, als wäre damit jede Unsicherheit beseitigt.
Wer ein FRIKAR kauft, entscheidet sich ein Stück weit für einen Exoten.
Dessen sollte man sich bewusst sein.
Für mich persönlich gehört dieses Risiko möglicherweise dazu.
TwoZero plant bereits die nächste Generation
Das Classic soll offenbar nicht das endgültige Ziel sein.
TwoZero hat bereits eine zukünftige Fahrzeugplattform angekündigt und zeigt öffentlich Entwürfe für weitere EPAC-Modelle. Für 2027 wurden verschiedene Fahrzeuge auf einer gemeinsamen Plattform in Aussicht gestellt. Später sollen nach den bisher veröffentlichten Plänen sogar schnellere Varianten aus den Bereichen Moped und Leichtmotorrad folgen.
Das klingt spannend.
Aber ich würde ein heutiges FRIKAR niemals aufgrund zukünftiger Versprechen kaufen.
Das habe ich in der Elektromobilitätsbranche inzwischen oft genug erlebt.
Renderings sind schön.
Roadmaps sind schön.
Ankündigungen sind schön.
Am Ende zählt das Fahrzeug, das heute tatsächlich vor mir steht.
Und genau da hat das FRIKAR einen riesigen Vorteil:
Es steht gerade wirklich in meinem Vorgarten.
Ich kann es anfassen.
Ich kann damit fahren.
Und ich kann beurteilen, ob es mir Spaß macht.
Also Marcel: Kaufst du das Podbike FRIKAR jetzt oder nicht?
Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, kennt ihr die Antwort eigentlich.
Ja.
Ich will eines.
Ist das die rationalste Kaufentscheidung meines Lebens?
Garantiert nicht.
Bekomme ich für das Geld Fahrzeuge, die schneller sind?
Natürlich.
Bekomme ich E-Bikes, die leichter zu warten sind?
Auf jeden Fall.
Bekomme ich ein normales E-Bike mit größerem Händlernetz, weniger Spezialteilen und weniger Risiko?
Dutzende.
Aber bekomme ich etwas, bei dem ich morgens aus dem Haus komme, es sehe und denke:
Boah, ist das Teil geil?
Das wird schwieriger.
Und genau das ist mein Problem.
Seit der Eurobike feiere ich dieses Fahrzeug.
Jetzt steht eines vor meiner Tür.
Ich bin damit gefahren.
Es macht mir Spaß.
Es ist komplett anders.
Es ist nicht von der Stange.
Und ich habe richtig Lust darauf.
Eigentlich suche ich gerade nicht mehr nach Gründen, warum ich eines kaufen sollte.
Ich suche nach Gründen, warum ich es nicht kaufen sollte.
Und momentan reichen mir diese Gründe offenbar nicht.
Mein Fazit zum TwoZero Classic und Podbike FRIKAR
Das FRIKAR ist kein perfektes Fahrzeug.
Vielleicht macht gerade das seinen Reiz aus.
Es ist technisch ungewöhnlich, wirtschaftlich mit einer ziemlich wilden Geschichte verbunden und in einigen Bereichen deutlich komplizierter als ein normales E-Bike.
Es ist schwer.
Es ist breit.
Es ist teuer.
Es fährt elektrisch unterstützt nur 25 km/h.
Die Ersatzteil- und Servicesituation sollte man vor einem Kauf ernsthaft prüfen.
Und trotzdem habe ich selten ein Fahrzeug erlebt, das mich auf Anhieb derart neugierig gemacht hat.
Ich möchte wissen, wie sich das Ding nach 500 Kilometern anfühlt.
Ich möchte wissen, wie es im Regen funktioniert.
Ich möchte wissen, welche echte Reichweite ich schaffe.
Ich möchte wissen, wie alltagstauglich der Gepäckraum wirklich ist.
Ich möchte das FRIKAR im Winter fahren.
Und ich möchte herausfinden, ob dieses völlig verrückte Konzept vielleicht viel mehr Zukunft hat, als die Insolvenz von Podbike zunächst vermuten ließ.
Deshalb lautet mein aktueller Stand:
Ja, ich möchte das FRIKAR haben.
Vielleicht wird aus diesem Test also ziemlich schnell ein Langzeittest.
Und wenn das passiert, bekommt ihr bei Scooterhelden natürlich alles zu sehen – nicht nur die positiven Seiten.
Wenn ihr genau solche ungewöhnlichen Tests und Langzeitprojekte unterstützen möchtet, könnt ihr außerdem 🔥 jetzt Kanalmitglied werden 🔥.
Aktuelle Angebote, Aktionen und Rabattcodes rund um E-Scooter, E-Bikes und Elektromobilität sammeln wir außerdem regelmäßig unter ⚡️ NEWS & GUTSCHEINE ⚡️.
Und jetzt interessiert mich vor allem eure Meinung:
Würdet ihr so ein TwoZero beziehungsweise Podbike FRIKAR kaufen – oder bin ich komplett verrückt, dass ich dieses HotWheel unbedingt behalten möchte?
Falls ihr mich bei der Entscheidung weiter begleiten wollt: 👉 Scooterhelden abonnieren 👈. Und wenn ihr zukünftige Tests solcher Exoten direkt unterstützen möchtet, geht das über die 🔥 Scooterhelden-Kanalmitgliedschaft 🔥.

