Vor rund drei Monaten war ich bereits im eScooterLaden in St. Pölten unterwegs. Jetzt bin ich wieder hier – und ich muss sagen: In so kurzer Zeit hat sich erstaunlich viel getan.
Mehr Fahrzeuge, mehr Marken, mehr Auswahl und vor allem eine Entwicklung, die ich persönlich ziemlich spannend finde. Denn aus meiner Sicht wird hier gerade aus einem klassischen E-Scooter-Fachgeschäft immer stärker eine umfassende Anlaufstelle für elektrische Zweiräder und Mikromobilität.
Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, findet den Shop hier:
👉 eScooterLaden.at – E-Scooter, E-Roller und Elektromobilität in Österreich
Besonders interessant finde ich, dass inzwischen Marken und Fahrzeuge im Sortiment auftauchen, die man eben nicht an jeder Ecke findet. SOL mit der Pocket Rocket, Silence mit S01 und S02, verschiedene Segway E-Roller und natürlich KuKirin sind nur einige Beispiele.
Und gleichzeitig passiert noch etwas anderes: Der Laden wächst offenbar nicht nur beim Sortiment, sondern auch personell. Gesucht werden unter anderem Verkäufer und Mitarbeiter für die Werkstatt.
Für mich ist das ein ziemlich interessantes Zeichen.
Denn wenn ein Fachgeschäft Personal für Verkauf und Werkstatt benötigt, spricht das normalerweise dafür, dass entsprechend Arbeit vorhanden ist.
Ich beschäftige mich inzwischen seit über elf Jahren intensiv mit E-Scootern, E-Rollern und Elektromobilität. Ich habe Händler kommen und gehen sehen. Ich habe große Ketten erlebt, kleine Spezialisten, reine Onlineshops und Unternehmen, die nach zwei Jahren plötzlich wieder verschwunden waren.
Deshalb schaue ich bei einem Händler inzwischen auf etwas anderes als nur auf den Preis eines Fahrzeugs.
Was passiert nach dem Kauf? Gibt es Ersatzteile? Gibt es jemanden, der das Fahrzeug repariert? Kann ich mit einem echten Menschen sprechen? Und versteht dieser Mensch überhaupt, was er verkauft?
Genau an diesem Punkt wird der eScooterLaden in St. Pölten für mich immer interessanter.
Drei Monate später: Der Unterschied ist deutlich zu sehen
Ich mag solche Besuche besonders.
Man kommt nicht zur Neueröffnung, wenn alles frisch gestrichen und perfekt aufgestellt wurde. Man kommt einige Monate später wieder und sieht, was tatsächlich passiert ist.
Hat sich etwas entwickelt?
Oder steht immer noch genau das Gleiche herum?
Beim eScooterLaden war mein Eindruck diesmal ziemlich eindeutig: Hier wurde weitergemacht.
Das Sortiment ist breiter geworden und deckt mittlerweile deutlich mehr Bereiche ab. Auf der aktuellen Website reicht das Angebot von klassischen E-Scootern über 45-km/h-E-Mopeds bis hin zu stärkeren E-Rollern, E-Fahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör.
Und genau diese Entwicklung gefällt mir.
Denn E-Mobilität besteht 2026 eben längst nicht mehr nur aus einem Xiaomi-Scooter für den Weg zur Bahn.
Die Grenzen verschwimmen immer stärker.
Auf der einen Seite haben wir leichte City-Scooter. Dann kommen komfortable E-Scooter mit Federung und großen Akkus. Darüber stehen leistungsstärkere Fahrzeuge, E-Mopeds, elektrische Motorroller und irgendwann bewegen wir uns in Bereichen, die klassischen Motorrädern immer näherkommen.
Ein Händler, der langfristig bestehen möchte, muss diese Entwicklung meiner Meinung nach mitgehen.
Und das passiert hier.
Für mich eine der interessantesten E-Mobilitäts-Adressen in Österreich
Ich formuliere das bewusst persönlich:
Für mich ist der eScooterLaden mittlerweile eine der wichtigsten Anlaufstellen in Österreich, wenn es um E-Scooter und E-Roller geht.
Das bedeutet nicht, dass hier automatisch jedes Fahrzeug günstiger ist als irgendwo im Internet.
Und es bedeutet auch nicht, dass jedes Modell für jeden Kunden die richtige Wahl ist.
Aber genau darum geht es meiner Meinung nach bei einem Fachhändler auch gar nicht.
Ein Fachgeschäft muss einen anderen Mehrwert bieten.
Beratung.
Auswahl.
Ansprechpartner.
Ersatzteile.
Werkstatt.
Und im Idealfall Menschen, die selbst wissen, wie sich diese Fahrzeuge im Alltag verhalten.
Der eScooterLaden betreibt das Thema auch nicht erst seit gestern. Die Geschichte reicht nach eigenen Angaben bis 2015 zurück. 2018 wurde das erste Geschäft in St. Pölten eröffnet, damals noch auf rund 20 Quadratmetern. 2020 folgte ein größeres Geschäft, seit 2023 befindet sich der Shop am heutigen Standort am Schulring beziehungsweise mit Eingang über die Schulgasse.
Das ist für mich wichtig.
Denn Erfahrung kann man nicht einfach kaufen.
Gerade Werkstatterfahrung entsteht dadurch, dass man über Jahre defekte Controller, Reifen, Motoren, Bremsen, Displays und Akkuprobleme auf den Tisch bekommt.
Und davon kann ein Kunde am Ende enorm profitieren.
Das Sortiment wird immer spannender
Schauen wir uns an, was sich inzwischen im Angebot befindet.
Auf der Website werden zahlreiche bekannte Marken geführt. Dazu gehören unter anderem VMAX, ePowerFun, E-Twow, Segway, E.F.O, SOL, Horwin, Trittbrett, Xiaomi, Ninebot und KuKirin.
Das Interessante ist für mich weniger die reine Anzahl der Markennamen.
Interessanter ist die Bandbreite.
Denn ein VMAX oder ePowerFun spricht teilweise eine völlig andere Zielgruppe an als ein KuKirin. Und jemand, der sich für eine SOL Pocket Rocket interessiert, sucht wiederum etwas völlig anderes als ein klassischer Pendler auf einem leichten City-Scooter.
Genau dadurch wird ein Laden spannend.
Ich kann Fahrzeuge direkt nebeneinander sehen.
Ich bekomme ein Gefühl für Größe, Verarbeitung, Sitzposition, Gewicht und Konzept.
Das kann kein Datenblatt ersetzen.
Ein E-Roller kann auf Bildern kompakt aussehen und in der Realität riesig wirken.
Oder genau umgekehrt.
Ein Lenker kann auf Produktfotos perfekt aussehen, aber für einen zwei Meter großen Fahrer zu niedrig sein.
Ein Sitz kann optisch bequem wirken und nach fünf Minuten unbequem werden.
Deshalb bin ich weiterhin ein großer Fan davon, Fahrzeuge vor einem Kauf zumindest einmal live gesehen zu haben.
SOL Pocket Rocket: Genau solche Fahrzeuge machen einen Laden interessant
Eine Marke, über die ich mich persönlich besonders gefreut habe, ist SOL.
Die Pocket Rocket ist eines dieser Fahrzeuge, bei denen man automatisch zweimal hinschaut.
Das Design ist radikal reduziert und erinnert eher an eine Mischung aus elektrischem Motorrad, Designobjekt und urbanem Fun-Bike als an einen klassischen Motorroller.
Im aktuellen Sortiment des eScooterLadens werden sowohl eine SOL Pocket Rocket mit 45 km/h als auch eine Variante mit 85 km/h geführt.
Und genau solche Fahrzeuge braucht Elektromobilität meiner Meinung nach.
Nicht jedes elektrische Zweirad muss aussehen wie ein Benzinroller, dem man nachträglich den Auspuff entfernt hat.
Elektromobilität darf eigenständig aussehen.
Sie darf auffallen.
Sie darf polarisieren.
Ich würde sogar sagen: Sie muss teilweise polarisieren.
Denn wenn wir immer nur versuchen, die Fahrzeuge der Vergangenheit elektrisch nachzubauen, verschenken wir einen Teil der Möglichkeiten dieser Technologie.
Die Pocket Rocket ist natürlich kein Fahrzeug für jeden.
Aber gerade deshalb finde ich es cool, dass so etwas in einem Fachgeschäft angeboten wird.
Ihr wollt mehr solcher außergewöhnlichen Fahrzeuge sehen?
👉 Scooterhelden auf YouTube abonnieren
Dort teste und zeige ich regelmäßig Fahrzeuge, die eben nicht unbedingt zur langweiligen Standardware gehören.
Silence S01 und S02: E-Roller werden immer wichtiger
Noch interessanter wird es meiner Meinung nach beim Thema Silence.
Der eScooterLaden listet aktuell unter anderem den Silence S01 und Silence S02 im Bereich der stärkeren E-Roller.
Silence ist insofern spannend, weil die Marke ein anderes Mobilitätskonzept verfolgt als viele klassische Scooter-Hersteller.
Hier geht es nicht mehr um den kleinen E-Scooter für zwei Kilometer zum Bahnhof.
Ein entsprechender E-Roller kann ein ernsthaftes Alltagsfahrzeug sein.
Pendeln.
Einkaufen.
Arbeitsweg.
Stadtverkehr.
Und abhängig vom Fahrzeug sogar deutlich längere Strecken.
Genau in diesem Bereich sehe ich in den kommenden Jahren noch enormes Potenzial.
Warum?
Weil nicht jeder ein Elektroauto braucht.
Ein Auto ist groß, schwer und teuer. Gerade für Menschen, die hauptsächlich alleine unterwegs sind, kann ein elektrischer Roller deutlich sinnvoller sein.
Natürlich funktioniert das nicht für jede Lebenssituation.
Wer drei Kinder transportieren muss, jeden Tag 100 Kilometer Autobahn fährt oder Werkzeug für einen Handwerksbetrieb benötigt, wird mit einem E-Roller wenig anfangen können.
Aber für viele Pendler könnte diese Fahrzeugklasse extrem interessant sein.
Und hier macht es einen großen Unterschied, ob ich einen solchen Roller irgendwo anonym online bestelle oder ob es einen Händler gibt, bei dem ich später bei Fragen oder Problemen wieder aufschlagen kann.
Segway längst nicht mehr nur E-Scooter
Segway kennen die meisten Menschen wahrscheinlich zunächst wegen Ninebot und E-Scootern.
Aber die Marke geht inzwischen deutlich weiter.
Im eScooterLaden werden aktuell beispielsweise der Segway E150S im 45-km/h-Bereich sowie E250S und E300SE bei den stärkeren E-Rollern aufgeführt.
Das finde ich strategisch ziemlich spannend.
Denn Segway besitzt im Bereich der Mikromobilität bereits enorme Bekanntheit.
Viele Menschen, die heute einen Ninebot E-Scooter fahren, könnten morgen durchaus auf einen elektrischen Motorroller umsteigen.
Und dann ist eine bekannte Marke natürlich ein Vorteil.
Für einen Händler bedeutet das gleichzeitig, dass er Kunden über verschiedene Fahrzeugklassen hinweg begleiten kann.
Vielleicht beginnt jemand mit 18 Jahren auf einem E-Scooter.
Später kommt ein 45-km/h-Roller.
Und irgendwann vielleicht ein stärkerer E-Roller.
Genau das ist für mich moderne Elektromobilität: nicht ein einziges Fahrzeug für alles, sondern das passende Fahrzeug für den jeweiligen Einsatzzweck.
KuKirin: Viel Leistung für vergleichsweise wenig Geld
Dann haben wir natürlich KuKirin.
Und über diese Marke kann man diskutieren.
Ich halte das sogar für wichtig.
KuKirin ist vor allem durch leistungsstarke E-Scooter bekannt geworden, die preislich teilweise deutlich unter vergleichbaren Premiumprodukten liegen.
Aktuell findet man beim eScooterLaden unter anderem verschiedene Varianten des KuKirin G2, den G2 Ultra, den G4 und weitere Modelle beziehungsweise Ersatzteile. Der Shop führt beispielsweise einen G2 Modelljahr 2026 sowie leistungsstärkere Offroad-Modelle.
Preis-Leistung ist hier häufig das große Verkaufsargument.
Aber genau bei solchen Fahrzeugen halte ich einen Ansprechpartner für besonders wertvoll.
Denn Leistung allein sagt wenig über ein gutes Gesamtpaket aus.
Wie sieht es mit Ersatzteilen aus?
Was passiert nach 2.000 Kilometern?
Kann jemand einen Reifen wechseln?
Bekomme ich eine Bremsscheibe?
Gibt es Displays?
Controller?
Achsen?
Ladegeräte?
Genau deshalb ist interessant, dass der eScooterLaden nicht nur komplette KuKirin-Fahrzeuge anbietet, sondern im Shop auch eine eigene Kategorie mit Ersatzteilen vorhanden ist.
Das ist für mich tatsächlich wichtiger als irgendein theoretischer Reichweitenwert auf einem Produktkarton.
Die Werkstatt ist vielleicht wichtiger als der Verkaufsraum
Und damit kommen wir zu einem Thema, das meiner Meinung nach viel zu häufig unterschätzt wird.
Die Werkstatt.
Wer einen E-Scooter fünf Minuten besitzt, braucht noch keine Werkstatt.
Wer ihn zwei Jahre lang jeden Tag fährt, möglicherweise schon.
Reifen verschleißen.
Bremsbeläge verschleißen.
Radlager können Probleme bekommen.
Steckverbindungen können beschädigt werden.
Displays gehen kaputt.
Klappmechanismen bekommen Spiel.
Und irgendwann verliert auch ein Akku Kapazität.
Das ist normal.
Ein Fahrzeug ist ein Gebrauchsgegenstand.
Die entscheidende Frage lautet also nicht:
Kann etwas kaputtgehen?
Sondern:
Was passiert, wenn etwas kaputtgeht?
Der eScooterLaden gibt an, Reparaturen für zahlreiche Marken durchzuführen. Aufgeführt werden unter anderem VMAX, ePowerFun, Egret, Pure, E-Twow, Ninebot by Segway, Xiaomi, Horwin, Trittbrett, KuKirin und weitere Hersteller. Reifenwechsel, Displaytausch und andere Arbeiten werden ebenfalls ausdrücklich genannt.
Genau das halte ich für einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.
Denn einen Karton verschicken können viele.
Ein Fahrzeug diagnostizieren und vernünftig reparieren deutlich weniger.
Ich habe in über elf Jahren E-Mobilität leider mehr als genug Beispiele erlebt, bei denen ein Hersteller großartige Werbung gemacht hat, aber nach zwei Jahren kein Ersatzteil mehr liefern konnte.
Und dann steht der Kunde mit einem eigentlich noch guten Fahrzeug da, das wegen eines kleinen Defekts nicht mehr genutzt werden kann.
Das ist weder nachhaltig noch kundenfreundlich.
Wenn wir ernsthaft über nachhaltige Mobilität sprechen, müssen wir deshalb auch über Reparierbarkeit, Ersatzteilversorgung und Werkstätten sprechen.
Genau deshalb finde ich die Mitarbeitersuche spannend
Bei unserem aktuellen Besuch wurde außerdem klar: Der eScooterLaden sucht Verstärkung.
Unter anderem werden Mitarbeiter für den Verkauf und die Werkstatt gesucht.
Ich möchte daraus keine größere Geschichte machen, als es ist.
Aber ich finde diesen Punkt dennoch bemerkenswert.
Denn Fachkräfte im E-Scooter- und E-Roller-Bereich werden meiner Einschätzung nach in den kommenden Jahren immer wichtiger.
Das Fahrzeugaufkommen steigt.
Die Technik wird komplexer.
Gleichzeitig erwarten Kunden verständlicherweise, dass ein Fahrzeug nicht weggeworfen werden muss, nur weil nach zwei Jahren eine Komponente ausfällt.
Gerade Werkstattmitarbeiter mit technischem Verständnis sind deshalb extrem wichtig.
Man muss dabei nicht nur einen Reifen wechseln können.
Moderne Elektrofahrzeuge kombinieren Mechanik mit Elektronik.
Bremsen.
Motoren.
Controller.
Akkus.
Sensoren.
Displays.
Kommunikationssysteme.
Und teilweise Apps und Software.
Das Berufsbild entwickelt sich also ebenfalls weiter.
Wer aus St. Pölten oder Umgebung kommt und Erfahrung im Verkauf oder technischen Bereich besitzt, sollte deshalb meiner Meinung nach ruhig einmal direkt beim eScooterLaden nachfragen.
👉 Kontakt zum eScooterLaden St. Pölten
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn mehr Menschen beruflich in diesen Bereich gehen.
Denn die E-Mobilitätsbranche braucht nicht nur Influencer, Hersteller und Händler.
Sie braucht vor allem Leute, die Fahrzeuge am Ende auch am Laufen halten.
Warum stationäre Händler wieder wichtiger werden könnten
Vor einigen Jahren glaubten viele, dass der Onlinehandel den stationären Handel fast vollständig ersetzen würde.
Teilweise ist das auch passiert.
Doch bei technischen Produkten sehe ich inzwischen eine Gegenbewegung.
Warum?
Weil Kunden gemerkt haben, dass der billigste Preis nicht automatisch das beste Geschäft ist.
Nehmen wir einen E-Scooter für beispielsweise 1.000 Euro.
Vielleicht finde ich ihn im Internet irgendwo 70 Euro günstiger.
Das klingt zunächst attraktiv.
Aber was passiert nach sechs Monaten, wenn das Fahrzeug einen Fehler zeigt?
Muss ich einen 30 Kilogramm schweren Scooter wieder einpacken?
Woher bekomme ich überhaupt einen passenden Karton?
Wer zahlt den Versand?
Wer diagnostiziert den Fehler?
Wie lange ist das Fahrzeug unterwegs?
Genau an diesem Punkt kann ein lokaler Händler plötzlich sehr wertvoll werden.
Und damit meine ich nicht, dass man blind jeden Preis bezahlen sollte.
Natürlich sollte man vergleichen.
Das tue ich selbst auch.
Aber ich würde den Service inzwischen immer in die Rechnung einbeziehen.
Ein Händler mit Werkstatt darf meiner Meinung nach auch etwas verdienen.
Sonst dürfen wir uns anschließend nicht wundern, wenn irgendwann keine Werkstätten mehr existieren.
St. Pölten ist als Standort interessanter, als man zunächst denkt
Der eScooterLaden befindet sich in 3100 St. Pölten, der Eingang liegt laut eigener Website in der Schulgasse 5. Die aktuelle Kontaktseite nennt für März bis Oktober montags bis freitags Öffnungszeiten von 9:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 9:00 bis 12:00 Uhr; saisonale Änderungen sollte man vor einer längeren Anfahrt sicherheitshalber noch einmal prüfen.
👉 Aktuelle Öffnungszeiten und Kontakt ansehen
Gerade die Lage in Niederösterreich macht den Laden interessant.
Man ist nicht irgendwo in einem anonymen Gewerbegebiet am anderen Ende Europas, sondern hat eine konkrete Anlaufstelle.
Natürlich wird nicht jeder Leser meiner Seite mal eben nach St. Pölten fahren.
Aber wer aus Österreich kommt und ohnehin über mehrere Tausend Euro für einen E-Roller nachdenkt, für den kann sich auch eine längere Anfahrt lohnen.
Ich würde persönlich beispielsweise lieber 100 Kilometer fahren und mir ein Fahrzeug vorher ansehen, als mehrere Tausend Euro ausschließlich nach Fotos zu überweisen.
Was mir an der Entwicklung besonders gefällt
Was gefällt mir nach unserem zweiten Besuch am meisten?
Nicht ein einzelner Scooter.
Nicht eine bestimmte Marke.
Und auch nicht irgendein Sonderangebot.
Mir gefällt die Entwicklung.
Vor drei Monaten habe ich bereits einen interessanten Fachhandel gesehen.
Jetzt komme ich wieder und sehe noch mehr Fahrzeuge und zusätzliche Marken.
SOL.
Silence.
Segway.
KuKirin.
Dazu weiterhin klassische E-Scooter, Ersatzteile und eine Werkstatt.
Und gleichzeitig wird nach Personal gesucht.
Für mich sieht das nach einem Betrieb aus, der gerade versucht, den nächsten Schritt zu machen.
Natürlich muss man schauen, wie sich das langfristig entwickelt.
Ich bin grundsätzlich vorsichtig damit, Unternehmen nach einem einzigen Besuch in den Himmel zu loben.
Dafür habe ich in meiner Laufbahn einfach schon zu viel erlebt.
Ein großer Showroom allein macht noch keinen guten Händler.
Entscheidend sind am Ende Service, Kommunikation, Ersatzteilversorgung und der Umgang mit Kunden, wenn einmal etwas schiefgeht.
Aber genau deshalb finde ich es spannend, immer wieder vorbeizuschauen.
Nach drei Monaten sehen wir eine Entwicklung.
Vielleicht sieht es in sechs Monaten wieder völlig anders aus.
Und genau diese Geschichten interessieren mich.
Wenn ihr solche Besuche und Entwicklungen rund um die E-Mobilitätsbranche verfolgen möchtet:
Damit unterstützt ihr unsere Arbeit und ermöglicht unter anderem genau solche Vor-Ort-Berichte.
Mein Rat vor dem E-Scooter- oder E-Roller-Kauf
Auch wenn mir der Laden gefällt, würde ich niemals sagen:
Fahrt hin und kauft einfach irgendetwas.
Nein.
Überlegt vorher, was ihr wirklich benötigt.
Wie weit fahrt ihr täglich?
Muss das Fahrzeug tragbar sein?
Habt ihr Treppen?
Kann der Akku herausgenommen werden?
Wo wird geladen?
Braucht ihr Federung?
Wie wichtig ist Reichweite?
Möchtet ihr einen klassischen E-Scooter oder wäre ein E-Moped vielleicht sinnvoller?
Und bei leistungsstärkeren Fahrzeugen kommt ein weiterer wichtiger Punkt dazu:
Informiert euch vor dem Kauf über die gesetzlichen Voraussetzungen für genau das Fahrzeug und genau den geplanten Einsatzort.
Nur weil ein Scooter technisch 45, 60 oder 70 km/h fahren kann, bedeutet das nicht automatisch, dass man damit überall legal im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sein darf.
Gerade deshalb sollte ein Händler nicht einfach nur verkaufen, sondern erklären.
Fragt nach.
Lasst euch beraten.
Und lasst euch im Zweifelsfall auch zeigen, welche Fahrzeugklasse ihr tatsächlich kauft.
Ersatzteile vor dem Kauf prüfen
Eine Sache möchte ich euch wirklich mitgeben.
Schaut euch nicht nur das Fahrzeug an.
Schaut euch auch die Ersatzteilversorgung an.
Das mache ich inzwischen bei meinen Tests immer häufiger.
Wenn ein Hersteller einen beeindruckenden Scooter verkauft, aber keinen Reifen, Controller oder Bremshebel liefern kann, bekomme ich Bauchschmerzen.
Beim eScooterLaden fällt positiv auf, dass der Onlineshop zahlreiche eigene Ersatzteilbereiche führt – unter anderem für Xiaomi, Ninebot, KuKirin, ePowerFun, VMAX, Egret, NIU, Navee, SoFlow und weitere Marken.
Das heißt natürlich nicht, dass jedes Teil jederzeit verfügbar ist.
Aber allein die Tatsache, dass Ersatzteile als eigener Geschäftsbereich behandelt werden, ist für mich ein wichtiges Signal.
Denn genau dahin muss sich die Branche entwickeln.
Weniger Wegwerfen.
Mehr reparieren.
Der billigste E-Scooter ist nicht automatisch der günstigste
Das ist vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse aus meinen elf Jahren in dieser Branche.
Es gibt einen Unterschied zwischen billig kaufen und günstig besitzen.
Ein Scooter für 500 Euro, den ich nach zwei Jahren wegen eines nicht verfügbaren Ersatzteils entsorgen muss, kann am Ende teurer sein als ein Scooter für 800 Euro, der fünf Jahre repariert werden kann.
Diese Rechnung wird im Internet häufig vergessen.
Dort vergleichen wir:
500 Euro gegen 800 Euro.
Aber eigentlich müssten wir vergleichen:
500 Euro plus Lebensdauer, Reparaturkosten und Ersatzteilversorgung gegen 800 Euro plus Lebensdauer, Reparaturkosten und Ersatzteilversorgung.
Plötzlich sieht die Rechnung ganz anders aus.
Und genau deshalb gewinnen Werkstätten und lokale Fachhändler für mich wieder an Bedeutung.
Mein Fazit nach drei Monaten
Drei Monate später fahre ich mit einem ziemlich klaren Eindruck aus St. Pölten wieder nach Hause.
Der eScooterLaden entwickelt sich weiter.
Die Auswahl ist größer geworden.
Das Sortiment geht inzwischen deutlich über klassische E-Scooter hinaus.
Mit SOL, Silence, Segway und KuKirin stehen Marken im Fokus, die sehr unterschiedliche Zielgruppen bedienen.
Von urbaner Mikromobilität über leistungsstarke E-Scooter bis zum echten elektrischen Motorroller ist inzwischen ziemlich viel dabei.
Dazu kommt für mich der vielleicht wichtigste Punkt: die Werkstatt.
Verkaufen ist einfach.
Nach dem Kauf da zu sein, ist schwieriger.
Und genau daran werde ich Händler auch in Zukunft messen.
Dass aktuell zusätzlich Verkäufer und Werkstattmitarbeiter gesucht werden, zeigt mir außerdem, dass hier Bewegung drin ist.
Ich werde deshalb definitiv weiter beobachten, wie sich der Standort entwickelt.
Für mich gehört der eScooterLaden St. Pölten aktuell zu den interessantesten Anlaufstellen für E-Scooter und E-Roller in Österreich.
Wer in Österreich ein entsprechendes Fahrzeug sucht, sollte sich den Laden zumindest einmal ansehen.
Und vielleicht sehen wir uns dort irgendwann sogar.
Denn eines kann ich euch schon versprechen:
Das war garantiert nicht mein letzter Besuch.
Wenn ihr unsere nächsten Händlerbesuche, Tests und Entwicklungen aus der E-Mobilitätsbranche nicht verpassen wollt:
Und aktuelle Rabattaktionen und Gutscheincodes aus der E-Mobilitätsbranche findet ihr hier:
⚡️ NEWS & GUTSCHEINE bei Scooterhelden
Häufige Fragen zum eScooterLaden St. Pölten
Wo befindet sich der eScooterLaden?
Der eScooterLaden befindet sich in 3100 St. Pölten in Österreich. Als Eingang wird auf der Website die Schulgasse 5 angegeben.
Welche Marken gibt es beim eScooterLaden?
Das Sortiment verändert sich laufend. Aktuell werden auf der Website unter anderem Segway, SOL, KuKirin, VMAX, ePowerFun, E-Twow, Horwin, Trittbrett, Xiaomi und Ninebot genannt. Zusätzlich werden Silence E-Roller angeboten.
Gibt es dort nur E-Scooter?
Nein. Neben klassischen E-Scootern werden unter anderem E-Mopeds, stärkere E-Roller, verschiedene E-Fahrzeuge, Ersatzteile und Zubehör angeboten.
Gibt es eine Werkstatt?
Ja. Der eScooterLaden bietet Reparaturen für zahlreiche E-Scooter-Marken an. Auf der Website werden unter anderem Reifenwechsel und Displaytausch genannt.
Kann man dort KuKirin E-Scooter kaufen?
Ja. Verschiedene KuKirin-Modelle und zahlreiche KuKirin-Ersatzteile werden im Shop angeboten.
Gibt es Segway E-Roller?
Ja. Im aktuellen Sortiment werden unter anderem Segway E150S, E250S und E300SE aufgeführt.
Werden aktuell Mitarbeiter gesucht?
Bei unserem Besuch wurde uns mitgeteilt, dass Verstärkung gesucht wird – unter anderem im Verkauf und für die Werkstatt. Interessenten sollten die konkreten Konditionen und verfügbaren Stellen direkt beim eScooterLaden erfragen.

